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10.06.2016 | Architektur | Im Fokus | Onlineartikel

Architekten zuversichtlich wie nie

Autor:
Christoph Berger

Die freischaffenden Architekten beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage so gut wie noch nie – seit dem Start der Umfrage durch das ifo Institut im Jahr 1981. Und auch die Geschäftserwartungen stiegen deutlich.

Laut den Ergebnissen der vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts unter freischaffenden Architekten konnten 57 Prozent der Umfrageteilnehmer im ersten Quartal 2016 neue Verträge abschließen. Das daraus resultierende Bauvolumen liegt geschätzt bei rund einem Viertel über dem Niveau des Vorquartals. Erfasst werden dabei Neubauten ohne Planungsleistungen im Bestand.

Sozusagen die Königsaufgabe ist es, für ein Unternehmen Ziel, Strategie und Einzugsbereich (das ist für ein Planungsbüro der Markt, auf dem es tätig sein möchte), festzulegen. Leider wird das von vielen Inhabern noch vernachlässigt, obwohl das doch eigentlich nicht so schwer ist. Das Unternehmensziel ist schon deshalb wichtig, weil man erkennen möchte, welche Größenordnung angestrebt wird und ob der Unternehmer sich und seinen Job mehr als Beruf oder Berufung verstehen möchte. 
(Aus dem Kapitel "Das Unternehmen" im Springer-Fachbuch "Wirtschaftliche Unternehmensführung im Architektur- und Planungsbüro")

Im Bereich der Planung von Wohngebäuden erhöhte sich das Auftragsvolumen für Architekten um etwa 50 Prozent. Ein Rückgang gegenüber dem vierten Quartal 2015 musste hingegen bei den Auftragsvolumina für die Planung von Nichtwohngebäuden verzeichnet werden. Hierbei wurde ein Rückgang um rund sieben Prozent festgestellt. Dazu dürften unter anderem die schwachen Auftragsvergaben gewerblicher Auftraggeber beigetragen haben. Die Planungsaufträge öffentlicher Auftraggeber blieben hingegen auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorquartal.

Auftragsspitze im Geschosswohnungsbau

Ein geringfügiges Plus gegenüber dem Vorquartal konnten die Architekten wiederum bei neu akquirierten Planungsaufträgen zum Bau von Ein- und Zweifamiliengebäuden verbuchen. Und zu einer Auftragsspitze kam es im Geschosswohnungsbau. Dabei trugen laut dem ifo Institut in nicht unbeträchtlichem Ausmaß auch umfangreiche Aufträge für ostdeutsche Architekturbüros bei.

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Nach den beim ifo Institut eingegangenen Meldungen wiesen die befragten Architekten zu Beginn des zweiten Quartals 2016 einen Auftragsbestand von 6,9 Monaten auf. Dies sei ein neuer Rekordwert seit Beginn dieser Umfrage, heißt es, der ganz wesentlich von der kräftigen Zunahme der Planungsaufträge zum Bau von Mehrfamilienhäusern verursacht worden sei.

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