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Über dieses Buch

Einhergehend mit der zunehmenden Bedeutung frühkindlicher Bildung rückte in der mathematikdidaktischen Forschung auch die frühe mathematische Bildung in den Fokus. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung spielbasierter mathematischer Förderung und dabei entstehender Lerngelegenheiten. Ein Schlüssel zur Wissenskonstruktion beim mathematischen Lernen sind verbale und nonverbale Interaktionen und damit einhergehend auch Argumentationen, die als spezifische Form der Interaktion gelten. An diesem Punkt setzt die Studie an, die als Teilprojekt des von der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) geförderten Projekts „Spielintegrierte mathematische Frühförderung (spimaf)" durchgeführt wurde. Julia Böhringer untersucht, wie sich Interaktions- und Argumentationsprozesse in mathematischen Spielsituationen unter Kindergartenkindern gestalten. Übergeordnete Ziele der qualitativen Studie sind die Erfassung und Beschreibung von strukturellen und inhaltlichen Aspekten der Interaktionen sowie die Analyse deren Qualität in Form von Argumentationstiefen. Insgesamt lassen die Ergebnisse darauf schließen, dass sich speziell konzipierte, arithmetische Regelspiele zur Anregung und Förderung von mathematischen Interaktionen und Argumentationen eignen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Mathematische Bildung im Kindergarten

Frontmatter

Kapitel 1. Entwicklung früher mathematischer Kompetenzen

Zusammenfassung
Verschiedene Autoren heben die Bedeutung von mathematischen Kompetenzen, die bereits im Kindergarten gefördert werden sollen, hervor und weisen diesen eine entscheidende Rolle für ein erfolgreiches schulisches Lernen der Kinder zu. Faust-Siehl (2001) beschreibt in diesem Zusammenhang, dass unter anderem die Zahlbegriffsentwicklung in der frühen Kindheit beginnt und sich während dieser Zeit auch die zentralen Vorläuferfähigkeiten für das Lernen in der Schule entwickeln.
Julia Böhringer

Kapitel 2. Mathematisches Lernen mit Regelspielen

Zusammenfassung
Das mathematische Lernen mit Regelspielen ist dem Bereich der mathematischen Lerngelegenheiten im Alltag spezifisch den punktuell einsetzbaren Materialien zuzuordnen und zählt in aktuellen fachdidaktischen Diskussionen als eine Möglichkeit zur Förderung mathematischer Kompetenzen im Kindergarten.
Julia Böhringer

Kapitel 3. Mathematische Interaktion und Argumentation

Zusammenfassung
Das Kapitel 3 befasst sich mit einem wesentlichen Grundelement des Spielens: verbale und nonverbale Interaktionen. Dabei liegt der Fokus zunächst auf der Klärung des Interaktionsbegriffs im Allgemeinen und im mathematischen Sinne sowie auf der Auseinandersetzung mit der Frage, wofür Interaktionen beim Mathematiklernen wichtig sind. Daran anlehnend beschäftigen sich Abschnitt 3.2, Abschnitt 3.3 und Abschnitt 3.4 mit einer spezifischen Form der mathematischen Interaktion, dem Argumentieren.
Julia Böhringer

Interaktions- und Argumentationsprozesse erfassen und analysieren

Frontmatter

Kapitel 4. Forschungsfragen

Zusammenfassung
Auf Basis der theoretischen Aufarbeitung in Teil I lassen sich vorab drei zentrale Begründungslinien für die entwickelten Forschungsfragen der vorliegenden Studie skizzieren.
Julia Böhringer

Kapitel 5. Datenerhebung

Zusammenfassung
Die Datenerhebung für die vorliegende Studie erfolgte im Rahmen des Forschungsprojekts spimaf („Spielorientierte mathematische Frühförderung“), weshalb an dieser Stelle zentrale Aspekte hieraus erläutert werden. Die Einordnung der vorliegenden Studie in die Gesamtstudie spimaf veranschaulicht folgendes Schaubild.
Julia Böhringer

Kapitel 6. Datenanalyse

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst auf die forschungsmethodischen Grundlagen eingegangen, an denen sich die vorliegende Studie bei der Datenanalyse orientiert. Daran anschließend wird die Datenstrukturierung dargelegt, die aufzeigt, wie die mathematischen Interaktionen aus dem Videomaterial des Projekts spimaf herausgefiltert wurden. Im Anschluss daran konnten die vorliegenden Interaktionssegmente hinsichtlich verschiedener Analyseelemente detailliert analysiert werden.
Julia Böhringer

Ergebnisse und Interpretationen

Frontmatter

Kapitel 7. Modell zur Beschreibung von Interaktions- und Argumentationsprozessen

Zusammenfassung
Auf Grundlage der einzelnen Analyseschritte kam es auf der makroskopischen Ebene zur Entwicklung eines Modells, anhand dessen die Interaktionen und Argumentationen unter den Kindern beim Spielen arithmetischer Regelspiele beschrieben werden können. Das entwickelte Modell ist ein Ergebnis der vorliegenden Studie und bringt die verschiedenen Analyseelemente mit den dazugehörigen Hauptkategorien in einen Zusammenhang.
Julia Böhringer

Kapitel 8. Deskription von Häufigkeiten

Zusammenfassung
Die Häufigkeitsanalysen, auch Frequenzanalysen genannt, haben das Auszählen verschiedener Kategorien und das Ermöglichen des Vergleichs ihrer Häufigkeit mit dem Auftreten anderer Kategorien zum Ziel. Die Deskription der Häufigkeiten findet aus zwei Perspektiven statt: Einerseits ist die Berechnung von Häufigkeiten in Bezug auf Oberflächenmerkmale möglich. Darunter fallen die Ergebnisse aus der Datenstrukturierung sowie die strukturellen Eigenschaften der herausgefilterten Interaktionen.
Julia Böhringer

Kapitel 9. Darstellung von Zusammenhängen

Zusammenfassung
Die in Kapitel 8 dargestellten Ergebnisse zu den Häufigkeiten der einzelnen Kategorien können in verschiedene Zusammenhänge gebracht werden. Ziel hiervon ist es zu verdeutlichen, wie verschiedene Hauptkategorien der Analyseelemente zusammenhängen und ob sich konkrete Muster zeigen, die für die Interaktions- und Argumentationsprozesse der Kindergartenkinder typisch sind. Hierfür eignet sich eine Sequenzanalyse, anhand derer die Daten im Prozess der Entstehung und des konkreten Vorgehens interpretierbar werden.
Julia Böhringer

Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick

Frontmatter

Kapitel 10. Zusammenfassung zentraler Erkenntnisse

Zusammenfassung
In der vorliegenden Studie wurden auf unterschiedlichen Ebenen Ergebnisse und Erkenntnisse generiert.
Julia Böhringer

Kapitel 11. Diskussion der Ergebnisse entlang der Forschungsfragen

Zusammenfassung
Die Diskussion der Ergebnisse findet nachfolgend vor dem Hintergrund der Forschungsfragen statt. Dabei sind zunächst die untergeordneten Fragestellungen im Blick, um anhand der entstandenen Erkenntnisse die Leitfrage bezüglich der Gestaltung von mathematischen Interaktionen und Argumentationen unter Kindergartenkindern zu diskutieren.
Julia Böhringer

Kapitel 12. Ausblick

Zusammenfassung
Der Ausblick umfasst verschiedene Bereiche, die in Anknüpfung an die vorliegende Studie weiter erforscht werden können: Forschungsfelder im Kontext meiner Studie, Forschungsfelder zur Weiterentwicklung spielintegrierter mathematischer Förderung, Forschungsfelder zu mathematischen Interaktionen und Argumentationen im Kindergarten sowie weiterführende Konsequenzen für die mathematikdidaktische Forschung.
Julia Böhringer

Backmatter

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