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Über dieses Buch

Vor dem Hintergrund einer zunehmend disparat verlaufenden Finanzlage der deutschen Kommunen begibt sich Marc Seuberlich mithilfe quantitativer und qualitativer Daten auf die Suche nach den möglichen Ursachen dieser Entwicklung. Forschungsleitend wird von der These ausgegangen, dass neben den extern vorgegebenen Determinanten kommunaler Finanzlagen hausgemachte Faktoren nicht nur einen bedeutsamen Beitrag zur kommunalen Finanzlage leisten, sondern für die fiskalische Varianz zwischen Kommunen mit ähnlichen sozioökonomischen Voraussetzungen mitverantwortlich sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung, Fragestellung und Aufbau der Studie

Zusammenfassung
Die öffentliche Finanzlage ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieser Studie kein so heißes Thema mehr wie direkt nach dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008/09. Die gesamtwirtschaftliche Situation und damit die finanzielle Lage der öffentlichen Haushalte haben sich im Verlauf der 2010er Jahre zunehmend entspannt (Boysen-Hogrefe 2014: 156). Noch zu Beginn des Jahrzehnts jedoch gab es in der deutschen Fach- und Medienöffentlichkeit intensive Diskussionen zum Umgang mit öffentlicher Verschuldung und Haushaltskonsolidierung.
Marc Seuberlich

Chapter 2. Bestimmungsfaktoren kommunaler Haushaltslagen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel soll sich der Frage angenähert werden, welche und wie die empirischen Daten auf Grundlage theoretischer Überlegungen zu erheben und auszuwerten sind. Hierfür werden das zugrundeliegende theoretische Paradigma und die Forschungsheuristik dargestellt, die den systematischen Zugriff auf die Forschungsfrage ermöglichen, indem sie die relevanten Aspekte des Forschungsgegenstandes identifizieren. Hierzu ist es gleichsam notwendig über die Grundlagen der kommunalen Haushaltspolitik und ihres institutionellen Rahmens zu informieren.
Marc Seuberlich

Chapter 3. Methodische Umsetzung

Zusammenfassung
In dieser Untersuchung werden die Haushaltsergebnisse von Kommunen in einem komparativen Setting untersucht. Komparative Studien beginnen üblicherweise mit ihrem (sekundären) Zweck, nämlich der Beschreibung der zwischen den interessierenden Untersuchungseinheiten bestehenden Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Ihr primäres Ziel liegt darin, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erklären (Jahn 2013). Hierfür eignen sich am ehesten experimentelle Forschungsdesigns, die jedoch kaum zur Anwendung kommen.
Marc Seuberlich

Chapter 4. Der endogene Einfluss auf das lokale Haushaltsergebnis: deskriptive Erkenntnisse aus zwei standardisierten Befragungen von Ratsmitgliedern

Zusammenfassung
Wie zuvor deutlich gemacht wurde, haben die aus der Wahlstatistik generierten Variablen nur eine begrenzte Aussagekraft, da diese nicht die tatsächliche Politik in den Kommunalvertretungen messen, sondern über die Indikatoren der Wahlstatistik werden Rückschlüsse auf die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Politik in den Kommunalvertretungen gezogen. Diese können, müssen aber nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen. Daher war die Einholung von Perzeptionsmeinungen der Lokalpolitik angeraten, um zu einer Einschätzung der tatsächlichen politischen Prozesse in der Haushaltspolitik zu kommen.
Marc Seuberlich

Chapter 5. Der Einfluss exogener und endogener Faktoren auf die kommunale Haushaltslage in einer regressionsanalytischen Betrachtung

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitel ist die Prüfung der empirischen Tragfähigkeit der Hypothesen mithilfe regressionsanalytischer Verfahren. Dabei handelt es sich um lineare multiple Regressionen (Wenzelburger/Jäckle/König 2014: 7ff.). Die Regressionen werden nicht für alle Gemeinden gleichzeitig berechnet, sondern jeweils getrennt für die drei Gemeindetypen kreisfreie Städte, Mittelstädte und Kleinstädte.
Marc Seuberlich

Chapter 6. Der Einfluss endogener Faktoren auf die Haushaltslage in einer Fallstudienbetrachtung

Zusammenfassung
Die eben vorgestellte Querschnittsanalyse hat ein breites Bild der Haushaltspolitik gezeichnet. Den Abschluss dieser Arbeit bildet ein narrativer Bericht über die Haushaltspolitik in sechs sächsischen Gemeinden. Die Aufnahme von Fallstudien in diese Arbeit hat verschiedene Gründe (Blatter/Janning/Wagemann 2006: 20).
Marc Seuberlich

Chapter 7. Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick

Zusammenfassung
Dieses Kapitel fasst die wichtigsten Analyseschritte und Ergebnisse, die im Rahmen der Untersuchung durchgeführt und gewonnen wurden, zusammen. Der abschließende Ausblick widmet sich in komprimierter Darstellung jenen Themen, die innerhalb der Analyse nicht verfolgt werden konnten, aber als lohnenswerte Gegenstände künftiger Forschung betrachtet werden können.
Marc Seuberlich

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