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09.05.2019 | Originalarbeit | Ausgabe 7-8/2019 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 7-8/2019

Aspekte der IKT-Sicherheit in der österreichischen Siedlungswasserwirtschaft

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 7-8/2019
Autoren:
BSc DI Michael Pointl, BSc DI Andreas Winkelbauer, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Krampe, Assoc. Prof. DI. Dr. Daniela Fuchs-Hanusch
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Durch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung in der Siedlungswasserwirtschaft kommt den Systemen der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) eine immer größere Bedeutung zu. Während die zunehmende Vernetzung von wasserwirtschaftlichen Anlagen und IKT-Systemen zahlreiche betriebliche und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt, ruft sie auch höheres Potenzial für IKT-Vorfälle hervor. Dabei kann es sich um gezielte Cyberattacken auf die eingesetzten Anlagen oder nicht zielgerichtete, systematische Angriffe von Dritten handeln, die in Störungen des Betriebs oder Ausfällen bei Wasserversorgungsunternehmen (WVU) und Abwasserreinigungsanlagen (ARA) resultieren. Der IKT-Sicherheit, insbesondere bei der Sicherstellung der Versorgungs- und Betriebssicherheit siedlungswasserwirtschaftlicher Betriebe, kommt daher eine entsprechend hohe Bedeutung zu.
Um den Status und die bisherige Rolle der IKT-Sicherheit in der österreichischen Siedlungswasserwirtschaft zu erheben, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus eine Studie mit einer Reihe beispielhaft ausgewählter und näher untersuchter WVU und ARA durchgeführt. Neben dem institutionellen Umgang mit IKT-Systemen wurden dabei die etablierten und geplanten technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen erhoben. Auf Basis einer systematischen Schwachstellenanalyse wurden Kaskadenwirkungen potenzieller Gefährdungen auf die Versorgungssicherheit bei WVU und die Betriebssicherheit bei ARA analysiert. Die Ergebnisse zeigen einen an sich hohen Standard der IKT-Sicherheit, aber auch eine Reihe nicht unerheblicher, vor allem organisatorischer, Schwachstellen, die einer Nachschärfung im Bereich der Maßnahmensetzung bedürfen. Bei der Mehrheit der Entscheidungsträger ist ein Bewusstsein für auftretende Risiken vorhanden und idealerweise wird versucht, die IKT-Sicherheit der Anlagen einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterwerfen und diesen auch laufend zu evaluieren.

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