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Inhaltsverzeichnis

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Basic Aspects of the international division of labor / Grundlegende Aspekte internationaler Arbeitsteilung

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Optimum Currency Areas and Key Currencies: Mundell I versus Mundell II

Abstract
The East Asian economies are increasingly integrated in trade and direct investment. More than 50 percent of their foreign trade is with each other. Both the high growth and level of, trade integration is similar to what the Western European economies achieved in the 1960s. So, in the new millennium, the inevitable question arises: is East Asia also an optimum currency area (OCA)? Despite the apparent success of the European Monetary Union, many writers familiar with the East Asian scene think not. Taking the seminal papers of Robert Mundell as the starting point, this paper first analyzes traditional theorizing on the pros and cons of international monetary integration and then suggests new approaches to the problem of international risk sharing in OCAs.
Ronald McKinnon

Zur Frage einer optimalen Weite und Tiefe der Europäischen Integration

Zusammenfassung
Nachdem die EU im Jahr 2004 beschlossen hat, daß ab Oktober 2005 Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufgenommen werden sollen, wird erneut und verstärkt diskutiert, welche Grenzen für die Erweiterung und die Vertiefung der Europäischen Integration gezogen werden sollten. Allerdings leiden die relevanten Argumentationen nach wie vor daran, daß nicht genau genug unterschieden wird zwischen der ökonomischen Integration einerseits und der politischen Integration andererseits.
Helga Luckenbach

Zur Theorie der internationalen Konjunkturtransmission: Standardansätze und neuere Entwicklungen

Zusammenfassung
Die Theorie der Konjunkturtransmission entstand im Gefolge der Keynesianischen Theorie. Meade (1951) hatte in umfassender, wenngleich wenig zugänglicher Weise, die Multiplikatortheorie auf die offene Volkswirtschaft übertragen. Die frühen Arbeiten waren überwiegend Modelle kleiner offener Volkswirtschaften. Meade führte mit ihrer Hilfe das zentrale Begriffspaar „Ausgabenniveaupolitik“ und „Ausgabenstrukturpolitik“ ein und studierte auf dieser Grundlage das Problem des internen und externen Gleichgewichts. Alexander (1952) verband dann die partialanalytische Wechselkursanalyse mit der Multiplikatortheorie.
Karlhans Sauernheimer

Growth and Gains from Specialization — Solow Meets Smith and Young

Abstract
This paper develops an interpretation of the idea that growth can be sustained by the increased specialization of labor across an increasing variety of activities.
As the economy grows, the larger market makes it worth paying a fixed cost of producing a large number of intermediate inputs. Since this raises the productivity of labor and capital, growth can be maintained. We show how this idea — often attributed to Adam Smith and Allyn Young — can be incorporated into the neoclassical framework of Robert Solow.Keywords: Division of Labor, Gains from Specialization, Endogenous Technological Change, Neoclassical Growth.
Andreas Irmen

International division of labor in emerging and transition economies / Internationale Arbeitsteilung in aufstrebenden Volkswirtschaften und Transformationsökonomien

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Foreign Exchange Accumulation by Emerging and Transition Economies: An Explanation and Critique

Abstract
One of the most striking developments of the last few years is the enormous increase of foreign exchange holdings by central banks, especially in many emerging and transition economies. Compared with the end of 1996, the last year before the South-East Asian debt crisis, the official foreign exchange holdings of developing countries have more than doubled (Table 1). In the industrial countries, by contrast, they only increased by 79 per cent, and in the European industrial countries they even declined (by 21 per cent). A special case among the industrial countries is Japan where they have more than trebled.
Roland Vaubel

China’s Growth Mechanism and Some Overlooked Impacts on the Rest of the World

Abstract
As the economic stagnation of continental Europe was the focus of attention in the 1980s and the booms built on the information/ communication revolution were the focus in the 1990s, so the distinctive advance of the Chinese economy has been at the center of economic discussion in the present decade. In this paper I will sketch a model of China’s growth mechanism, focusing on its technological and trade elements. This mechanism is already having several impacts on the rest of the world.
Edmund S. Phelps

International divison of labor and distribution / Internationale Arbeitsteilung und Verteilung

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Foreign Direct Investment and Income Inequality revisited

Abstract
Foreign direct investment (FDI) is regarded as one of the main features of globalization and has received growing attention since the early 1990s.
Hans-Rimbert Hemmer, Ralf Krüger, Jennifer Seith

Außenhandelsliberalisierung in Entwicklungsländern: Ein Weg aus der Armutsfalle?

Zusammenfassung
Angesichts heftiger Debatten über Globalisierung und ihre Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Pro-Kopf-Einkommen und die Wohlfahrt armer Haushalte in Entwicklungsländern ist es mehr denn je nötig, ein fundiertes Wissen über die Verteilungs- und Wachstumswirkungen zu erlangen. In den letzten Jahren gab es eine Vielzahl verschiedener mehr oder weniger aussagefähiger wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Dieter Bender, Tobias Bidlingmaier

On Additional Conditions for Factor Price Equalization in Intertemporal Heckscher-Ohlin Models

Abstract
The examination of the theoretical conditions for and the empirical evidence of factor prize equalization have a long history. Over the past five decades researchers have found quite a few conditions that need to be met in order for factor prizes to be equal internationally. Recently, this condition was examined in the context of endogenous growth models. As Wälde (1994) shows, the intertemporal setting has further complicated the set of conditions under which this factor price equalization is guaranteed. However, as it is now well understood that research and development activities and the related growth of innovations are crucial for economic growth, the question arises whether this had further consequences for our thinking about the equalization of factor prizes. As we show in this paper, the fact that firms have to engage in research and development causes indeed an additional condition that has to be met in order for factor prize equalization to hold. We also examine the role of time preferences and show that despite different time preference rates factor price equalization can still occur if there is perfect capital mobility.
Michael Frenkel, Thomas Trauth

Wachstum tut Not!

Selbstalimentation und funktionale Einkommensverteilung im Wachstumsgleichgewicht einer offenen Volkswirtschaft
Zusammenfassung
Während die Ertragsraten auf den internationalen Kapitalmärkten hoch sind, stagniert die deutsche Volkswirtschaft seit Jahren. Längerfristig hat dies wichtige verteilungspolitisehe Implikationen. Die gesamtwirtschaftliche Nettoersparnis speist sich primär aus zwei Quellen: dem aus der Beteiligung am inländischen Wertschöpfungsprozess erzielten verfügbaren Arbeitseinkommen und den Vermögenserträgen der inländischen Sektoren. Den Aufbau von Vermögen aus Kapitalerträgen bezeichnet man auch als Selbstalimentation. Wir untersuchen, unter welchen Bedingungen in einer offenen Volkswirtschaft mit hoher Kapitalmobilität die Lohnquote stabil und die Bedeutung der Ersparnis aus Arbeitseinkommen langfristig erhalten bleibt. Das Wachstum der realen Einkommen aus abhängiger Beschäftigung und das Wachstum des Volkseinkommens — so das Fazit — dürfen nicht niedriger sein als die mit der Sparquote der Vermögensbesitzer gewichtete reale Ertragsrate des Volks Vermögens. Diese Bedingung ist in Deutschland derzeit wegen der chronischen Wachstumsschwäche und der hohen strukturellen Arbeitslosigkeit nicht mehr erfüllt. In einer offenen Volkswirtschaft bei hoher Kapitalmobilität löst sich der Widerspruch zwischen Wachstums- und verteilungspolitischen Zielsetzungen auf: Nur wenn das Wachstum der heimischen Volkswirtschaft nicht zu stark hinter das internationale ökonomische Umfeld zurückfällt, kann der Anteil des Arbeitsentgelts am Volkseinkommen sowie der Beitrag der Arbeitnehmer zur gesamtwirtschaftlichen Ersparnis in einem verteilungspolitisch erträglichen Rahmen gehalten werden.
Die in diesem Papier enthaltenen Aussagen stellen die Meinung der Autoren dar und spiegeln nicht notwendigerweise die Auffassung der Deutschen Bundesbank wider.
Ulf von Kalckreuth, Gerhard Ziebarth

Special problems of the international divison of labor / Besondere Problembereiche der internationalen Arbeitsteilung

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Korruption und Kapitalverkehrskontrollen

Zusammenfassung
Spätestens seitdem die Welt in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts von einigen der größten Kapitalmarktkrisen in Schwellenländern heimgesucht wurde, sind Kapitalverkehrskontrollen unter dem viel zitierten Schlagwort einer „Neuordnung der Weltfinanzarchitektur“ wieder ins Gespräch gekommen. Ein Mittel, das nicht zuletzt dank jahrelanger Bemührungen des IMF in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgedrängt worden war, wurde plötzlich wieder salonfähig. Dies muss insofern überraschen, als die Wirkung von Kapitalverkehrskontrollen sowohl theoretisch als auch empirisch bestenfalls umstritten ist, und auch heute noch — oder wieder — der Tenor der meisten Ökonomen ist, sich auf freie Kapitalmärkte zu verlassen. So liegt der Schritt nur Nahe, Kapitalverkehrskontrollen einmal nicht als ökonomisches Instrument, sondern sowohl von der Ursachen- als auch der Wirkungsseite her eingebettetremin ihren bürokratischen und politökonomischen Zusammenhang zu betrachten.
Makram El-Shagi

Endogenous Sunk Cost and Multinational Enterprises

Abstract
A widespread belief among economists is that globalization increases competition and reduces concentration. Recent developments, however, have cast doubts on these theories. UNCTAD (2000, pp. 127–129) reports mounting evidence that concentration in some highly globalized industries, such as automobiles, banking, pharmaceuticals, telecommunications, insurance and energy (including petroleum), is rising. Ernst (1997) provides evidence of growing concentration in the electronics industry. In particular, the total number of producers of hard disk drives worldwide has fallen rapidly from 59 in 1990 to 24 in 1995. Does globalization and market integration really lead to less concentration?
Carsten Eckel, Gerhard Rübel

Can Central Bank Intervention Stabilize Exchange Rates by Increasing Confidence in Fundamentals?

Abstract
In this paper we study a relatively new route of effectiveness of central bank intervention. Within our model, the stabilizing impact of fundamentalists on exchange rates depends on the strength of their belief in fundamental analysis. Empirical evidence from a STAR GARCH model confirms that the more the exchange rate deviates from purchasing power parity the lower the number of remaining fundamentalists in the foreign exchange market. Instead of countering the activity of chartists, mean reversion pressure weakens so that strong and persistent periods of misalignments occur. In such circumstances intervention operations of central banks may encourage fundamental trading again. However, our estimation results reveal that the effectiveness of Federal Reserves’ intervention policy was not stable over time. While stabilizing in the post Plaza period, no such effect can be found in the aftermath of the Louvre accord.
Stefan Reitz, Georg Stadtmann

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