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2024 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Aspekte der Interoperabilität

verfasst von : Frank Oemig, Viola Henke, Marcus Kuper

Erschienen in: Interoperabilität im Detail verstehen

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der Begriff Interoperabilität ist im Prinzip nur ein Platzhalter bzw. ein Argument in Diskussionen, dem sich niemand verschließen kann oder will. Daran geknüpft ist eine gewisse Erwartungshaltung, dass dann alles besser wird. Um wirkliche Interoperabilität zu erreichen muss im Gesundheitswesen noch einiges mehr bedacht werden. Das fängt mit den verschiedenen Ebenen der Interoperabilität an, beschäftigt sich mit den Prozessen der Umsetzung, aber auch mit der Kodierung von Zeichen und deren Bedeutung, sowie Systemarchitekturen und die Rolle von Informationsmodellen. Ziel dieses Kapitels ist es, gerade diese Details des Interoperabilitätsbegriffs anschaulich zu machen.

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Fußnoten
1
Mit „Domäne“ ist hier eine Anwendungsdomäne gemeint.
 
2
Parsing bezeichnet das Zerlegen einer Zeichenkette gemäß syntaktischer Regeln. Ein einfaches derartiges Format ist bspw. die Trennung von Spalten in einem zeilenorientierten Format durch Tabulatorzeichen (Character 9).
 
3
Die Skills des menschlichen Kommunikationspartners helfen die Lücken im Prozess oder der Interpretation auszugleichen und verhelfen so zu einer interoperablen Kommunikation.
 
4
Um ein wechselseitiges Verstehen zu garantieren, muss zusätzlich die Sicht auf das Real World Business System, d. h., auf die durch die IT-Lösungen zu unterstützenden Domänen und ihre Akteure einschließlich der avisierten Ziele und den jeweiligen Kontexten berücksichtigt werden. Dabei muss man mit der Entwicklung und Modellierung mit der Top-Level Sicht des Business Viewpoints beginnen. Nur in diesem Viewpoint können die Systemkomponenten und deren Beziehungen korrekt definiert und verifiziert werden (Blobel 2020). Diese Anforderungen und Lösungen sind durch ISO 23903 Interoperability and Integration Reference Architecture mit seinem Modell und Framework im Detail beschrieben.
 
5
An dieser Stelle kann auf die unterschiedlichen Ebenen der Systemrepräsentation und -Modellierung hingewiesen werden, welche zwischen Daten, Informationen, Wissen und Entscheidungen unterscheiden. Dies kommt in der Wissenspyramide (nach Amod und Nygard) sowie der Modellhierarchie (nach Krogsti) zum Ausdruck (Blobel 2023).
 
6
In Abgrenzung zur Verschlüsselung zwecks Geheimhaltung ist hier das (verlustfreie) Verpacken in ein Format gemeint, dass ein Entschlüsseln in die Ursprungsdaten(strukturen) erlaubt.
 
7
Viele Standards haben kein dokumentiertes Informationsmodell. HL7 Version 3 hatte use-case-spezifische Domäneninformationsmodelle, aus denen konkrete Nachrichten abgeleitet wurden. Bei FHIR gibt es nur UML-Klassendiagramme, die aus der Spezifikation für die Ressourcen extrahiert werden.
 
Metadaten
Titel
Aspekte der Interoperabilität
verfasst von
Frank Oemig
Viola Henke
Marcus Kuper
Copyright-Jahr
2024
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-44500-3_3

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