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Über dieses Buch

Das Werk präsentiert ausgewählte Themen aus dem Innovations- und Changemanagement. Beide Bereiche stellen im derzeitigen Markt- und Wettbewerbsumfeld zentral bedeutende Managementaufgaben dar. Dies betrifft alle Branchen und Wirtschaftssektoren, Großkonzerne wie klein- und mittelständische Unternehmen, aber auch öffentliche Institutionen oder Organisationen im Non-Profit-Sektor. Innovations- und Veränderungsprozesse sind dabei stets unmittelbar miteinander verknüpft und stehen in Wechselwirkung zueinander.

Anhand der Betrachtung konkreter Problemstellungen in Unternehmen aus verschiedenen Sektoren, anhand von Praxisbeispielen und in Form einer empirischen Studie legt das Werk einen besonderen Fokus auf den Transfer zwischen Theorie und Praxis und spricht damit die Zielgruppen Praxis und Wissenschaft gleichermaßen an. Eine Einführung in das Innovations- und Changemanagement und dessen Bedeutung für das (strategische) Management setzt die Beiträge in den grundlegenden Kontext.

Die Beitragsautoren sind Absolventen des MBA-Studiengangs General Management der HFH Hamburger Fern-Hochschule, die ihr Thema der Master-Thesis für dieses Werk neu aufbereitet haben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung in das Innovations- und Change-Management

Unternehmen und Organisationen in allen Sektoren sehen sich tief greifenden Veränderungen der Umfeldbedingungen gegenüber, die sich zunehmend schnell vollziehen. Ein systematisches Innovations- und Change-Management bietet ein zentrales Instrumentarium, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation sicherzustellen. Der einführende Beitrag zeigt zunächst die Bedeutung dieser Managementansätze auf und ordnet diese in das strategische Management ein. Dabei wird der Bezug zur Führungskonzeption des Intrapreneurship hergestellt. Intrapreneurship basiert auf dem Leitgedanken und der Anforderung an angestellte Manager bzw. Führungskräfte in Organisationen, unternehmerisch zu denken und zu handeln.
Jeweils zum Innovations- und zum Change-Management wird ein einordnender Überblick über Definitionen, Prozesse, Modelle und ausgewählte (institutionelle und prozessbezogene) Managementaspekte gegeben. Beide Managementansätze sind unmittelbar miteinander verknüpft und stehen in Wechselwirkung zueinander. Sie entfalten die beste Wirkung, wenn sie im Gesamtzusammenhang gesehen und angewendet werden.
Mit diesen Ausführungen wird zudem ein grundlegender Kontext für die weiteren Beiträge in diesem Buch gelegt. Die Beiträge zum Innovations- sowie zum Change-Management, die auf der Grundlagen von Master-Thesen im MBA-Studiengang der HFH · Hamburger Fern-Hochschule erstellt wurden, werden inhaltlich eingeordnet und Zusammenhänge aufgezeigt.
Claus Muchna

Innovationsmanagement

Frontmatter

Kapitel 2. Analyse geeigneter Methoden zur Technologiefrüherkennung und Implementierung in den Technologieentwicklungsprozess

Technologiefrüherkennung bietet die Chance, technologische Ideen und Innovationen frühzeitig zu erkennen und daraus einen Wettbewerbsvorteil zu generieren. In diesem Beitrag sollen die Vorgehensweise zur Identifikation dieser möglichen Chancen und die Umsetzung einer entsprechenden Methodik am Beispiel der Technologieentwicklung eines Zulieferers der Luftfahrtindustrie, einer Branche mit speziellen Eigenheiten und Anforderungen, aufgezeigt werden.
Sebastian Ziehm

Kapitel 3. Wissenstransfer und Wissensbewahrung in Entwicklungsprojekten eines Maschinenbauunternehmens

In diesem Kapitel geht es um das Aufzeigen einer möglichen Umsetzung von Wissenstransfer und Wissensbewahrung in Entwicklungsprojekten eines mittelständischen Unternehmens. Die Besonderheit liegt dabei in der zusätzlichen Betrachtung von agilen Projekten, die z. B. mit Scrum umgesetzt werden. Der Beitrag soll dem Lesenden die Theorie von Wissen und Wissensmanagement vermitteln und zusätzlich die Eigenschaften von Projekten nahebringen. Um dem Lesenden auch Erfahrungen aus der Praxis zu veranschaulichen, wird am Ende des Beitrages eine bereits erfolgreiche Wissensmanagement-Implementierung aus einem mittelständischen High-Tech Unternehmen vorgestellt. Besonders die verwendeten Methoden und Werkzeuge sollen dem Lesenden aufzeigen, wie mit wenig Aufwand Wissen im Unternehmen aufgebaut werden kann.
Johann Enthammer

Kapitel 4. Entwicklung eines „Innovation Operating System“ zur Unterstützung der strategischen Zielerreichung durch Innovationen im Produktionssektor des Premiumsegments der Automobilindustrie

Der vorliegende Beitrag entwickelt durch die Ableitung eines „Innovation Operating System“ eine Methode zur systematischen Optimierung der Innovationsfähigkeit hinsichtlich der gewählten Innovationsstrategie. Methodisch orientiert sich das Vorgehen an einem Prozessmodell, welches den schwer zu strukturierenden Innovationsvorgang in Sub-Phasen aufteilt. Für jede der Phasen wird der Einfluss von betrieblichen Strukturen und Funktionen geprüft. Identifizierte Strukturen und Funktionen werden auf Basis von Fachliteratur als Stellhebel im Sinne einer optimierten Ausgestaltung hinsichtlich des Innovationsergebnisses dargestellt. Abschließend wird der beispielhaft identifizierte Handlungsbedarf in eine den Unternehmensstrukturen entsprechende Projektorganisation überführt.
Christian Hendrik Voltmann

Kapitel 5. Das ICED©-Modell: Entwicklung einer strukturierten Ablauforganisation bei Innovationsprozessen basierend auf bisher entwickelten Modellen und mündend in einer neuen, offenen Systematik

Das ICED-Modell stellt den gesamten Innovationsprozess vom ersten Impuls über alle notwendigen Schritte bis hin zur Diffusion dar. In zwölf Schritten wird der Innovationsprozess durchlaufen, der in vier Phasen aufgeteilt wird, beginnend bei der Fragestellung nach der Motivation aller Beteiligten über die hierbei auftretenden Probleme und die kreative Problem-Lösungs-Phase bis zur Entwicklung eines Produktes, welches zunächst in den Markt eingeführt wird und langfristig den Markt durchdringen soll. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger und verteidigungsfähiger Produkte.
Daniel Rauterberg

Kapitel 6. Innovationsfähigkeit im dynamischen Markt des Gesundheitswesens: mit Strategien sektorenübergreifender Vernetzung zum Erfolg

Wie gelingt es Krankenhäusern, aufgrund ihrer zentralen Position in der Gesundheitsversorgung und vor dem Hintergrund der eigenen Leistungsfähigkeit, durch sektorenübergreifende Vernetzung Einfluss auf die Gestaltung des Marktes zu nehmen? Krankenhäuser unterliegen nicht als passive Elemente des Systems ausschließlich den Regularien des Marktes, sondern leisten als proaktive Mitgestalter wertvolle Beiträge, deren Aufgabe es ist, innovative Versorgungsansätze zu initiieren und somit Chancen für die eigene Zukunftsfähigkeit zu nutzen. Es werden Möglichkeiten und Erfolgskriterien vorgestellt, die als Gestaltungsempfehlungen in innovative Vernetzungskonzepte im Gesundheitswesen einfließen können. Praktische Implikationen ergeben sich hinsichtlich eines abgeleiteten Vernetzungsmodells. Zusammenfassend liegt der Nutzen des Beitrags in der Verbindung der unternehmungsinternen und -externen Betrachtung von innovativen Vernetzungsprozessen, die primär durch Krankenhäuser initiiert werden können, um Zukunftsfähigkeit zu sichern, und für das Management von Vernetzungsvorhaben im Gesundheitswesen.
Janine Bender

Change-Management

Frontmatter

Zur Zeit gratis

Kapitel 7. Banken im Strukturwandel – von der Filiale zum Multikanalansatz

Ständig veränderte Rahmenbedingungen (bspw. gesetzliche Anforderungen) aber auch die voranschreitende Digitalisierung der letzten Jahre stellen den Bankensektor vor immer neue Herausforderungen. Zur Anpassung an Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse ist die erforderliche Wandlungsfähigkeit durch ein wirkungsvolles Change-Management-Programm zu wahren. Im nachfolgenden Kapitel wird der erforderliche Wandel im Bankensektor hin zu einer Multikanalstrategie aufgezeigt. Praxisorientierung erfährt dieses Kapitel anhand von Experteninterviews sowie Praxisbeispielen deutscher Banken, welche jedoch anonymisiert dargestellt werden. Basierend auf den einleitend dargestellten theoretischen Grundlagen und Modellen des Change-Managements, wird eine Vorgehensweise für die praktische Umsetzung und Implementierung einer Multikanalstrategie, unterlegt mit Praxisbeispielen, vorgeschlagen.
Christoph Schwarz

Kapitel 8. Konzept einer Nachfolgeregelung in einem mittelständischen Unternehmen unter Beachtung des Change-Management-Ansatzes

Der Beitrag beschreibt, wie der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens agieren muss, um seine Nachfolge optimal zu gestalten. Kernproblem in vielen Unternehmen ist hierbei das Verhaften des Unternehmensgründers an seinem „Lebenswerk“ sowie die oft tief verwurzelte Ansicht, dass „anders“ gleichzeitig „schlechter“ bedeutet. Sowohl auf der eher psychologischen als auch auf der Sachebene muss ein sinnvolles Konzept gefunden werden, welches den Ausstieg des Inhabers beinhaltet. Der Beitrag skizziert ein Phasenkonzept, welches als Grobkonstrukt die Übergabe einer mittelständischen Rechtsanwaltskanzlei unterstützen kann.
Juliane Reichard

Kapitel 9. Konzeptionelle Überlegungen für ein zentrales Projektmanagement – dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Chemie-Unternehmens

Die zunehmende Dynamik auf den internationalen Märkten stellt insbesondere mittelständische Organisationen vor große Herausforderungen. Um mit den äußerlichen Veränderungen mithalten zu können, müssen nicht nur Finanzmittel investiert, sondern innerhalb der Organisationen neue Verhaltensweisen und Strukturen eingeführt und angewandt werden, um auch weiterhin langfristig erfolgreich agieren zu können. Es reicht allerdings nicht aus, neue Verhaltensweisen anzuordnen und neue Strukturen zu verkünden. Den Organisationsmitgliedern muss der Rahmen eingeräumt werden, in dem sie nicht nur neue Verhaltensweisen entwickeln und anerkennen, sondern die neuen Strukturen auch aktiv ausfüllen können. Viele Organisationen wählen dafür Projekte. Traditionelle Organisationsstrukturen eignen sich allerdings nicht für eine effektive Projektumsetzung. Stattdessen ist ein Organisationsmodell gefordert, das einen effektiven Rahmen für die erfolgreiche Projektumsetzung schafft. Ein solcher Rahmen und die Erweiterung des traditionellen Organisationsmodells ist das Projektmanagement.
Maike Berens-Gechter

Kapitel 10. Critical Success Factors for Change Management Project Customer Experience Transformation Program (CXTP) at a Global Company in Order to Improve Customer Experience

Analysis of Strength and Weaknesses of CXTP and Suggestions for Improvement
This article addresses different aspects of change management. First, it analyzes the current state of research: reasons, goals and success factors of change projects; steps and strategies for change implementation; the connection between customer relationship management and customer value; leadership’s role in change projects and intercultural aspects of change management. Then it focuses on a practical example of change management at a global chemical company that launched a significant project called “Customer Experience Transformation Project”, or CXTP. The article highlights challenges of the company, improvement needs and reasons for CXTP launch; describes CXTP scope and main parts; evaluates strengths and weaknesses of CXTP and provides suggestions for its further development.
Tatjana Shulga

Kapitel 11. Change-Management im Krankenhaus

Zwischen Wollen und Widerstand – eine Studie zur Veränderungsbereitschaft der Beschäftigten am Beispiel kommunaler Krankenhäuser in Hessen
Der Buchbeitrag stellt in kompakter Form den theoretischen Bezugsrahmen für das Management von Veränderungsprozessen dar. Mit Auszügen aus der empirischen Studie, die der Master-Thesis zugrunde liegt, wird die Brücke zum Gesundheitswesen und im Besonderen die kommunale Krankenhauswirtschaft geschlagen. Die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Veränderungsprozessen sowie das Ansprechverhalten heterogener Beschäftigtengruppen auf verschiedene etablierte Maßnahmen des Change-Managements stand im Fokus dieser umfangreichen Studie. Sie ermöglicht die Ableitung von konkreten und praktisch umsetzbaren Handlungsempfehlungen für das Krankenhausmanagement. Den Abschluss bildet eine Bewertung zur Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Organisationstypen.
Nicolas Düppengießer
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