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Über dieses Buch

Die Aufgabe eines Versorgungsunternehmens (Elektrizität, Gas, Wasser) ist es, eine ausreichende Versorgung unter technischen und finanziellen Randbedingungen zu ermöglichen. Unter Wettbewerbsbedingungen ist es somit möglich, neue Strukturen und Verfahren zu entwickeln, um den Aufgaben in einem regulierten Markt gerecht zu werden. Auf der einen Seite erwartet der Eigentümer nicht nur eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals, sondern auch ein geschäftliches Wachstum, während der Regulator auf der anderen Seite eine zuverlässige und kostengünstige Versorgung der Allgemeinheit anstrebt. Aus diesen unterschiedlichen Gesichtspunkten heraus ist es sinnvoll, die in der Vergangenheit erarbeiteten notwendigen Prozesse neu zu strukturieren und auch organisatorisch sichtbar zu machen. Das Buch gibt einen umfangreichen Überblick über den Asset Management Prozess, der bei Versorgungsunternehmen in unterschiedlicher Tiefe zur Zeit umgesetzt wird.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Infrastruktur eines Landes ist die Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung und der bestimmende Faktor, um in einer globalen Welt sich erfolgreich entwickeln zu können. Während in sich entwickelnden Staaten in erster Linie neue Strukturen aufgebaut werden, besteht im Gegensatz hierzu in den übrigen Ländern die Aufgabe, bestehende Infrastrukturen nach dem Ende deren Lebensdauer zu erneuern.
Gerd Balzer, Christian Schorn

Kapitel 2. Aufgaben des Anlagenmanagement

Zusammenfassung
Zur Erfüllung der in Abschn. 1.5 aufgeführten Ziele, die im Anlagenmanagement zu erreichen sind, können die unterschiedlichen Aufgaben definiert werden. In diesem Zusammenhang ist die Entwicklung der Strategie und zu deren Umsetzung notwendigen Ressourcen von wesentlicher Bedeutung. In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Aufgaben eingehend dargestellt.
Gerd Balzer, Christian Schorn

Kapitel 3. Steuerungsfunktionen

Zusammenfassung
Anlagenmanagement bedeutet Strategieentwicklung aufsetzend auf gesicherten Erkenntnissen, die in Normen und Regeln von Experten allgemeingültig formuliert und vorgegeben werden. Aber weitergehend ist auch die Aufgabe der Umsetzung dieser Strategien im Rahmen eines Beauftragungsprozesses und Rollenmodells gegeben (siehe auch Kap. 4) und jede Umsetzung muss entsprechend gesteuert werden. Daher benötigt das Anlagenmanagement entsprechende Steuerungsfunktionen mit der die Umsetzung der Strategien angestoßen und der Erfolg gemessen werden kann, sowie bei Bedarf entsprechende Strategiekorrekturen implementiert werden, um die Zielerreichung der dem Anlagenmanagement gestellten Aufgaben sicherzustellen. Auch die frühzeitige Abschätzung der Wirkung von Strategien durch Betriebserfahrung, Simulation oder Statistikbetrachtung stellt in diesem Zusammenhang eine wesentliche grundsätzliche Steuerungsfunktion dar.
Gerd Balzer, Christian Schorn

Kapitel 4. Einbindung in die Unternehmensorganisation

Zusammenfassung
Mit der Liberalisierung der Energiemärkte wurden insbesondere die Energieversorgungsunternehmen mit anderen Organisationsformen konfrontiert, die ursprüngliche integrierte Bearbeitung aller Sparten von Vertrieb, Handel, Erzeugung und Infrastruktursystem war aufgrund des neuen Ordnungsrahmens in dieser Form bei größeren Unternehmen nicht mehr möglich, das „Unbundling-Gebot“ verhinderte diese bisherige Integration. Im Rahmen der notwendigen gesellschaftsrechtlichen Neuorganisation wurde grundsätzlich auch die internen Prozesse untersucht, um eine höhere Effizienz zu erreichen, da in der liberalisierten Welt plötzlich die Versorgungsunternehmen dem Wettbewerb ausgesetzt waren. Wettbewerb entstand auch im verbleibenden Monopolbereich der Netzbetreiber durch die vorhersehbaren Effizienzbenchmarks zwischen den verschiedenen Unternehmen.
Gerd Balzer, Christian Schorn

Kapitel 5. Systemlandschaft im Asset Management

Zusammenfassung
Wie bereits mehrfach beschrieben, sind Daten jeglicher Art die Grundlage für die Umsetzung von Asset Management Aufgaben. Dabei müssen eine Vielzahl von Daten erfasst, in den unterschiedlichen Programmen und Datenbanken gespeichert und verarbeitet werden. Idealerweise sind die Programme und Datenbanken miteinander vernetzt, wobei diese Konstellation als „Datensystemlandschaft“ bezeichnet wird. Die Grundkomponenten dieser Systemlandschaft werden in den nachfolgenden Abschnitten im Einzelnen näher beschrieben.
Gerd Balzer, Christian Schorn

Backmatter

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