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Über dieses Buch

Unternehmen in der digitalisierten Welt brauchen ebenso gut ausgebildete Führungskräfte wie gute Fachkräfte. In diesem Buch wird erstmalig ein zweijähriges Ausbildungsmodell für den Führungsnachwuchs 4.0 vorgestellt, das die Entwicklung zur selbstverantwortlichen Persönlichkeit zum Ziel hat. Anke Lüneburg zeigt verschiedene Wege, sich durch Coaching selbst führen zu lernen, Potenziale zu aktivieren und Werte wie Vertrauen, Respekt für Andersartigkeit, Klarheit und Freiheit als Führungsziel zu entwickeln. So entsteht ein persönliches Führungsprofil, verstärkt durch Wissen über Menschen und Organisationen. Unternehmen profitieren von Führungskräften mit starker Haltung durch erhöhte Mitarbeiterbindung, verbesserte Entscheidungswege und damit verbesserter Produktivität und Rendite.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Ein-Führung

Zusammenfassung
In diesem Buch geht es um eine Ausbildung für Führungskräfte – keine Weiterbildung, kein Seminar, kein Vermitteln von Instrumenten oder Tools. Eine Ausbildung, die ihren Namen verdient und gleichberechtigt neben der Berufsausbildung steht. Es geht somit um die eigene, persönliche Profilbildung, um die Entwicklung der inneren Haltung als Führungskraft – und nicht um eine uniforme Ausbildung oder die reine Vermittlung von Methoden. Jeder und jede führt anders – und das ist gut so, wenn er oder sie sich mit Menschen, Organisationen und ihren Eigenheiten ebenso gut auskennt wie mit sich selbst. Coaching kann dabei unterstützen, die zugehörigen Führungskompetenzen in der Ausbildung zur Führungskraft zu erlernen.
Anke Lüneburg

Kapitel 2. Menschen

Zusammenfassung
Führung ohne Menschen ist nicht möglich. Menschen führen, Menschen werden geführt – nicht nur in einer Hierarchie, sondern auch in Projekten. In vielen Organisationen werden Führungsaufgaben vergeben, ohne dass sich die Beauftragten Wissen über Menschen angeeignet haben. Im Berufs- und Führungsalltag werden die Themen Gefühle und Bedürfnisse häufig ignoriert, obwohl beides eng verbunden sein sollte. Das Zeigen oder auch das Wahrnehmen von Gefühlen wird als unprofessionell oder unwissenschaftlich betrachtet; sie gehören nach Meinung vieler in das Privatleben. Nach Meinung der Autorin können Führungskräfte, die mehr Wissen über Menschen haben, ihre Gruppe oder ihren Verantwortungsbereich leichter steuern und erzielen bessere Ergebnisse.
Anke Lüneburg

Kapitel 3. Organisationen

Zusammenfassung
Was sind Organisationen? Wofür sind sie da? Warum sollten zukünftige Führungskräfte unbedingt mehr über das System Organisation wissen? Jede Organisation ist ebenso besonders wie die Menschen, die in ihr arbeiten. Dieses Kapitel soll zeigen, wie die Komplexität von Organisationen erfasst werden kann und welchen Einfluss das System und seine Energie auf seine Mitarbeitenden, auf die Unternehmenskultur und damit auf die Führungskultur haben können. Organisationen sind zum einen Zweckgemeinschaften, um bestimmte Ziele auf dem besten Weg mit einem möglichst sinnvollen Tun zu erreichen; zum anderen sind sie soziale Systeme, die ohne Beziehungen mit anderen Systemen nicht existieren können. Es besteht somit die Notwendigkeit zur Kommunikation und Beziehungspflege innen und außen. Organisationen bestehen in einem Spannungsfeld zwischen Dauer und Wechsel, zwischen Zukunft und Vergänglichkeit, das hier näher betrachtet wird.
Anke Lüneburg

Kapitel 4. Führung und Leadership

Zusammenfassung
Zum Profil und damit zum Erfolg als Führungskraft gehört neben umfangreichem Wissen über Menschen und Organisationen Wissen über Führung. Gibt es gute Führung und wenn ja, wie soll sie sein, welche Kompetenzen sind wichtig, was ist der Unterschied zu Leadership und was ist der Sinn von Führung? Das Thema menschen- und organisationsgerechte Führung wird in diesem Kapitel als Fundament für den Erfolg als Führungskraft dargestellt. Verschiedene Aspekte von Führung werden durch Inspirationen beleuchtet, die für die praktische Umsetzung der täglichen Aufgaben als Führungskraft wichtig sind und dazu beitragen sollen, ein eigenes Sinnverständnis von Führung und eine eigene Haltung als Führungskraft zu entwickeln.
Anke Lüneburg

Kapitel 5. Selbstführung

Zusammenfassung
Wie führe ich mich selbst? Wer bin ich in meinen verschiedenen Rollen als Abteilungsleiter, als Ingenieurin, als Privatperson? Was sind meine Stärken? Wie und wo arbeite ich am besten? Insbesondere Führungskräfte sollten sich selbst gut kennen und wissen, warum die Kompetenz der Selbstführung für Führungskräfte unabdingbar ist. Menschen, die mit einem mechanistischen Weltbild aufgewachsen sind, unterliegen einer selektiven Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung führt zu einer einseitigen Betrachtung von Situationen und damit zu einer einseitigen Bewertung mit nachfolgendem Handeln, das in vielen Fällen der Situation nicht gerecht wird. Mit der Fähigkeit der Selbstführung, sich selbst zu erkennen und wahrzunehmen als der, der man ist – und weder sein soll noch glaubt zu sein -, gelingt es Menschen, sich selbst und andere besser zu führen. In diesem Kapitel wird die Selbstführung definiert und Lernmöglichkeiten durch Coachingtools dargestellt.
Anke Lüneburg

Kapitel 6. Soziale Kompetenzen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel geht es um Erwartungen an soziale Kompetenzen von Führungskräften (Teamfähigkeit, Empathie oder Kooperationsfähigkeit stecken in der bereits bekannten Selbstkompetenz) sowie um emotionale und spirituelle Intelligenz. Dann folgen verschiedene Ansätze in der Kommunikation mit Hinweisen auf die Kunst der Gesprächsführung sowie Konfliktursachen und -lösungen. Es werden bewusst verschiedene Ansätze gezeigt, die die Leserinnen und Leser animieren, das zu ihrem Führungsprofil passende Modell auszusuchen. Abschließend folgen wieder Coachingbeispiele zum eigenen Lernen mit besonderem Schwerpunkt auf der Transaktionsanalyse, da sich deren Modelle gut im Führungsalltag nutzen lassen.
Anke Lüneburg

Kapitel 7. Ausbildung zur Führungskraft im Unternehmen

Zusammenfassung
Hier wird eine echte Ausbildung für Führungskräfte vorgestellt, die vor allem aus Grundmodulen zur Wissenserweiterung von Führungs-, Sozial- und Selbstkompetenzen besteht. So können sich (zukünftige) Führungskräfte zu einer Leader-Persönlichkeit entwickeln. Die Teilnehmer/innen einer solchen zweijährigen Ausbildung lernen, sich selbst und ihre Potenziale zu erkennen und zu nutzen, gute Kommunikation und den Umgang mit Krisen und besonderen Herausforderungen. In der Ausbildung geht um die eigene, persönliche Profilbildung als Führungskraft jedes einzelnen Teilnehmers und ein tieferes Sinnverständnis von Führung. Im Kapitel werden Profil, Ziele und Inhalte in Form von einzelnen Modulen einer Führungskräfte-Ausbildung vorgestellt. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen sollen Wege gezeigt werden, wie sie eine solche Ausbildung anbieten, durchführen und den Erfolg messen können.
Anke Lüneburg

Kapitel 8. „Profilentwicklung in der Führung“ als Kurs an Hochschulen, berufsbildenden Schulen und Meisterschulen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel geht es um eine Zusatzqualifizierung für Studierende ab dem 5.Semester oder für Schüler der höheren Klassen der berufsbildenden Schulen, die über die Inhalte der klassischen Management-Fächer hinausgehen: Was bedeutet Führung? Wie will ich führen? Und wie will ich geführt werden? Wie bin ich als Führungskraft? Wie kann ich meine Mitarbeiter gewinnen? Viele Studierende wünschen sich praktisches Wissen über Führung und Selbstführung und wollen wissen, wie Führung wirklich ist und welche Führungskompetenzen sie brauchen. Das wird in diesem Kapitel gezeigt.
Anke Lüneburg

Kapitel 9. Ausblick

Zusammenfassung
Im Rückblick auf die vorherigen Kapitel gewinnen Führungskräfte noch einmal Verständnis für die Wichtigkeit einer inneren Haltung. Sie sehen Sinn in ihrem Tun, kennen sich mit Beziehungen aus und verstehen ihr eigenes Selbst. Mit Hilfe des Lerntagebuches können sie sich weiter entwickeln und positiv in die Zukunft blicken.
Anke Lüneburg
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