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Über dieses Buch

Für alle, die Fahrtreppen und Aufzüge planen, bauen oder betreiben, bietet das Buch einen umfassenden Überblick zu allen wichtigen Fragen: angefangen bei den Normen und technischen Regeln bis hin zu Einblicken in die Technikgeschichte. Der Autor behandelt Planung, Betrieb, Wartung und Dokumentation von Aufzügen und Fahrtreppen. Dabei kommen verschiedene Aufzugsarten wie zum Beispiel Bauaufzüge oder Treppenlifte zur Sprache, aber auch die einzelnen Komponenten der Anlage wie Steuerung, Antrieb, Fahrkorb, Türen und Bremsen. Jeweils ein eigenes Kapitel ist Notrufgeräten und Umweltfragen wie dem Energieverbrauch und dem ökologischen Fußabdruck von Aufzugsanlagen gewidmet.

Für die dritte Auflage wurden die Kapitel zu nationalen und internationalen Richtlinien auf den aktuellen Stand gebracht – beispielsweise hinsichtlich der Revision einiger Normen für Aufzüge aus der Reihe EN 81 und Änderungen in der Betriebssicherheitsverordnung.

Das Buch dient Betreibern von Aufzügen und Fahrtreppen als Nachschlagewerk. Die vielen Beispiele, Tipps und Ratschläge aus der Praxis machen es zu einem hilfreichen Begleiter bei der täglichen Arbeit. Das Buch richtet sich an Ingenieure, Techniker, Planer und Betreiber, die auf dem Gebiet der Fördertechnik tätig sind oder dort tätig werden wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Historisches über Aufzüge

Wann es in der Frühzeit der Geschichte Historisches Aufzüge der Erde den ersten Aufzug gab, ist unbekannt. Jedoch gab es schon in der Antike einige Hilfsmittel in Form von Hebeln oder Seilen mit Rollen, um schwere Gegenstände zu heben.

Dieter Unger

2. Regelwerke über Aufzüge

Es gibt eine Vielzahl Regelwerk von Vorschriften, Richtlinien und Normen, welche für die Konstruktion, die Erstellung und den Betrieb von Aufzugsanlagen wichtig sind.

Dieter Unger

3. Bautechnische Grundlagen

In diesem Kapitel sollen nur die groben Grundbegriffe aus der Bautechnik erläutert werden, die im Zusammenhang mit der Aufzugsanlage stehen. Im Aufzugsbau hat man durch den Aufzugsschacht viele Schnittstellen zum Gebäude. Hier sind Themen wie die Beschaffenheit des Aufzugsschachtes, den Brandschutz oder den Schallschutz zu beachten.

Dieter Unger

4. Aufzugskomponenten

In diesem Kapitel werden die einzelnen Aufzugskomponenten behandelt, denn sie ergeben im Verbund und im Zusammenspiel einen funktionierenden Aufzug. Nur wenn die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind, wird die Aufzugsanlage zufriedenstellende Fahreigenschaften besitzen. Ein qualitätsbewusstes Unternehmen wird einen Aufzug bauen, der die Wünsche des Bauherrn erfüllt, zufriedenstellende Fahreigenschaften besitzt und dem Stand der Technik entspricht. Wenn die Komponenten nicht aufeinander abgestimmt sind, wird die Aufzugsanlage keine guten Fahreigenschaften besitzen und evtl. häufiger Störungen verursachen.

Dieter Unger

5. Aufzugsarten

In diesem Kapitel werden die verschiedenen Aufzugsarten behandelt. Aufzugsanlagen kann man einteilen nach der Art der zu transportierenden Last, wie untenstehende Abb. 5.1 verdeutlicht, nach der Art des Antriebs oder nach der Funktion. Im nachfolgenden sind einige Aufzugsarten gemäß der zuvor beschriebenen Einteilung genannt.

Dieter Unger

6. Notruf

Hier erfahren sie etwas über die Funktion von Notrufgeräten und über Befreiungsmaßnahmen aus Aufzugsanlagen. Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung Betriebssicherheitsverordnung muss in einer Aufzugsanlage ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem installiert werden, sodass auf Notrufe reagiert werden kann. Um dies umsetzen zu können, werden in Aufzugsanlagen Notrufgeräte eingesetzt. Diese sind gemäß der EN 81-28 bei einer Neuanlage und gemäß der BetrSichV in Anlagen im Bestand bis spätestens 31.12.2020 vorgeschrieben, sofern sie vor dem 01. Juni 2015 errichtet wurden.

Dieter Unger

7. Wartung von Aufzügen

In diesem Kapitel erfahren sie die Unterschiede zwischen einigen Wartungsvertragsarten. Darüber hinaus erhalten sie einen Überblick über Wartungsinhalte und Qualitätsmessungen an Aufzugsanlagen.

Dieter Unger

8. Dokumentation

Kap. 8 behandelt das Thema der Dokumentation von Aufzugsanlagen. Die vollständige Dokumentation einer Aufzugsanlage ist für einen Betreiber unverzichtbar. Hierin werden alle technischen Daten der Aufzugsanlage sowie die Protokolle der wiederkehrenden Prüfungen Prüfung der Zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) aufbewahrt. Weiterhin ist dort auch die Betriebsanleitung mit Herstellerangaben beinhaltet.

Dieter Unger

9. Betrieb

In diesem Kapitel werden die Pflichten des Betreibers einer Aufzugsanlage im laufenden Betrieb beschrieben. Denn nach der BetrSichV hat der Betreiber für einen sicheren Betrieb der Aufzugsanlage zu sorgen sowie die Anlage auf dem Stand der Technik zu halten.

Dieter Unger

10. Verkehrsberechnung

Die Verkehrsberechnung ist eine rechnerische Methode, um die notwendige Anzahl von Aufzügen in Gebäuden, die Größe der Fahrkörbe und Geschwindigkeit der Aufzüge zu ermitteln. In diesem Kapitel erhalten sie einen kleinen Einblick dieser komplexen Berechnungsmethode.

Dieter Unger

11. Unfälle an Aufzugsanlagen

In diesem Abschnitt erhalten sie einige Hinweise zum Verhalten bei der Benutzung von Aufzugsanlagen, um Unfälle zu vermeiden.

Dieter Unger

12. Modernisierung

In diesem Kapitel wird anhand eines Beispiels eine Modernisierung beschrieben und welche Richtlinien und Normen hierbei zu berücksichtigen sind. Bei der Modernisierung von Aufzugsanlagen gibt es mehrere Möglichkeiten und Ansatzpunkte. Viele Aufzugsbetreiber nehmen nur optische Veränderungen vor. Bei diesen optischen Veränderungen wird meistens nur der Fahrkorb neu ausgekleidet oder die Schachttüren werden modernisiert.

Dieter Unger

13. Planung

In diesem Kapitel erfahren sie einige Aspekte, die bei der Planung einer Aufzugsanlage zu berücksichtigen sind.

Dieter Unger

14. Gebäudeleittechnik

In diesem Kapitel erhalten sie einen kleinen Einblick in die Möglichkeit der Implementierung einer Aufzugsanlage in die Gebäudeleittechnik.

Dieter Unger

15. Umweltbetrachtungen

In diesem Kapitel wird der Energieverbrauch von Aufzugsanlagen als auch die Betrachtung der Aufzugsanlage in Verbindung mit seiner Umwelt behandelt. Energieeinsparungen oder die Reduzierung von Lebenszykluskosten rücken immer mehr in den Fokus.

Dieter Unger

16. Außerbetriebnahme

In diesem Abschnitt erfahren sie einige Hinweise zur Außerbetriebnahme von Aufzugsanlagen. Es gibt Situationen, bei denen Aufzugsanlagen außer Betrieb genommen werden müssen. Beispielsweise in Bürogebäuden, die mehrere Monate oder sogar Jahre leer stehen, werden die Anlagen außer Betrieb genommen, um die Kosten von Wartung und den Verbrauch von Energie einzusparen. Häufig wird der Fehler gemacht, dass die Anlagen nur abgeschaltet und sich selbst überlassen werden. Diese Handlungsweise ist nicht zu empfehlen, denn der Betreiber verletzt hier seine Sorgfaltspflicht. Nach der BetrSichV hat er die Anlage in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Weiterhin hat er nach der TRBS 3121 „Betrieb von Aufzugsanlagen“, die Anlagen regelmäßig zu kontrollieren (Betreiberkontrollen).

Dieter Unger

17. Historisches über Fahrtreppen

Die ersten Fahrtreppen, die gegen Ende des 19. Jh. gebaut wurden, waren im Prinzip nichts Anderes als Förderbänder mit schrägen Holzplatten. Im Jahre 1859 ließ sich Nathan Ames eine umlaufende Treppe in der Form eines Dreiecks patentieren, zu sehen in der Abb. 17.1. Im Jahre 1892 ließ sich der Amerikaner Jesse Reno einen Fahrsteig mit einer Endlosplattform patentieren.

Dieter Unger

18. Regelwerke für Fahrtreppen

In diesem Kapitel erhalten sie einen Überblick über einige Richtlinien und Normen, die im Zusammenhang mit Fahrtreppen wichtig sind. Die Fahrtreppen unterliegen anderen Regelwerken als die Aufzugsanlagen. Aber auch hier sind viele Richtlinien und Normen relevant, wie in der Abb. 18.1 zu sehen ist.

Dieter Unger

19. Fahrtreppenkomponenten

In Kap. 19 werden die einzelnen Fahrtreppenkomponenten behandelt. Die einzelnen Komponenten einer Fahrtreppe ergeben ebenso wie bei den Aufzugsanlagen eine funktionierende Fahrtreppe. Im Groben besteht eine Fahrtreppe aus der Umkehrstation im unteren Bereich, auch als untere Landestelle genannt, die Antriebsstation im oberen Bereich, auch als obere Landestelle genannt, dem Gerüst mit dem Stufenbandsystem, der Balustrade sowie der Steuerung.

Dieter Unger

20. Fahrtreppenarten und deren Betriebsweise

Hier werden die verschiedenen Arten von Fahrtreppen behandelt. Es gibt zwei Arten von Fahrtreppen, die Kaufhausfahrtreppe und die Verkehrsfahrtreppe. Fahrtreppen sind in einer Neigung von 30° bis 35° erhältlich. Darüber hinaus gibt es noch Fahrsteigen.

Dieter Unger

21. Dokumentation

In diesem Kapitel wird kurz die Beschreibung von Unterlagen von Fahrtreppen behandelt. Das Thema der Dokumentation wurde bereits in Kap. 8 ausführlich behandelt. Die Inhalte der Dokumentation bei einer Aufzugsanlage unterscheiden sich nicht wesentlich von denen einer Fahrtreppe.

Dieter Unger

22. Betrieb

In Kap. 22 werden Hinweise zum Betrieb von Fahrtreppen gegeben. Die DGUV Information 208-028 (ehem. BGI 5069, Teil 1) „Fahrtreppen und Fahrsteigen“ regelt den sicheren Betrieb von Fahrtreppen. In dieser Schrift sind Unfallverhütungsvorschriften für die Benutzer als auch für das Servicepersonal aufgeführt.

Dieter Unger

23. Schadensbilder

Hier erfahren sie einige Hinweise zur Erkennung von Schäden. Durch regelmäßige Betreiberkontrollen an Fahrtreppen können auftretende Schäden rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es gibt einige Fehlerbilder, die auch von Nicht-Sachkundigen leicht erkannt werden können.

Dieter Unger

24. Wartung von Fahrtreppen

In diesem Kapitel wird ein Einblick in Wartungsinhalten und die Qualitätsmessung gegeben. Die Wartung einer Fahrtreppe ist entscheidend für die Lebensdauer. Eine nicht gewartete Fahrtreppe wird immer Störungen verursachen, was die Verfügbarkeit herabsetzt. Zusätzlich werden Komponenten durch eine mangelnde Wartung beschädigt und das Investitionsgut „Fahrtreppe“ verliert an Wert. Im Prinzip gelten hier die gleichen Bedingungen wie an einer Aufzugsanlage.

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25. Modernisierung

Bei Fahrtreppenmodernisierungen werden die einzelnen Komponenten bis auf das Gerüst demontiert und durch neue Bauteile ersetzt. Bei Fahrtreppen im Innenbereich ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens des Gerüstes beispielsweise durch Korrosion gering. Deshalb ist die Demontage des Gerüstes verzichtbar.

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26. Planung

Hier erfahren sie etwas über die Planung von Fahrteppen. Fahrtreppen werden überwiegend in großen Gebäuden eingesetzt, wo viele Personen vertikal befördert werden müssen. Dies ist in Einkaufszentren oder Bahnhöfen der Fall. Die zu erwartende Anzahl der zu befördernden Personen bestimmt die Breite und Geschwindigkeit der Fahrtreppe. Es sind Geschwindigkeiten von 0,5 m/s und 0,65 m/s möglich.

Dieter Unger

27. Verkehrsberechnung

In diesem Kapitel wird das Prinzip einer Verkehrsberechnung an Fahrtreppen kurz erläutert, denn auch bei der Planung von Fahrtreppen können rechnerische Methoden zur Ermittlung der Geschwindigkeit und Breite einer Fahrtreppe herangezogen werden. Hierbei gibt es verschiedene Betrachtungsweisen, die das genaue Umfeld (Wo ist die Fahrtreppe eingebaut?) betrachten sowie die zusätzlichen Alternativen wie die Benutzung von Aufzügen oder Treppen. Die Verhaltensweise von Passanten muss ebenfalls einbezogen werden. Treppen werden beispielsweise von Benutzern disziplinierter benutzt. Das bietet die Möglichkeit, dass mehrere Personen die Treppe benutzen können, d. h. die Personendichte höher ist. Bei Fahrtreppen liegt die Personendichte etwas niedriger.

Dieter Unger

28. GLT/Monitoring

Wie bei den Aufzugsanlagen können Fahrtreppen auch über eine GLT überwacht werden. Hierbei sind die gleichen Voraussetzungen wie bei Aufzugsanlagen zu schaffen. Da Fahrtreppen über keinen Notruf verfügen, ist die Infrastruktur einer Verbindung beispielsweise zu einer Serviceleitstelle nicht vorhanden und muss erst geschaffen werden. Hierzu muss ein separater Telefonanschluss oder eine Verbindung über eine Standleitung vorgesehen werden. Über diese Übertragungsstrecke können die Daten und Anlagenzustände wie bei einer Aufzugsanlage aus der Ferne abgerufen werden. Es ist auch möglich, eine Verbindung über GSM herzustellen. Alle weiteren Punkte zu diesem Thema können dem Kap. 14 entnommen werden

Dieter Unger

29. Unfälle vermeiden

In diesem Kapitel sollen einige Hinweis zur Vermeidung von Unfällen gegeben werden. Jährlich passieren Unfälle an Fahrtreppen. Die meisten Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Bei einem bestimmungsgemäßen Gebrauch kann die Fahrtreppe jedoch sicher benutzt werden. Hierfür sind nur einige Regeln zu beachten.

Dieter Unger

30. Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme

Auch Fahrtreppen können vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Um die Anlage zu schützen, sollten mindestens folgende Punkte durchgeführt werden:

Dieter Unger

31. Liste der Aufzugsfirmen Aufzugsfirmen

(stellt keine Vollständigkeit dar, Stand Juli 2017)

Dieter Unger

32. Liste der Fahrtreppenfirmen

(Stellt keine Vollständigkeit dar, Stand Juli 2017)

Dieter Unger

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