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13.08.2020 | Aus- und Weiterbildung | Infografik | Onlineartikel

Corona-Krise verursacht Know-how-Lücke bei Ingenieuren

Autor:
Christiane Köllner
1:30 Min. Lesedauer

Die Corona-Krise reißt laut einer aktuellen VDI-Umfrage Lücken in die Weiterbildung. Um die Krise abzumildern, fordern deutsche Ingenieure mehr staatliche Investitionen in die Weiterbildung von Fachkräften. 

Vielen Ingenieuren fehlt in der Corona-Rezession die Möglichkeit zur Weiterbildung. Laut einer Umfrage des VDI Wissensforums sehen über 50 Prozent der befragten Ingenieure bedingt durch Corona-Auswirkungen eine Lücke bei der Weiterentwicklung von fachlichem Know-how. Rund 60 Prozent fordern, dass der Staat nun verstärkt in die Weiterbildung von Fachkräften investiert, um die Krise abzumildern. 

Diese Tendenz zeichnet sich deutlich in der Umfrage ab: 58 Prozent aller Befragten wünschten sich eine staatliche Förderung für die Weiterbildung von hochqualifizierten Fachkräften. Ein Drittel sieht sogar den Innovationsstandort Deutschland durch die Rezession in Folge von Corona in Gefahr.

"Gerade jetzt ist es wichtig, Weiterbildung zu fördern, um der Krise und ihren Auswirkungen entgegenzuwirken", fordert Timo Taubitz, Geschäftsführer der VDI Wissensforum GmbH. "Wir brauchen eine umfassende Weiterbildungspolitik, die auch die Fachkräfte nicht außen vor lässt. Ohne eine bessere und zukunftsgerichtete Qualifizierungstrategie können wir die Rezession nur schwer bewältigen", so Taubitz weiter.

Vermehrter Zugriff auf Online-Angebote wahrscheinlich 

Die Corona-Krise wird Einfluss auf die Ingenieursbranche nehmen: Nahezu 60 Prozent der Befragten schätzen, dass es ein Jahr lang akute Auswirkungen geben wird. Das hat auch Konsequenzen für das Weiterbildungsverhalten von Ingenieuren. So gehen 65 Prozent davon aus, dass sie zukünftig vermehrt auf Online-Angebote zurückgreifen werden. Über die Hälfte gibt an, dass das Weiterbildungsbudget ihres Unternehmens gleichbleiben wird.

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