Aus-, Ein- und Umstiegsprozesse in der sozial-ökologischen Transformation im 21. Jahrhundert
- Open Access
- 2025
- Open Access
- Buch
- Verfasst von
- Fabian Präger
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Diese Open-Access-Publikation analysiert die Aus-, Ein- und Umstiegsprozesse in der sozial-ökologischen Transformation des 21. Jahrhunderts. Basierend auf den Erkenntnissen der Forschungsarbeiten werden Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Energieinfrastrukturentwicklung für eine 100%-Erneuerbare-Energien-Ökonomie erarbeitet. Das Promotionsprojekt beruht auf der Entwicklung und Anwendung eines Forschungsansatzes, der hier als „angewandte Transformationsforschung“ beschrieben wird und sowohl interdisziplinäre als auch transdisziplinäre Wissensproduktion integriert. Der Band untersucht die Notwendigkeit der sozial-ökologischen Transformation, um grundlegende Maßnahmen zu formulieren und ein fundiertes Verständnis für die Entwicklung eines 100%-Erneuerbare-Energiesystems zu schaffen, das den existenziellen Herausforderungen der Klimakrise effektiv begegnet. Zukunftsfähige Maßnahmen und Konzepte für die Energieinfrastrukturplanung werden entwickelt, indem die Theorien der Vordenker*innen der Energiewende analytisch aufgearbeitet sowie aktuelle fossile narrative Barrieren und Verhinderungsstrategien der Energiewende beschrieben und dekonstruiert werden. Die Erkenntnisse werden in tiefgreifende, überwiegend qualitative sozio-technische Sektoranalysen eingebettet.
Inhaltsverzeichnis
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Kapitel 1. Einleitung
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die dringende Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Transformation (SÖT) hin zu einer 100%-Erneuerbare-Energien-Ökonomie (100%-EEÖ), um die planetaren Grenzen zu respektieren und die Klimakrise zu bewältigen. Es analysiert die Verhinderungsstrategien der fossilen Industrie, die darauf abzielen, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu verzögern. Ein zentraler Aspekt ist die Untersuchung der Narrative, die in der Öffentlichkeit und Politik verbreitet werden, um die Akzeptanz der Energiewende zu beeinflussen. Das Kapitel betont die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umdenkens in technischen, sozialen und ökonomischen Strukturen und stellt die Herausforderungen und Chancen dieser Transformation dar. Es bietet eine fundierte Grundlage für die Entwicklung einer nachhaltigen Energieinfrastruktur und die Schaffung einer klimaneutralen Gesellschaft.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Zeit der Verbrennung von fossilen Energieträgern neigt sich dem Ende zu. Das Anthropozän scheint sich seinem Zenit zu nähern (Brunnengräber 2021a; Renn und Scherer 2017) und die Überschreitung von planetaren Grenzen und die Erreichung von Klimakipppunkten gefährdet die Menschlichkeit als Ganzes (Richardson u. a. 2023). Das menschengeschaffene, fossil-fissile Energiesystem steht vor einem großen Umbruch und wehrt sich gegen die Systemtransformation. Dies impliziert, dass für ein 100%-Erneuerbare-Energiesystem (100%-EES) ein einfacher Übergang („transition“) zur verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energien (EE) nicht ausreicht. Aufgrund der zunehmend eskalierenden Klimakrise mit global und lokal verheerenden Auswirkungen sowie den Herausforderungen der Polykrise (Petschow 2024; Sharp, Hofmann, und Petschow 2024), muss dem Modell ein umfassenderer Ansatz entgegengesetzt werden. Dieser Ansatz wird beschrieben mit dem Konzept der sozial-ökologischen Transformation (SÖT) (Heinrich Böll Stiftung Studienwerk 2022), hin zu einer 100%-Erneuerbare-Energien-Ökonomie (100%-EEÖ). -
Narrative und historische Analysen zur Energiewende
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Frontmatter
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Kapitel 2. Visionen und narrative Barrieren
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die Anfänge der Energiewende durch die Visionen und Konzepte bedeutender Denker im 20. Jahrhundert, wie Ernst F. Schumacher und Amory B. Lovins. Schumacher prägte den Begriff „Small is beautiful“ und kritisierte die Auswüchse des industriellen Fortschritts, während Lovins den Übergang vom „harten“ zum „sanften“ Energiepfad skizzierte. In Deutschland analysierte Florentin Krause et al. die Notwendigkeit einer „Energie-Wende“ und die Möglichkeit einer dezentralen, bürgernahen Energieversorgung. Peter Hennicke und sein Team beschrieben die Machbarkeit einer ökologischen Energiepolitik und die Notwendigkeit einer rekommunalisierten Energiewirtschaft. Klaus Müschen und Erika Romberg untersuchten die Notwendigkeit eines Ausstiegs aus der Atomenergie und die Machbarkeit einer nachhaltigen Energiezukunft. Das Kapitel deckt auf, wie gegenwärtige Narrative und Verhinderungsstrategien die Energiewende behindern und welche „Lessons Learned“ die aktuellen Transformationsprozesse bereichern können.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel werden die Anfänge der Energiewende durch die Visionen und Konzepte der Vordenker*innen im 20. Jahrhundert beleuchtet, um wertvolles Transformationswissen für das 21. Jahrhundert zu gewinnen. Im Anschluss daran werden gegenwärtige Narrative und die damit verbundenen Verhinderungs- und Verharrungsstrategien im fossil-zentrischen Energiesystem analysiert und dekonstruiert. Diese Erkenntnisse helfen dabei, herauszufinden, welche „Lessons Learned“ die gegenwärtigen Transformationsprozesse bereichern können.
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Sektoranalysen
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Frontmatter
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Kapitel 3. Fossiler Erdgasausstieg
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel thematisiert den Ausstieg aus fossilem Erdgas im Kontext der Energiewende und der Klimapolitik. Es wird die Rolle von Erdgas als vermeintliche Brückentechnologie kritisch hinterfragt und die Notwendigkeit eines schnellen Ausstiegs begründet. Die Autoren analysieren die technischen und wirtschaftlichen Aspekte des Erdgasausstiegs und bieten eine kritische Bewertung der bisherigen Strategien und Narrative in diesem Bereich. Besonders hervorgehoben wird die Problematik der Methanemissionen und die Unzulänglichkeit der bisherigen CCTS-Technologien. Das Kapitel schließt mit Empfehlungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Vermeidung von Lock-in-Effekten, um die Klimaziele zu erreichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Nutzung von fossilem Erdgas wird oft als klimafreundliche Alternative zu Kohle und Öl dargestellt, ist jedoch aufgrund seiner hohen Treibhausgasemissionen und langfristigen Klimarisiken nicht mit den Zielen der Energiewende vereinbar. Die Erzählung von Erdgas als „Brückentechnologie“ legitimiert eine nicht zukunftsfähige Infrastruktur, die zu Lock-in-Effekten und erheblichen wirtschaftlichen Risiken wie Asset-Stranding führt. Eine kritische Analyse zeigt, dass Methan nicht dekarbonisiert werden kann und fossiles Erdgas daher keine Rolle in einem emissionsfreien Energiesystem spielen sollte. Stattdessen sind Maßnahmen für einen geplanten Erdgasausstieg erforderlich, um die Einhaltung des Pariser Abkommens zu gewährleisten und Investitionen in nachhaltige Energieinfrastrukturen zu fördern. Klare regulatorische Vorgaben, progressive CO2-Preise und der Ausbau Erneuerbarer Energien sind essenziell, um den Übergang zu einem 100%-Erneuerbaren-Energiesystem zu beschleunigen. -
Kapitel 4. Fossiler LNG-Einstieg
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die Entwicklungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem fossilen LNG-Einstieg in Deutschland, der durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine beschleunigt wurde. Es beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Notwendigkeit des fossilen LNG-Einstiegs darstellt. Im Hauptteil wird eine Fallstudie zum LNG-Beschleunigungsgesetz und dem geplanten LNG-Projekt in Mukran/Rügen präsentiert. Dabei wird die Transformationspotenzial des LNG-Projekts in Mukran analysiert, einschließlich der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit sowie der sozial-ökologischen Transformation. Es wird auch die Energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Projekts untersucht und die Perspektiven einer regionalen Wasserstoffwirtschaft oder eines Umschlagsknotens für Derivate kritisch gewürdigt. Abschließend werden die Perspektiven einer regionalen Wasserstoffwirtschaft oder eines Umschlagsknotens für Derivate diskutiert und die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit und die Klimaschutzziele Deutschlands beleuchtet.KI-Generiert
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Die zuvor entwickelte Notwendigkeit des fossilen Erdgasausstiegs wandelte sich infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu einem fossilen LNG-Einstieg. Diese Entwicklungen werden durch die Sektoranalyse in diesem Kapitel untersucht. Es wird eine Fallstudie zur Bewertung eines spezifischen LNG-Projekts in Mukran/Rügen vorgestellt. Die neue Infrastruktur im Hafen Mukran widerspricht den Nachhaltigkeitszielen, bedroht die Ostsee-Umwelt, erhöht klimaschädliche Emissionen und behindert eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Das LNG-Projekt stabilisiert keine gefährdete Energieversorgung, da keine Gasmangellage drohte und bestehende Importkapazitäten ausreichen. Die behauptete spätere Nutzung für Wasserstoff oder dessen Derivate ist unsicher und nicht technologisch abgesichert. Ohne energiewirtschaftliche oder industriepolitische Notwendigkeit sollte der Ausbau fossiler Infrastruktur gestoppt und Finanzmittel in nachhaltige Projekte investiert werden. -
Kapitel 5. Wasserstoffumstieg
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel 'Wasserstoffumstieg' untersucht die EU-Wasserstoffstrategie und deren techno-ökonomische Merkmale. Es beginnt mit einer Analyse der relevanten Herstellungsverfahren für Wasserstoff, wobei die Dampfreformierung und die Elektrolyse im Fokus stehen. Die regionale Produktion in Europa wird mit den Importoptionen aus Drittländern verglichen, wobei die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen beleuchtet werden. Die Infrastruktur für die Verbindung von Erzeugung und Verbrauch wird detailliert erörtert, einschließlich der Speicher- und Transportmöglichkeiten. Besondere Aufmerksamkeit wird der sozial-ökologischen Nachhaltigkeit der Wasserstoffproduktion gewidmet, wobei die Auswirkungen auf die Wasserversorgung und die Wirtschaft der Produktionsländer kritisch hinterfragt werden. Abschließend wird die Rolle von Wasserstoff in der sozial-ökologischen Transformation der EU-Energiewirtschaft diskutiert, wobei die Notwendigkeit einer koordinierten Infrastrukturplanung hervorgehoben wird.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Kapitel betrachtet die techno-ökonomischen Merkmale, Einsatzbereiche, Produktionswege, Infrastruktur und Planungsansätze für den Wasserstoffumstieg. Dabei werden Chancen und Risiken des Wasserstoffsystems sowie der politischen Gestaltung aufgezeigt. Ergebnisse betonen die Priorisierung einer nachhaltigen Wasserstoffproduktion aus 100% Erneuerbaren Energien, die Notwendigkeit einer gezielten Nutzung und die Risiken fossiler und importabhängiger Wasserstoffquellen. Eine übergreifende Energieinfrastrukturplanung, ausgerichtet am 1,5°-Ziel, ist essenziell, um die sozial-ökologische Transformation voranzutreiben und Fehlentwicklungen zu vermeiden. -
Kapitel 6. Atomwende
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PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel 'Atomwende' untersucht die historischen und gegenwärtigen Entwicklungen der Atomenergie in Deutschland. Es analysiert die sozio-technischen Systeme der Atomenergie und die Notwendigkeit der Entsorgung radioaktiver Abfälle. Ein zentrales Thema ist die 'Atomwende', die als Prozess der Abkehr von der Nutzung der Atomenergie und der Hinwendung zu nachhaltigeren Energieformen beschrieben wird. Das Kapitel beleuchtet auch die technischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bei der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle und die Bedeutung der Atomwende für die Energiewende. Es wird hervorgehoben, dass die Atomwende ein integraler Bestandteil der Energiewende ist und dass die erfolgreiche Endlagerung eine Voraussetzung für eine nachhaltige Energieversorgung darstellt. Das Kapitel schließt mit einem Fazit und Schlussfolgerungen zur Atomwende und den damit verbundenen Herausforderungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn der Sektoranalyse des sozio-technischen System der Atomenergie werden historische Entwicklungen sowie gegenwärtige und zukünftige Handlungsfelder der Atomwende untersucht. Die Atomwende beschreibt den Prozess der Abkehr von der Nutzung der Atomenergie und die Hinwendung zur Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland. In diesem Kapitel wird dieser Wendeprozess als bedeutender Teil der Energiewende dargestellt, der gleichzeitig eine Voraussetzung für einen sozialverträglichen und zeitnahen Entsorgungsprozess der gefährlichen und langlebigen Hinterlassenschaften des Atomzeitalters ist. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen und dem Zusammenspiel mit der sozial-ökologischen Transformation sowie auf den gegenwärtigen Herausforderungen bei der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle. -
Kapitel 7. Energieinfrastrukturentwicklung für ein 100%-Erneuerbare-Energiesystem
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PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die aktuellen Herausforderungen und Reformbedarfe im Prozess der Energieinfrastrukturentwicklung, um ein 100%-Erneuerbares-Energiesystem (EES) zu realisieren. Es beginnt mit einer historischen Einführung in die Entwicklung der Energieinfrastruktur und kritisiert die bestehenden fossil-zentrischen Pfadabhängigkeiten. Ein zentraler Punkt ist die Notwendigkeit, die Energieinfrastrukturentwicklung an den Pariser Klimazielen und einem abgeleiteten CO2-Budget auszurichten. Das Kapitel diskutiert konkrete Hinweise für die Ausgestaltung einer Energieinfrastrukturentwicklung und betont die Bedeutung einer modellbasierten Umsetzung. Es werden verschiedene Problemfelder der Netzentwicklungsplanung identifiziert und Lösungsansätze vorgeschlagen, darunter die Systementwicklungsstrategie (SES) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Das Kapitel endet mit Empfehlungen zur konkreten Ausgestaltung und Weiterentwicklung der SES, um die Transformation des Energiesystems effektiv zu gestalten.KI-Generiert
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In diesem Kapitel wird der gegenwärtige Prozess der Energieinfrastrukturentwicklung analysiert und strategischer und organisatorischer Reformbedarf identifiziert, um dem Ziel der Entwicklung eines 100%-Erneuerbare-Energiesystem gerecht zu werden. Zum anderen werden konkrete Hinweise für die Ausgestaltung einer Energieinfrastrukturentwicklung für ein 100%-Erneuerbare-Energiesystem gegeben, die sich strikt an der Einhaltung der Pariser Klimaziele und einem abgeleiteten CO2-Budget orientiert. Die Energieinfrastrukturentwicklung für ein 100%-Erneuerbare-Energiesystem erfordert strategische und organisatorische Reformen. Eine zielorientierte Systementwicklungsstrategie (SES) kann zentrale Weichen stellen, muss jedoch kohärenter mit „Klimaneutralitätszielen“ abgestimmt und operativ reformiert werden. Strukturelle Defizite, insbesondere die getrennte Planung von Strom und Gas, führen zu Fehleinschätzungen des Infrastrukturbedarfs. Die SES sollte auf einer integrierten, offenen Szenarienplanung basieren, Bürger*innenbeteiligung stärken und eine dezentralisierte Energieversorgung fördern. Der Fokus liegt auf 100%-EES, Berücksichtigung von Suffizienz-Szenarien und der Vermeidung fossiler Lock-ins, um das 1,5°C-Ziel zu erreichen.
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100%-Erneuerbare-Energien-Ökonomie
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Frontmatter
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Kapitel 8. Schlussfolgerungen und Ausblick
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die Herausforderungen und Grundpfeiler einer 100%-Erneuerbare-Energien-Ökonomie (100%-EEÖ) im 21. Jahrhundert. Es stellt Thesen zum 'eigentlichen' Energieproblem auf und betont die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Energieinfrastrukturplanung. Besprochen werden die Verhinderungsstrategien der fossil-fissilen Energiewirtschaft und die Bedeutung der sozial-ökologischen Transformation (SÖT). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Energiesystems, das auf regenerativen Energien basiert und gleichzeitig gerecht und nachhaltig ist. Die Autoren diskutieren auch die Notwendigkeit von Suffizienz- und Postwachstumsstrategien, um die Ressourcenknappheit und die Ungerechtigkeiten zu bewältigen. Abschließend wird ein Leitbild für die Energieinfrastrukturentwicklung im 21. Jahrhundert skizziert, das auf einer 'Notwende' basiert, um die Klimakrise zu bekämpfen und eine nachhaltige Zukunft zu gewährleisten.KI-Generiert
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ZusammenfassungAuf der Grundlage der vorausgegangenen Analysen in Teil I (Kapitel 1–2) und den Fallstudien in Teil II (Kapitel 3–7) werden in Teil III (Kapitel 8) thesenhafte Überlegungen zu den Herausforderungen der Entwicklung und Umsetzung eines 100%-Erneuerbaren-Energiesystem, dem „eigentlichen Energieproblem im 21. Jahrhundert“, formuliert. Daraufhin werden die Grundpfeiler einer 100%-Erneuerbaren-Energien-Ökonomie (100%-EEÖ) entwickelt. Diese Grundpfeiler fassen alle Erkenntnisse der Arbeit zusammen, weisen auf einen möglichen Forschungshorizont hin und bilden somit die Schlussfolgerungen und die Synthese dieses Buches.
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- Titel
- Aus-, Ein- und Umstiegsprozesse in der sozial-ökologischen Transformation im 21. Jahrhundert
- Verfasst von
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Fabian Präger
- Copyright-Jahr
- 2025
- Electronic ISBN
- 978-3-658-47014-2
- Print ISBN
- 978-3-658-47013-5
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-47014-2
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