Ausgewählte Stressmanagement-Methoden für die VUCA-Welt
Impulse und Anregungen für die Praxis
- 2021
- Buch
- Verfasst von
- Karin Meyer
- Buchreihe
- essentials
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Die derzeitige Arbeitswelt lässt sich als VUCA (komplex, mehrdeutig, unsicher und volatil) beschreiben. In diesem Umfeld stellen Selbstführung und Stressbewältigungs-Kompetenzen wesentliche Grundlagen für Karriere und unternehmerischen Erfolg dar – auch um unerwarteten Zusatzbelastungen wie beispielsweise einer Corona-Pandemie souverän gegenübertreten zu können. Dieser Essential gibt daher Einblicke in ausgewählte Stressmanagement-Methoden (instrumentell, kognitiv, palliativ-regenerativ). Es werden Ansätze zur Selbstbeobachtung und damit zur Verhaltensoptimierung dargestellt mit dem Ziel, Impulse und Anregungen für Praxis und Selbstreflexion zu bieten.Der InhaltAusgewählte Methoden der multimodalen StressbewältigungAnsätze zur Selbstbeobachtung als Fundament der SelbstführungDie ZielgruppenFach- und Führungskräfte, Unternehmer*innen, StudierendePraktiker*innen aus Bildung, Lehre und CoachingDie AutorinKarin Meyer ist Professorin und staatlich anerkannte Lehrkraft (Sek. II) für Betriebswirtschaftslehre sowie selbstständige Beraterin/Trainerin und Dozentin.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Einleitung: Relevanz von Stressmanagement, Selbstführung und Umsetzungskompetenz in der VUCA-Welt
Karin MeyerDer Fachbeitrag untersucht die zentrale Bedeutung von Stressmanagement, Selbstführung und Umsetzungskompetenz in der heutigen VUCA-Welt. In einer volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Arbeitsumgebung wird eine effektive Selbstführung als entscheidende Kompetenz hervorgehoben. Der Text beschreibt verschiedene Strategien der Selbstführung, wie das Setzen eigener Ziele und die Selbstbeobachtung, und betont die Notwendigkeit der kontinuierlichen persönlichen Weiterentwicklung. Zudem wird die Umsetzungskompetenz als Schlüsselkompetenz vorgestellt, die es ermöglicht, Prioritäten zu setzen, Emotionen zu regulieren und Probleme kreativ zu lösen. Der Beitrag beleuchtet auch die Bedeutung von gesundem Schlaf und regenerativen Erholungsphasen als Erfolgsfaktoren und präsentiert Methoden des multimodalen Stressmanagements. Diese Methoden umfassen instrumentelle, kognitive und palliativ-regenerative Ansätze, die das individuelle Stressbewältigungsportfolio erweitern sollen. Hilfsmittel zur Umsetzung und Verhaltensänderung sowie eine Einführung in die Selbstbeobachtung ergänzen den Beitrag und bieten konkrete Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Stressbewältigung.KI-Generiert
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ZusammenfassungStress lass nach! Während Experten grundsätzlich auf Stress „von der Wiege bis ins Seniorenheim“ hinweisen (Hillert & Albrecht, 2020, S. 33), werden im Rahmen der Corona-Pandemie nochmals Stärken und Schwächen der Stressbewältigungskompetenzen deutlich. So trifft ein Corona-Burnout auch oder gerade jene, die bereits im Vorfeld ein erhöhtes Stress- bzw. Aktivierungsniveau zu verzeichnen hatten bzw. daran gewöhnt waren – also Personen, die die sich ergebende Zusatzbelastung nicht oder nur noch schwer kompensieren können. Ersichtlich wird damit neben der Relevanz von Stressbewältigungskompetenzen in Akutsituationen auch die grundsätzliche Bedeutung einer guten Selbstführung, die eine dauerhafte Ausgeglichenheit und damit einen langfristig ressourcevollen Zustand in der VUCA-Welt sicherstellt. -
Kapitel 2. Einzelfallbeispiele als Ausgangsbasis
Karin MeyerDer Fachbeitrag beleuchtet die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt 4.0, die als VUCA-Umgebung (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) beschrieben wird. Experten weisen auf das Risiko des Corona-Burnouts hin, das durch Homeoffice, Homeschooling und die Entgrenzung von Privat- und Berufsleben verstärkt wird. Fallbeispiele verdeutlichen die Herausforderungen für Schüler, Weiterbildungsteilnehmer und berufstätige Personen, die unter zusätzlichen Stressbelastungen leiden. Die Corona-Krise führt zu einer zunehmenden Entgrenzung und dem Entfall wichtiger Ausgleichsmöglichkeiten, was die Stressbelastung weiter erhöht. Arbeitgeber werden kritisiert, da sie die Situation ihrer Mitarbeiter oft ignorieren. Der Beitrag betont die Notwendigkeit frühzeitiger und präventiver Interventionen, um Burnouts zu verhindern. Die Fallbeispiele zeigen, wie individuelle Stressbewältigungsstrategien und Unterstützung durch Arbeitgeber entscheidend sind, um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungStress und der Umgang mit privaten und/oder beruflichen Zusatzbelastungen, beispielsweise im Rahmen der Corona-Pandemie, lässt sich als personen- und berufsgruppenübergreifendes Phänomen beschreiben. Ganz gleich ob Schule, Studium, Weiterbildung und/oder Berufs- und Privatleben betroffen sind: Einzelfallbeispiele verdeutlichen kontextunabhängig die Relevanz für eine erfolgreiche Stressbewältigung und damit eine flexible Anpassung an die neue Situation – ebenso die Bedeutung für eine möglichst frühzeitige Intervention, da sich Stress-Situationen addieren und damit gegenseitig verstärken können. -
Kapitel 3. Ausgewählte Methoden des multimodalen Stressmanagements für die Praxis
Karin MeyerDas Kapitel 'Ausgewählte Methoden des multimodalen Stressmanagements für die Praxis' bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Ansätze des Stressmanagements. Es unterscheidet zwischen instrumentellem, kognitivem und palliativ-regenerativem Stressmanagement und erläutert, wie diese Methoden einzeln oder in Kombination angewendet werden können. Instrumentelles Stressmanagement zielt darauf ab, Stressoren zu reduzieren oder zu eliminieren, während kognitives Stressmanagement die Bewertung und Bewältigung von Stresssituationen durch gezielte Denkweisen und Verhaltensänderungen fördert. Palliativ-regeneratives Stressmanagement konzentriert sich auf kurzfristige Entlastung und langfristige Regeneration durch Entspannungstechniken und Erholungspausen. Der Text betont die Bedeutung der Selbstwirksamkeit und der Stärkung der eigenen Ressourcen zur effektiven Stressbewältigung.KI-Generiert
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ZusammenfassungFür ein erfolgreiches Stressmanagement gibt es vielfältige Ansätze und Methoden: Damit gilt es, das individuell passende Portfolio zu finden und dieses regelmäßig anzuwenden. Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg liegt in der Umsetzungskompetenz und konsequenten Anwendung. Apps können hierbei unterstützen, den geschäftigen Alltag zu unterbrechen und sich der Selbstfürsorge als täglicher und persönlicher Aufgabe zu widmen – und somit genau das zu tun, wofür in Stress-Situationen eigentlich keine Zeit ist. Denn die Verantwortung, einen Gegenpol zu den oftmals auf Gewinnmaximierung und Kostensenkungen ausgerichteten Verhaltensmustern der Unternehmen aufzubauen, liegt bei jedem Einzelnen. -
Kapitel 4. Selbstbeobachtungen als Fundament von Selbstführung und Verhaltensänderung
Karin MeyerDer Fachbeitrag beleuchtet die Rolle der Selbstbeobachtung als Fundament für Selbstführung und Verhaltensänderung. Es wird erläutert, wie Selbstbeobachtung durch professionelle Unterstützung ergänzt werden kann und welche Auskünfte sie über individuelle Wahrnehmungen und Handlungsoptionen geben kann. Anhand von Methoden des multimodalen Stressmanagements wird ein Stärken- und Schwächen-Profil zur Selbstanalyse abgebildet, aus dem sich Optimierungsansätze ableiten lassen. Tages- und Wochenprotokolle werden als Instrumente zur Analyse und Dokumentation des eigenen Verhaltens vorgestellt, wobei deren therapeutische Bedeutung hervorgehoben wird. Praktische Beispiele wie Ernährungs- und Schlafprotokolle sowie Gedankenprotokolle illustrieren die Anwendung dieser Methoden im Alltag. Die Eintragungen sollten regelmäßig erfolgen, um eine genaue Diagnose und Verhaltensänderung zu ermöglichen. Nach einem bestimmten Zeitraum sollte die Protokollierung ausgesetzt werden, um falsche Angaben zu vermeiden. Der Beitrag bietet somit umfassende Einblicke und praktische Werkzeuge für die Selbstbeobachtung und -optimierung.KI-Generiert
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ZusammenfassungAls Instrument zur Selbsterkundung und -optimierung eignet sich die Selbstbeobachtung, die bei Bedarf durch professionelle Unterstützung ergänzt werden kann (vgl. Pilz-Kusch, 2020, S. 44 und 57; Meyer, 2021, S. 47). Auch nach Krotz gibt die Selbstbeobachtung Auskunft über die individuelle Wahrnehmung eines Problems oder einer Situation – ebenso zu den sich ergebenden, möglichen Handlungsoptionen (vgl. 1999, S. 11; Meyer, 2021, S. 47). -
Kapitel 5. Fazit
Karin MeyerDas Fazit des Beitrags betont die zunehmenden Anforderungen der Arbeitswelt 4.0, die oft zu einem erheblichen Druck für Mitarbeiter und Unternehmer führen. Flexibilität und Veränderungsfähigkeit sind entscheidend, um in dieser dynamischen Umgebung zu überleben. Ein 'gesunder Egoismus' wird als notwendig erachtet, um die Belastung zu managen. Neben den Chancen der Digitalisierung gilt es, die Risiken zu bewältigen und gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Entwicklung von Selbstführungs- und Stressmanagementkompetenzen. Diese Kompetenzen sind ebenso wichtig wie die Qualifikation in einem spezifischen Beruf. Regelmäßiges Üben und die Nutzung von Apps und Verhaltensanalysen können dabei helfen, diese Fähigkeiten zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie heutige Arbeitswelt 4.0 generiert oftmals einen Druck, dem Mitarbeiter und Unternehmer nicht ohne Weiteres standhalten können. Überleben wird zu einer Frage von Flexibilität, Veränderung sowie neuer Bewältigungs- und Anpassungskompetenzen (vgl. Würzburger, 2019, S. 8 f. und 10; Eilers et al. 2018, S. 17; Strobel, 2015, S. 29; Meyer, 2021). Fessler legt weiterhin dar, dass für ein erfolgreiches Bestehen in diesen aktuellen Arbeits- und damit stressfördernden Rahmenbedingungen ein „gesunder Egoismus“ erforderlich ist, um die Belastung in Grenzen zu halten (vgl. 2018, S. 12; Meyer, 2021, S. 44). -
Backmatter
- Titel
- Ausgewählte Stressmanagement-Methoden für die VUCA-Welt
- Verfasst von
-
Karin Meyer
- Copyright-Jahr
- 2021
- Electronic ISBN
- 978-3-658-35874-7
- Print ISBN
- 978-3-658-35873-0
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-35874-7
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