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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theoretische Grundlagen: Auslandsinvestitionen und die bei ihnen auftretenden Unsicherheiten

A. Einleitung

Zusammenfassung
Auslandsaktivitäten deutscher Unternehmen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Das gilt nicht nur für die Außenhandelsverflechtungen, sondern in besonderem Maße auch für Auslandsinvestitionen, die gerade durch die Vorbereitungen der Unternehmen auf den Europäischen Binnenmarkt (1.1.1993) einen zusätzlichen Impuls erhalten haben.
Jürgen Scholz

B. Formen von Auslandsinvestitionen

Zusammenfassung
Unternehmen steht eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten zur Verfügung, Auslandsinvestitionen zu realisieren. Es können z.B. reine Vertriebsbüros gegründet, Beteiligungen erworben oder vorhandene Produktionskapazitäten erweitert und ersetzt werden.
Jürgen Scholz

C. Unsicherheiten von Auslandsinvestitionen

Zusammenfassung
Nachdem kurz dargelegt wurde, welche Investitionsmöglichkeiten sich Unternehmen im Ausland darbieten, ist nun der Frage nachzugehen, welchen Unsicherheiten das im Ausland investierende Unternehmen mit seiner Investition grundsätzlich ausgesetzt sein kann.
Jürgen Scholz

D. Maßnahmen zur Reduzierung der Unsicherheit

Zusammenfassung
Nun ist es keineswegs so, daß der Auslandsinvestor all’ den im vorangegangenen Kapitel C genannten Unsicherheiten schutzlos preisgegeben ist. Vielmehr besteht eine Vielzahl von Möglichkeiten, Unsicherheiten zu reduzieren, von denen hier die wesentlichen andeutungsweise genannt werden sollen. Auch diese Möglichkeiten beeinflussen nämlich die Unsicherheitsberücksichtigung in der Auslandsinvestitionsrechnung.
Jürgen Scholz

E. Auswirkungen spezifischer Auslandsunsicherheiten und das Problem der Quantifizierung

Zusammenfassung
Für das investierende Unternehmen sind nun jedoch weniger die dargestellten Unsicherheiten als solche, im abstrakten Sinne — also etwa die Enteignungsgefahr in einem bestimmten Land als solche — von Belang, sondern vielmehr die konkreten (potentiellen) Auswirkungen auf das Investitionsprojekt und den Investor bzw. das Gesamtunternehmen. Im Rahmen der Investitionsrechnung bedeutet das die Feststellung der möglichen — im Hinblick auf die Zielsetzung des Investors – “erfolgswirksamen” Auswirkungen. Diese werden sicherlich — je nach Einzelfall — sehr unterschiedlich sein und hängen ganz allgemein auch vom Ausmaß der Auslandsabhängigkeit der konkreten Investition ab. Die Auslandsabhängigkeit ist wiederum — jedenfalls bei Neuinvestitionen — idR in der Aufbauphase am größten, da dann sowohl für den Aufbau als auch als auch zur Finanzierung anfänglicher Verluste Finanzmittel von außen, also idR vom Investor, zugeführt werden müssen 1.
Jürgen Scholz

Die Einbeziehung spezifischer Unsicherheiten von Auslandsinvestitionen in die Investitionsrechnung

A. Grundsätzliche Überlegungen zur Übertragung der Investitionsrechnung auf Auslandsinvestitionen

Zusammenfassung
Wenn man sich der Problematik der Investitionsrechnung bei Auslandsinvestitionen annimmt — und insbesondere auch der Frage, wie und wie intensiv Auslandsunsicherheiten einbezogen werden können und sollten -, muß zunächst Klarheit darüber bestehen, welche Stellung die Investitionsrechnung im Entscheidungsprozeß von Auslandsinvestitionen einnimmt. Denn die Beantwortung der Frage nach der Berücksichtigung dieser Unsicherheiten hängt einmal davon ab, wie und wofür das Unternehmen die Ergebnisse der Investitionsrechnung in den nachfolgenden Schritten des Entscheidungsprozesses nutzen will/ muß und zum anderen davon, welche Schritte bereits vorangingen; konkret also: welche Informationen aus diesen Schritten bereits gewonnen werden konnten, welche Entscheidungen bereits getroffen sind und welche noch (nämlich mithilfe der Investitionsrechnung) zu treffen sind.
Jürgen Scholz

B. Zur Übertragbarkeit »herkömmlicher« Verfahren der Unsicherheitsberücksichtigung auf Auslandsinvestitionen

Zusammenfassung
Investitionsrechnungen können wie erwähnt zwei grundsätzlichen Aufgabenstellungen dienen (vgl. auch Kapitel A.III.b im Ersten Hauptteil):
(1)
Der Beurteilung einer Investition.
 
(2)
Der Ermittlung und Beurteilung von Investitionsprogrammen.
 
Jürgen Scholz

Empirische Untersuchung: Die Berücksichtigung der Unsicherheiten bei Auslandsinvestitionsrechnungen in der Praxis

A. Grundlagen der Untersuchung

Zusammenfassung
Zwar existiert eine ganze Reihe empirischer Untersuchungen über Auslandsinvestitionen, kaum eine beschäftigt sich jedoch konkret mit der Fragestellung, wie Auslandsunsicherheiten von Unternehmen berücksichtigt werden. Das gilt ganz besonders dann, wenn man die Fragestellung auf die konkrete Einbeziehung dieser Unsicherheiten in die Investitionsrechnung einschränkt. So ist dem Autor keine Untersuchung aus dem deutschen Sprachraum bekannt, die sich detailliert mit dieser Problematik auseinandersetzt.
Jürgen Scholz

B. Darstellung der Ergebnisse der Unternehmensbefragung

Zusammenfassung
Wie erwähnt wurden 100 Fragebögen an die größten deutschen Unternehmen mit Auslandsinvestitionen versandt. Davon antworteten 61 Unternehmen (61%);49 sandten einen ausgefüllten Fragebogen zurück, während 12 mitteilten, nicht an der Befragung teilnehmen zu wollen bzw. nur das Deckblatt ausfüllten oder verbale Angaben machten. Die Antwortquote von 49% ist sehr hoch 1 und läßt eine hohe Repräsentativität erwarten.
Jürgen Scholz

C. Analyse und Interpretation der Ergebnisse

Zusammenfassung
Auf Basis der Auswertung der Fragebögen läßt sich eine Reihe von Erkenntnissen und Vermutungen ableiten, die — soweit nicht bereits oben festgehalten — im folgenden ausgeführt werden.
Jürgen Scholz

Entwurf von Verfahrensvorschlägen zur Berücksichtigung von (spezifischen) Auslandsunsicherheiten in der Investitionsrechnung

A. Zur Entscheidung über das geeignete Verfahren

Zusammenfassung
Aus der Kritik an der Verwendbarkeit der “herkömmlichen Verfahren zur Berücksichtigung von Unsicherheiten” für Auslandsinvestitionen und ihre (spezifischen) Unsicherheiten im Zweiten Hauptteil, aus den Ausführungen über den Entscheidimgsprozeß bei Auslandsinvestitionen sowie aus der Analyse des Vorgehens in der Praxis (Dritter Hauptteil) ergeben sich die Anforderungen, die zu stellen sind, wenn ein neues oder verbessertes Verfahren bzw. Vorgehensweise für Auslandsinvestitionen und ihre Unsicherheiten entwickelt werden soll.
Jürgen Scholz

B. Entwurf eines mehrdimensionalen, »teilstochastischen« Amortisationsverfahrens

Zusammenfassung
Zunächt gilt es also — anschließend an die Einstufung des/der Investitionsprojekte(s) in Kapitel A — ein Verfahren zu entwickeln, das für diejenigen Auslandsinvestitionen geeignet ist, für die ein hoher Aufwand nicht gerechtfertigt bzw. nicht notwendig ist.
Jürgen Scholz

C. Entwurf eines dialogorientierten, sensitivitätsanalytischen und simulativen Verfahrensmodells

Zusammenfassung
Der zweite hier vorgestellte Verfahrensvorschlag soll sich stärker für komplexe, für das Unternehmen bedeutende Investitionen in besonders mit Unsicherheiten behafteten Ländern eignen; vor allem dann, wenn mit der Investition weitgehend Neuland (ggfls. auch im Wortsinne !) betreten wird. In diesen Fällen ist ein höherer zeitlicher und finanzieller Aufwand für die Investitionsrechnung — einschließlich der Einbeziehung der Unsicherheiten — zu vertreten, ja sogar erforderlich.
Jürgen Scholz

Zusammenfassende Schlußbemerkungen

Zusammenfassende Schlußbemerkungen

Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit war es v.a., Möglichkeiten zu analysieren und zu entwikkeln, insbesondere die spezifischen Unsicherheiten, die Auslandsinvestitionen mit sich bringen, in der Investitionsrechnung zu berücksichtigen.
Jürgen Scholz

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