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Durch die Integration eines piezoelektrischen Energy-Harvesters auf dem Rotor einer E-Maschine, sind neuartige Sensorkonzepte realisierbar, wobei das Sensorsystem auf dem Rotor positioniert und durch den Energy-Harvester energieautark ist. Die Arbeit beinhaltet eine Methode zur Auslegung solch eines Energy-Harvesters und ist vollständig in den Entwicklungsprozess der E-Maschine integriert. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass der piezoelektrische Energy-Harvester das Sensorsystem inklusive kontaktloser Datenübertragung ausreichend mit elektrischer Energie versorgt, unter realen Betriebspunkten der E-Maschine als Traktionsmaschine in einem Pkw.
Die Automobilindustrie sieht sich einem zunehmenden Wechsel des Antriebskonzeptes gegenüber. Der Antrieb wird elektrifiziert und die elektrische Maschine (EM) löst den Verbrennungsmotor als Traktionsmaschine ab (Abbildung 1.1). Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzt.
In diesem Kapitel sind die theoretischen Grundlagen beschrieben, auf die sich die Auslegung eines PEH auf der Rotorwelle einer EM stützt. Mit dem Ziel einer Versorgung eines Sensorsystems durch den PEH beginnt dieses Kapitel mit der Sichtung der Literatur zum Thema sensorgestützer Funktionen in EM. Daraus ist das Potenzial vom Einsatz eines PEH abzuleiten.
PEH bieten Potenziale zur Verbesserung der Produkteigenschaften der EM durch die Bereitstellung von elektrischer Energie zum Betreiben von rotorseitiger Sensorik, wie in den vorherigen Kapiteln aufgezeigt. Hauptkern dieser Arbeit ist eine Methode für die Auslegung und Integration eines PEH auf der Rotorwelle einer EM, die als Traktionsmaschine eines Pkw betrieben wird. Die in diesem Kapitel präsentierte Methode greift dabei die eingangs dieser Abhandlung gestellten Forschungsfragen auf, wie ein PEH auf der Rotorwelle ausgelegt wird sowie wie diese Auslegung in den Entwicklungsprozess einer EM zu integrieren ist.
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Entwicklung einer Methode zur Auslegung eines PEH, der auf der Rotorwelle einer EM platziert ist. Der PEH dient der Versorgung eines Sensorsystems. Dieses energieautarke Sensorsystem ermöglicht das Umsetzen neuartiger Funktionen, die sich auf diese Sensordaten stützen.
In diesem Kapitel wird die Methode aus Kapitel 3 auf eine EM angewandt und vollständig durchlaufen. Durch Anwendung der Methode auf ein reales Beispiel ist ein praktischer Nachweis erbracht. Die Erkenntnisse, die aus den Ergebnissen dieses Kapitels gewonnen werden, dienen der Beantwortung der eingangs der Arbeit gestellten Forschungsfragen.
Neuartige Sensorkonzepte, bei denen Sensoren auf dem Rotor einer EM platziert sind, bieten das Potenzial der Verbesserung der Produkteigenschaften der EM. Die durch den Sensor gewonnenen Daten können beispielsweise zur Überwachung der EM genutzt werden, oder zur Regelung der Stellgrößen im Betrieb der EM. Auf Grund der Position der Sensorik auf dem Rotor ist die elektrische Versorgung eine zentrale Herausforderung.
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