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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Hinweise für den Benutzer

Zusammenfassung
Das vorliegende Buch behandelt das Außenhandelsgeschäft der Unternehmung unter Verwendung einer Konzeption, die für die einzelnen Teilgebiete praxiserfahrene Spezialisten zu Wort kommen läßt. Diese Konzeption macht die hier gesammelten Informationen zu vier verschiedenen Zwecken nutzbar.
Peter G. Durniok, Alfred Haack, Friedrich W. May, Klaus Moll, Fritz Scheuch, Walter Stracke, Horst Wietbrok, Rolf Wöller

2. Die Entwicklung der Außenwirtschaftsbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 1975

Zusammenfassung
In den zweieinhalb Jahrzehnten nach 1950 — dem Jahr des statistischen Beginns der Nachkriegszeit — haben sich die wirtschaftlichen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu Partnerländern in aller Welt ständig erweitert und vertieft. Quantitativ ist dieser Prozeß darstellbar mit Hilfe der Verflechtungsquote (1), die sich nach folgendem Ansatz errechnet:
$$ \textup{VQ}=\frac{\textup{X+M}}{\textup{Y}_{\textup{m}}^{\textup{b}}}\ .100 $$
Raimund Mauer

3. Risiken im Außenhandel

Zusammenfassung
Die Planung von Geschäftsabschlüssen und ihre Abwicklung müssen der Forderung entsprechen, zur Verwirklichung der Unternehmensziele (vgl. 7.711 und Abb. 7.71) beizutragen. Da Planungen stets auf die Zukunft gerichtet sind und da die Abwicklung von Kontrakten stets Zeit — und im Außenhandel regelmäßig viel Zeit — beansprucht, ist mit Abweichungen zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Ablauf eines Geschäftes zu rechnen. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Risiko. Bezogen auf die Unternehmensziele kann sich das Risiko sowohl positiv (z. B. als unerwarteter Gewinn) als auch negativ (z. B. als unerwartete Kostensteigerung mit gewinnminderndem Effekt), d. h. gefährlich auswirken. Die Ursache der Risikosituation läßt sich kurz folgendermaßen beschreiben: Die Planung eines Außenhandelsgeschäfts erstreckt sich auf einen bestimmten zukünftigen Zeitraum. Er wird, Geschäftsperiode‘ genannt. Für die Geschäftsperiode müssen u. a. die Entscheidungsgrundlagen (Daten) prognostizier werden. Solange mit der Möglichkeit einer Fehlprognose, insbesondere im überbetrieblichen Bereich, gerechnet werden muß, kann es zu positiven (erfreulichen) und negativen (gefährlichen) Abweichungen zwischen den Prognosedaten und den Fakten der Geschäftsperiode kommen und/oder zu einer Fehleinschätzung der Geschäftsperiode. Es treten in diesen Fällen unerwartete Ereignisse auf. Negatives und positives Risiko besteht also deswegen, weil unerwartete oder falsch eingeschätzte Ereignisse eine Fehlentscheidung herbeiführen können (1). Dabei ist es die Verlustgefahr, die das Unternehmen abzuwenden bemüht ist. Übereinstimmend geht man nun davon aus, daß Außenhandelsgeschäfte auf die Dauer und im Durchschnitt mit höheren Risiken behaftet sind als Geschäfte auf dem Binnenmarkt.
Raimund Mauer, Hans Peter Schauwecker

4. Recht im Außenhandel

Zusammenfassung
Beispielsfall: Ein in Deutschland ansässiger Maschinenhändler verkauft eine Schleifmaschine an ein amerikanisches Unternehmen in Illinois.
Hans Peter Schauwecker

5. Import und Export aus der Sicht des Zolls

Zusammenfassung
Wer einen Beitrag für einen „Leitfaden für Praktiker“ mit der anspruchsvollen Überschrift „Import und Export aus der Sicht des Zolls“ schreibt,“ muß wissen (und sagen), welche Aufgabe dieser knappe Beitrag erfüllen soll. Es sollen Lern- und Arbeitshilfen mit der Absicht gegeben werden, einen Einstieg in den recht vielschichtigen Problemkreis zu ermöglichen. Mehr ist nicht beabsichtigt.
Walter Stracke

6. Außenhandelstechnik

Zusammenfassung
Neben der Darstellung der wesentlichea Außenhandelsgeschäfte soll gezeigt werden, für welche Vertragsgegenstände, Länder und Situationen sie anzuwenden sind. Hinsichtlich des allgemeinen know-how von der Informationsbeschaffung über die Vertragsgestaltung bis zur Abwicklung wird auf andere Teile dieses Buches verwiesen.
Klaus Rother, Alfred Haack, Horst Wietbrok, Peter G. Durniok

7. Exportmarketing

Zusammenfassung
Aufgabe des Exportmarketing ist der planvolle Absatz im Ausland unter Einbeziehung der besonderen hier herrschenden Gegebenheiten, die sich vom Binnenmarkt häufig sehr stark in rechtlicher, wirtschaftlicher, geographischer, kultureller, sprachlicher, sozialer, verwaltungsmäßiger etc. Hinsicht unterscheiden. Eine erfolgversprechende Planung im Export, in der die Interessen des Exporteurs mit den Besonderheiten des ausländischen Absatzmarktes koordiniert werden, braucht Informationen, die nur die Marktforschung liefern kann. Ohne sie gibt es heute im Export kaum noch Erfolg. Der Exportmarkt ist ein Markt mit bestimmten Eigenarten, auf dem die Kunden nicht gerade auf den ausländischen Anbieter warten, um ihm seine Produkte gegen hohes Entgelt abzunehmen. Marktforschung soll diese Eigenarten ermitteln, Exportmöglichkeiten produzieren und ihre Grenzen erkennen helfen. Dabei unterstützt sie den gesamten Exportentscheidungsprozeß (1) von der Anregung bis zur Kontrolle.
Klaus Rother, Peter Durniok, Fritz Scheuch, Raimund Mauer, Friedrich W. May, Klaus Moll

8. Marketingaspekte importorientierter Unternehmen

Zusammenfassung
Import oder Einfuhr ist der Transfer von im Ausland beschafften Gütern und Dienstleistungen durch Unternehmen eines Landes auf den Inlandsmarkt und somit eine Grundlage für Arbeitsproduktivität und hohen Lebensstandard in manchen Volkswirtschaften. In der Bundesrepublik Deutschland, die sich besonders für Liberalisierung des Welthandels, Förderung der Importe und entsprechende Bemühungen des GATT eingesetzt hat, ist der Import eine Grundlage der Tätigkeit zahlreicher Unternehmen. Der Import trägt zum Ausgleich der Handelsbilanz bei und ermöglicht eine Ausweitung des Welthandels. Eine Analyse der Zahlungsbilanzstatistik der Bundesrepublik Deutschland (1) zeigt, daß die Warenimporte seit 1975 tendenziell stärker gestiegen sind als die Warenexporte, ein Grund für strukturelle gesamtwirtschaftliche Veränderungen in der Bundesrepublik Deutschland. Auch die Steigerungen der Dienstleistungsimporte, die in den folgenden Ausführungen ausgeklammert werden, waren in der Regel höher als die der unsichtbaren Exporte.
Rolf Wölter

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