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30.09.2016 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Nvidia stellt neue Technik für künstliche Intelligenz vor

Autor:
Christiane Köllner

Nvidia hat auf der GPU Technology Conference den neuen KI-Supercomputer Xavier für autonomes Fahren vorgestellt. Ebenfalls auf der GTC verkündete Nvidia eine Kooperation mit TomTom.

Nvidia-Mitbegründer und CEO Jen-Hsun Huang hat in seiner Keynote auf der erstmals in Europa stattfindenden GPU Technology Conference (GTC) 2016 in Amsterdam Xavier präsentiert, ein System-on-a-Chip der nächsten Generation für selbstfahrende Automobile. Darüber hinaus stellte Jen-Hsun Huang die Zusammenarbeit Nvidias mit TomTom im Bereich der KI-Nutzung für die Kartenerstellung für selbstfahrende Automobile vor. Die Veranstaltung ist ein Ableger der berühmten Konferenz aus dem Silicon Valley.

KI-Supercomputer Xavier

Xavier ist ein komplettes SoC ("System on a Chip"), das eine neue GPU-Struktur namens Volta enthält und insgesamt acht ARM-Kerne vorweist – bei einer Prozessorleistung von 20 TOPS (Trillion operations per second). Außerdem soll Xavier sehr effizient sein. Xavier liefert mehr Rechenleistung als ein Drive PX 2 in der Duo-Pascal-Version, verbraucht dafür aber nur ein Viertel der Stromleistung (20 Watt). Das System soll ab dem vierten Quartal 2017 verfügbar sein.

Nvidia und TomTom entwickeln spezielles HD-Mapping für autonome Fahrzeuge

Ebenfalls auf der GTC Europe hat Jen-Hsun Huang eine Kooperation mit TomTom verkündet. Nvidia und der niederländische Karten- und Navigationssystemhersteller wollen gemeinsam an einem Cloud-to-Car Mapping-System für autonomes Fahren auf Basis künstlicher Intelligenz arbeiten.

Das Projekt kombiniert TomsToms HD-Kartenmaterial, das bereits heute über 120.000 Kilometer Straßen und Autobahnen umfasst, mit der Rechenplattform Nvidia Drive PX 2. Zusammen bilden die beiden Technologien eine Lösung, die die Echtzeit-Lokalisierung und Straßenkartierung im Fahrzeug beschleunigen.

Das Software-Entwickler-Kit für Nvidia DriveWorks unterstützt ab sofort auch die HD-Karten-Umgebung von TomTom. Die offene Software-Lösung sei für alle Hersteller und Tier-1-Zulieferer zugänglich, die autonome Fahrzeuge entwickeln.

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