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14.10.2020 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Am Flughafen Stuttgart wird das autonome Parken getestet

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Bosch, Mercedes-Benz und der Parkraumbetreiber Apcoa testen am Flughafen Stuttgart das Automated Valet Parking. Bosch setzt dabei erstmals Kameras statt Lidar-Sensoren ein.

Das von Bosch und Mercedes-Benz entwickelte Automated Valet Parking (AVP) soll zur Serienreife gebracht werden. Nach dem Betrieb im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums testen die beiden Unternehmen mit dem Parkraumbetreiber Apcoa in einem Pilotbetrieb das autonome Parken von Fahrzeugen am Flughafen Stuttgart. Dafür soll am Terminal P6 eine neue Mercedes-Benz S-Klasse eingesetzt werden, die über die Vorrüstung für den "Intelligent Park Pilot" auf SAE-Level 4 verfügt. Diese Sonderausstattung ermöglicht das fahrerlose Parken per Smartphone-Befehl.

Am Stuttgarter Flughafen wird nun das Zusammenspiel der Fahrzeugtechnik der S-Klasse mit der intelligenten Infrastruktur von Bosch sowie der digitalen "Flow"-Plattform von Parkraumbetreiber Apcoa zunächst auf zwei Parkplätzen erprobt. Anstelle der bisher eingesetzten Lidar-Sensoren kommen erstmals neue Videokameras von Bosch zum Einsatz. Diese erkennen die freien Parkplätze, überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und erfassen Hindernisse oder Personen auf der Fahrspur. Mit ihnen soll auch das eigenständige Fahren der Fahrzeuge innerhalb des Parkhauses möglich sein. Der Parkvorgang funktioniert komplett ohne Ticket und Bargeld.

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