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22.07.2020 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Projekt MEC-View vernetzt Straßenlaternen mit Sensoren

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Das Projekt MEC-View entwickelte für das automatisierte Fahren vernetzte Infrastruktursensoren. In Ulm wurden Sensoren an Straßenleuchten sowie die Vernetzungstechnik mehr als drei Jahren getestet.

Im dreijährigen Projekt Mobile Edge Computing-View (MEC-View) wurden vernetzte Infrastruktursensoren entwickelt und im Realbetrieb in der Stadt Ulm getestet. Dabei liefern an den Leuchten verbaute Video- und Lidar-Sensoren vernetzten Fahrzeugen über Mobilfunk in Echtzeit wichtige Informationen. So ergänzen die Sensoren an den sechs Meter hohen Straßenlaternen die Umfelderfassung. Automatisiert fahrende Prototypen können dank der entwickelten Technik etwa verdeckte Verkehrsteilnehmer frühzeitig erkennen und die Fahrstrategie entsprechend anpassen. 

"Weil das Fahrzeug selbst nicht um die Ecke oder durch Hauswände schauen kann, nutzen wir die Sensoren der Straßenleuchten, um den Erfassungsbereich der Fahrzeug-Sensoren zu erweitern", erklärt Dr. Rüdiger Walter Henn, Leiter des MEC-View-Projekts beim Konsortialführer Bosch. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen nun der Weiterentwicklung der Fahrzeugtechnik, des automatisierten Fahrens sowie der Mobilfunktechnologie dienen. Neben Konsortialführer Bosch waren am vom Bund geförderten Projekt auch Mercedes-Benz, Nokia, Osram, TomTom, die Firma IT Designers sowie die Universitäten Duisburg-Essen und die Stadt Ulm beteiligt.

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Quelle:
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