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28.08.2017 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Neues Testfeld Komod für automatisiertes Fahren in Düsseldorf

Autor:
Patrick Schäfer

​​​​​​​Auch in Düsseldorf wird automatisiertes Fahren bald unter realen Bedingungen getestet. Ab dem dritten Quartal 2018 rollen fünf Testfahrzeuge sowie 750 konventionelle, mit Sensoren ausgestattete Fahrzeuge über das Testfeld. 

Derzeit wird das im Juli von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt freigegebene Testfeld aufgebaut. Im Projekt "Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf" (Komod) sollen verschiedene Aspekte des automatisierten Fahrens im Realbetrieb getestet werden. Das Testfeld reicht von der A57 über die A52, Brüsseler Straße (B7), Heerdter Dreieck, Vodafone Campus, Rheinalleetunnel und über die Rheinkniebrücke bis zu Straßenbereichen der Friedrichstadt.

Im Projekt sollen Funktionen für das automatisierte Fahren entwickelt und getestet werden. So werden beispielsweise Informationen zu Umleitungen direkt auf das Navigationssystem der Testfahrzeuge übertragen. Diese sollen Informationen über den Verkehrsfluss zurückmelden und bei Stau alternative Routen für andere Fahrer empfehlen.

Erprobung des automatisierten Fahrens und Parkens

Bei diesem Testfeld in Nordrhein-Westfalen wird neben dem automatisierten Fahren im alltäglichen Straßenverkehr auch das automatische Parken erforscht. Das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) entwickelt  mit Mobilfunkunternehmen Vodafone ein automatisiertes "Valet Parking". Dabei wird das Fahrzeug nur noch in einer Übergabezone abgestellt und per App der automatische Einparkvorgang gestartet: Sensoren weisen dem Fahrzeug einen freien Parkplatz zu, der automatisch und über mehrere Parkhausebenen hinweg angesteuert wird.

Das Projekt Komod hat eine Laufzeit von 25 Monaten bis Juni 2019 und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur insgesamt mit rund neun Millionen Euro gefördert.

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