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20.05.2020 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Vernetzte Drohne unterstützt das autonome Parken

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Wie lässt sich das Internet der Dinge für das automatisierte Fahren nutzen? Im EU-Projekt "Autopilot" wurde beispielsweise das Zusammenspiel einer Drohne mit Fahrzeugen für das autonome Parken entwickelt.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit Partnern im Projekt "Autopilot" neue Fahrerassistenzsysteme entwickelt, die auch auf das Internet of Things (IoT) zurückgreifen. Smartphones, Drohnen, Ampeln, Kameras und weiteren Sensoren kommunizieren dabei mit den automatisierten Fahrzeugen. Auf diese Weise können im Verbund mehr Daten gesammelt und ausgewertet werden. "Das Neue und Herausfordernde in unserem Teilprojekt war die Vielzahl der eingebundenen Geräte, die alle miteinander kommunizieren, also eine gemeinsame Sprache sprechen müssen", sagt Projektleiter Robert Kaul vom DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik.

Im Teilprojekt "Automated Valet Parking" wird beispielsweise eine vernetzte und autonom fliegende Drohne für das automatisierte Parken genutzt. Nachdem der Fahrer sein Fahrzeug abgegeben hat, und den Einparkvorgang per App gestartet hat, wird das Auto an einen freien Parkplatz navigiert, den die Drohne zuvor ausfindig gemacht hat. Sie fliegt in einer Höhe von bis zu drei Metern und sammelt mit ihren vier Kameras Daten. Eine übergeordnete IT-Plattform ermöglicht dabei die Kommunikation der verschiedenen Systeme miteinander. "Anders als stationäre Kameras ist die Drohne flexibel einsetzbar, zum Beispiel bei Parkflächen ohne Infrastruktur oder nur temporär genutzten Parkflächen, wie ein Feld bei einem Festival", erklärt DLR-Wissenschaftler Marcus Müller. Das könnte die Parkplatzsuche in Zukunft deutlich vereinfachen.

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