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15.10.2018 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer zeigt Fernsteuerung für automatisierte Fahrzeuge

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Forscher des Fraunhofer-Fokus demonstrieren, wie ein Fahrzeug mit geringer Latenz teleoperiert gesteuert werden kann. Die Fernsteuerung ist ein weiterer Baustein zum autonomen Fahren.

Gemeinsam mit dem Daimler Center for Automotive IT Innovations (DCAITI) der TU Berlin haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für offene Kommunikationssysteme eine Fernsteuerung von automatisierten Fahrzeugen vorgestellt. Auf dem Außengelände der GPU Technology Conference (GTC) in München zeigten sie, wie teleoperiertes Fahren mit geringer Latenz gelingen kann. 

Für die Fernsteuerung verfügt das Fahrzeug über eine Umfelderkennung mit bis zu acht Kameras in Kombination mit Lidar-Laserscannern. Die Auswertung in Echtzeit übernimmt eine Drive-Plattform von Nvidia, eine KI unterstützt den Vorgang mithilfe des Deep-Learning-Verfahrens. Die Meta-Daten werden schließlich zu einem Operator gesendet. Dieser ist kabellos über WLAN mit dem Fahrzeug verbunden und kann dieses realitätsnah mit einem Lenkrad und Gas- bzw. Bremspedal steuern. Auf einem zweiten Monitor sieht er eine Karte mit der aktuellen Route vor sich.

Fernsteuerung in Echtzeit für automatisierte Fahrzeuge

Die Fernsteuerung von automatisierten Fahrzeugen wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, wenn beispielsweise ein automatisierter Lkw auf einem Firmengelände nicht eigenständig zur Laderampe fahren kann, da er keinen Zugriff auf die digitalen Karten des Geländes hat. Ein anderer möglicher Fall wäre ein autonomes Auto, das nicht selbstständig um eine unvorhergesehene Baustelle fahren kann. Wichtig für die sichere Teleoperation wird die schnelle Datenübertragung sowohl der Umfelddaten als auch der Steuersignale sein.

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