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12.07.2018 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Bosch und Daimler testen in Kalifornien automatisierte Autos

Autor:
Christiane Köllner

Bosch und Daimler testen ab Mitte 2019 einen Shuttle-Service mit automatisierten Fahrzeugen auf ausgewählten Strecken in Kalifornien. Nvidia liefert die Plattform für die KI-Algorithmen von Bosch und Daimler.

Bosch und Daimler beschleunigen die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens (SAE-Level 4/5) in der Stadt. Die Partner haben Kalifornien als Pilotregion für die erste Testflotte ausgewählt. In der zweiten Jahreshälfte 2019 wollen Bosch und Daimler Kunden auf ausgewählten Strecken in einer kalifornischen Metropole der San Francisco Bay im Silicon Valley einen Shuttle-Service mit automatisierten Fahrzeugen anbieten. Als Betreiber dieser Testflotte und des App-basierten Mobilitätsservices ist Daimler Mobility Services vorgesehen. Das Pilotprojekt soll zeigen, wie Mobilitätsservices wie Carsharing (Car2go), Ride-Hailing (Mytaxi) und multimodale Plattformen (Moovel) intelligent verbunden werden können.

Gemeinsam wollen die Mitarbeiter in der Kooperation die Konzepte und Algorithmen für das vollautomatisierte und fahrerlose Fahrsystem entwickeln. Die Aufgabe von Daimler soll es sein, das Fahrsystem ins Auto zu bringen. Das Unternehmen will dafür auch die notwendigen Entwicklungsfahrzeuge, Prüfeinrichtungen und später die Fahrzeuge der Testflotte zur Verfügung stellen. Bosch ist für die während der Entwicklung zu spezifizierenden Komponenten (Sensoren, Aktuatoren und Steuergeräte) verantwortlich. 

Bosch und Daimler setzen auf KI-Plattform von Nvidia

Außerdem haben sich Bosch und Daimler für das US-Technologieunternehmen Nvidia als Zulieferer für die künstliche-Intelligenz-Plattform als Teil ihres Steuergeräteverbunds entschieden. Sie werden die KI-Prozessoren und Betriebssoftware der Drive-Pegasus-Plattform von Nvidia verwenden. Der Steuergeräteverbund führt die Daten aller Sensoren mit Radar-, Video-, Lidar- und Ultraschalltechnik zusammen, wertet sie innerhalb von Millisekunden aus und plant den Fahrweg des Fahrzeugs. Insgesamt erreicht der Steuergeräteverbund eine Rechenkapazität von Hunderten Billionen Rechenoperationen in der Sekunde.

Daimler und Bosch experimentieren jeder für sich schon seit 2013 an fahrerlosen Autos in der Praxis. Im vergangenen Jahr schlossen sie sich zusammen, um ihr Technologiewissen im Bereich des automatisierten Fahrens mit Blick auf den Stadtverkehr zu bündeln.

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