Skip to main content
main-content

10.01.2017 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

BMW, Intel, und Mobileye testen gemeinsam autonome Fahrzeuge

Autor:
Benjamin Auerbach

Ab Sommer 2017 sollen 40 autonom fahrende Testfahrzeuge von BMW, Intel, und Mobileye über die Straßen rollen. Die Partner haben eine skalierbare Architektur erarbeitet, die auch von anderen Herstellern verwendet werden kann.

BMW, Intel und Mobileye haben auf der CES bekanntgegeben, dass sie ab der zweiten Jahreshälfte 2017 rund 40 autonom fahrende BMW-Testfahrzeuge auf die Straße bringen werden. Bei einem gemeinsamen Auftritt erklärten die Unternehmen zudem, dass diese BMW-7er-Fahrzeuge mit der neuesten Technologie von Intel und Mobileye ausgestattet sind

Die BMW, Intel und Mobileye hatten bereits im Sommer 2016 ihre Partnerschaft angekündigt. Die Unternehmen haben seitdem eine skalierbare Architektur entwickelt, die von anderen Herstellern und Entwicklern adaptiert werden kann, um eigene Designoptionen zu verfolgen und damit eine markenspezifische Differenzierung zu ermöglichen.

Wichtiger Schritt zu iNext 

"Es ist das gemeinsame Ziel in unserer Zusammenarbeit mit Intel und Mobileye, das autonome Fahren für unsere Kunden Wirklichkeit werden zu lassen", sagte Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands von BMW, Entwicklung. Das sei ein signifikanter Schritt hin zur Einführung des BMW iNext, der im Jahr 2021 das erste autonome fahrende Fahrzeug von BMW werden soll.

BMW soll für die Themen Dynamik und Driving Control sowie die Auswertung der funktionalen Sicherheit inklusive dem Aufbau einer High Performance Simulation zuständig sein. Hinzu komme die Integration der Komponenten sowie die Produktion der Prototypen und schließlich die Skalierung der Plattform.

Intel bringe High Performance Computing Elemente in die Partnerschaft ein, die vom Fahrzeug bis in das Rechenzentrum reichen. Im Fahrzeug diene die Intel-Lösung als skalierbare Entwicklungs- und Computing Plattform für entscheidende Funktionen inklusive der Sensor Fusion, der Driving Policy, dem Umfeldmodell, Routenplanung und Entscheidungsfindung.

Mobileye beiteiligt sich mit seinen EyeQ 5-High-Performance-Computer-Vision-Prozessor an der Partnerschaft. Der EyeQ 5 ist verantwortlich für das Prozessieren und die Interpretation des Inputs aus der 360-Grad-Surround-View-Sensorik sowie für die Lokalisierung. EyeQ 5 stellt in Verbindung mit Intel CPU und FPGA-Technologien die zentrale Computing-Plattform dar, die in jedes Fahrzeug integriert wird.

BMW und Mobileye wollen entsprechende Lösungen für den Bereich Sensor Fusion entwickeln, um ein vollständiges Umfeldmodell der Fahrzeugumgebung aus dem Input von Kamera-, Radar- und Lidar-Sensorik zu erstellen. Zudem soll eine Driving Policy etabliert werden, bei der Mobileye-Reinforcement-Learning-Algorithmen dazu dienen, das Fahrzeug-System mit einer künstlichen Intelligenz auszustatten, die notwendig ist, um sich sicher durch komplexe Verkehrssituationen zu bewegen.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Einführung

Quelle:
Smart Mobility

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Fahrerassistenzsysteme

Quelle:
Elektrik und Mechatronik

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BorgWarnerdSpaceZF TRWFEVWatlowHBM

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

BorgWarners elektrisch angetriebener Verdichter eBooster®

BorgWarners elektrisch angetriebener Verdichter eBooster® – elektrische Aufladung für verbesserte Kraftstoffeffizienz
Der elektrisch angetriebene Verdichter eBooster® von BorgWarner als Ergänzung zum herkömmlichen Turbolader erhöht den Ladedruck und verbessert das Anfahrverhalten des Motors bei niedrigen Drehzahlen, um so Downsizing für verbesserte Effizienz oder höhere Leistung mit exzellent schnellem Drehmomentaufbau zu ermöglichen.  Jetzt gratis downloaden!