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11.02.2019 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Forscher wollen Terahertz-Sensoren für Umfelderkennung nutzen

Autor:
Patrick Schäfer

An der Universität Duisburg-Essen werden in einem Projekt neue Sensoren auf Basis von Hochfrequenzstrahlung entwickelt. Diese könnten in Zukunft zur Umfelderkennung bei automatisierten Fahrzeugen genutzt werden. 

Das Labor "ForLab SmartBeam" ist am Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik (ZHO) der Universität Diusburg-Essen angesiedelt. Dr. Nils Weimann, Dr. Andreas Stöhr und Dr. Thomas Kaiser forschen an innovativen Transistoren und Infrarot-Komponenten, die die Umfelderkennung von automatisierten Systemen deutlich verbessern könnten. Mit zwei neuen Anlagen sowie Instrumenten zur Hochfrequenzmessung bis 1,5 Terahertz wollen die Forscher neue Sensoren auf der Basis von Hochfrequenzstrahlung entwickeln. Zwischen 300 Gigahertz und einigen Terahertz dringen die Wellen ungefährlich für den Menschen durch Material und organisches Gewebe und können so verdeckte Objekte auf der Fahrbahn erkennen.

Die Hochfrequenzsensoren hätten laut der Forscher auch Potenzial für den Maschinenbau, die Medizintechnik oder die Telekommunikation. Terahertz-Sensoren sind allerdings noch nicht massentauglichen, da die dazu nötigen Chips das spezielle Halbleitermaterial Indiumphosphid benötigen, in dem sich die Elektronen schneller als im üblicherweise verwendeten Silizium bewegen können. Das Bundesforschungsministerium fördert den Ausbau des Mikroelektronik-Labors mit knapp vier Millionen Euro.

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