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24.11.2016 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Hyundai stellt autonomes Serienkonzept vor

Autor:
Benjamin Auerbach

Hyundai hat in Los Angeles das Konzept eines autonom fahrenden Ioniq präsentiert. Die Sensorik ermöglicht autonomes Fahren auch im innerstädtischen Verkehr.

Im Rahmen der Los Angeles Auto Show hat der koreanische Autobauer Hyundai das Konzept eines autonom fahrenden Ioniq vorgestellt. Die Technik soll Grundlage einer neuen Plattform für kostengünstige Sicherheitssysteme sein. Optisch ist der Hyundai Ioniq "Autonomous Concept" nicht vom Serienmodell des Ioniq zu unterscheiden. Nach Angaben des Herstellers sei es Ziel gewesen, ein autonomes Konzeptfahrzeug vorzustellen, das wie ein normales Serienmodell aussieht.

Kernstück in der Frontschürze

Kernstück der Sensorik ist ein Laser-Lidar-System, das in der Frontschürze untergebracht ist und den Bereich vor dem Fahrzeug in einem Winkel von 130 Grad überwacht. Das System ist in der Lage, die genaue Position von Personen oder Objekten in der Umgebung des Hyundai Ioniq zu ermitteln. Zum Sensoriksystem gehören außerdem: Fernbereichs-und Mittelbereichsradar, die vor allem den Bereich weit vor dem Fahrzeug abdecken, Seiten-Lidar-Sensoren für die Überwachung der Umgebung neben dem Ioniq sowie ein Radarsystem am Heck.

Darüber hinaus kommen drei Stereokameras zum Einsatz, die Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und die Signalisation durch Ampeln auswerten sowie Fußgänger in unmittelbarer Nähe erkennen. Ein GPS ermittelt die exakte Position des Hyundai Ioniq. Diese wird mit Kartenmaterial von Hyundai MnSoft abgeglichen, das genaue Daten über Fahrbahnbreite, Gefälle oder Steigungen, Kurvenradien und andere für die Fahrt wichtige Angaben liefert.

Technik aus den Serienfahrzeugen

Um die Technik des selbstfahrenden Hyundai Ioniq so einfach wie möglich zu halten, seien in das Konzeptfahrzeug bereits vorhandene Sensorik-und Assistenzsysteme integriert worden. Beispielsweise das in der Serie eingesetzte Radar für den Abstandstempomaten oder die Kameras, die den Spurhalteassistenten steuern. Auch die anderen schon heute im Markt verfügbaren Fahrerassistenzsysteme wie Fußgängererkennung oder Querverkehrswarnung hinten bietet das Konzeptfahrzeug.

Hyundai entwickele außerdem ein eigenes Betriebssystem mit dem Ziel, den notwendigen Rechneraufwand für die Verarbeitung der Sensordaten und die Steuerung des Fahrzeugs so gering wie möglich zu halten. 

Offizielle Erlaubnis für Testfahrten

Aktuell testet Hyundai autonom fahrende Automobile am Forschungs- und Entwicklungszentrum in Namyang in Südkorea. Das Unternehmen hat seit Anfang des Jahres die Erlaubnis, seine autonomen Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in städtischer Umgebung zu bewegen.

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