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24.09.2019 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Berlin eröffnet Testfeld für automatisiertes Fahren

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Die TU Berlin hat ein Infrastruktur-Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren entwickelt. Jetzt wurde die 3,6 km langen Strecke zwischen Ernst-Reuter-Platz und Brandenburger Tor eröffnet.

Das Berliner Testfeld wurde im Forschungsprojekt "Die digital vernetzte Protokollstrecke – urbanes Testfeld automatisiertes und vernetztes Fahren in Berlin" (Diginet-PS) am DAI-Labor der TU Berlin konzipiert. Die nun eröffnete Strecke mit intelligenter Infrastruktur ist 3,6 Kilometer lang und bietet auf der Straße des 17. Juni reale Bedingungen zum Testen des automatisierten und vernetzten Fahrens.

Zwischen Ernst-Reuter-Platz bis zum Brandenburger Tor bietet das Infrastruktur-Testfeld Ampelsysteme, Kreisverkehre, Fahrrad- und Fußwege, Parkplätze oder Ein- und Ausfahrten. Im Vordergrund des Testfeldes stehen die Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation, die Kombination von Sensoren und die Nutzung von KI-Mechanismen. Mithilfe des an der TU Berlin entwickelten Diginet-PS Referenzframeworks kommunizieren Teststrecke, Fahrzeuge und Kontrollzentrum miteinander. Dafür erfassen über 100 Sensoren entlang der Strecke Wetterverhältnisse, Verkehrsaufkommen, Parksituation, Umweltbelastung oder Straßenbeschaffenheit. Die anonymisierten und ausgewerteten Daten werden über ITS-5G und 4G mit den Fahrzeugen geteilt. Diese automatisierten und vernetzten Fahrzeuge sind mit Kameras, Radar und Laser-Scannern ausgestattet. 

An der Entwicklung von Sensoren, Fahrzeugtechnik oder Datensystemen waren unter anderem auch das Fraunhofer Fokus, das Daimler Center for Automotive IT Innovations (DCAITI), T-Systems International und die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO beteiligt. Das Projekt wurde unter anderem vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur im Rahmen der "Strategie automatisiertes und vernetztes Fahren" gefördert.

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