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In München entsteht ein Testfeld für autonome Verkehrssysteme

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In Ottobrunn nahe München wird ein neues Testfeld für intelligente Mobilitätskonzepte errichtet. Dort sollen zukünftige, autonome Verkehrssysteme sowie deren sicherer und standardisierter Betrieb erforscht werden.

Geplante Simulationen mit Fußgängern und Fahrradfahrern in Ottobrunn


Das Testfeld für intelligente Mobilitätskonzepte wird von der Technischen Universität München (TUM) und der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) errichtet. Auf der Anlage liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Überführung von Konzepten des autonomen Fahrens in die Praxis, dabei wird vor allem das sichere Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer sowie unterschiedlichen Systeme im Mittelpunkt stehen. Dabei kommen auch Sensortechnik und 5G-Mobilfunk zum Einsatz, um die Vernetzung von Fahrzeugen auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen.

Auf einer variablen Kreuzungsanlage kann eine Vielzahl komplexer Verkehrsszenarien unter Beteiligung autonomer und von Menschen gesteuerter Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger experimentell untersucht werden. Zum Testen von Gefahrensituationen in Echtzeit sollen auch Simulationen zum Einsatz kommen, bei denen Personen per Augmented Reality eingeblendet werden. Zudem sind eine "Park & Charge Lane" und ein Parkhaus geplant, in denen Elektroautos abgegeben, automatisch geparkt und induktiv aufgeladen werden sollen. Die Anlage soll ab dem kommenden Jahr auf dem Gelände der IABG entstehen. 

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Automatisiertes Fahren und KI - Chancen und Risiken

  • Im Fokus

Die künstliche Intelligenz mit den Möglichkeiten des maschinellen Lernens gilt als Schlüsselelement für das vollautomatisierte Fahren. Doch wie wird der Technologieansatz konkret bei der Fahrzeugführung eingesetzt, und woran hakt es derzeit noch?

Systematisches Testen für autonomes Fahren

  • Titelthema

Autonomes Fahren ist der Schlüssel zu ökologischer und ökonomischer Mobilität. Robo-Test der Universität Stuttgart hat eine Pilotumgebung geschaffen, mit der mithilfe von KI-basierten Clustering automatisch Testszenarien abgeleitet und somit automatisierte Fahrsysteme effizient und effektiv validiert werden können.

    Bildnachweise
    Geplante Simulationen mit Fußgängern und Fahrradfahrern in Ottobrunn/© IABG, AVL List GmbH/© AVL List GmbH, dSpace, BorgWarner, Smalley, FEV, Xometry Europe GmbH/© Xometry Europe GmbH, The MathWorks Deutschland GmbH/© The MathWorks Deutschland GmbH, IPG Automotive GmbH/© IPG Automotive GmbH, HORIBA/© HORIBA, Outokumpu/© Outokumpu, Hioko/© Hioko, Head acoustics GmbH/© Head acoustics GmbH, Gentex GmbH/© Gentex GmbH, Ansys, Yokogawa GmbH/© Yokogawa GmbH, Softing Automotive Electronics GmbH/© Softing Automotive Electronics GmbH, measX GmbH & Co. KG