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18.02.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

24-GHz-Radarsystem kontrolliert toten Winkel

Autor:
Katrin Pudenz

Infineon und Hella haben Hochfrequenz-Komponenten für einen Radarsensor entwickelt, der den toten Winkel im Heckbereich von Autos überwacht (Blind Spot Detection). Durch die Integration mehrerer, ehemals getrennter Bauteile in einen Transceiver (Sender und Empfänger zugleich) und eines geringeren Stromverbrauchs bei höherer Leistung spart das Modul Platz und Kosten.

Die 24-GHz-Radarsensorik zur Überwachung des toten Winkels von Hella ist, wie die Infineon-Experten berichten, hoch präzise. Der ständig aktualisierte Radar-Scan erkenne sich bewegende Objekte selbst bei schlechtem Wetter und unabhängig von ihrer Richtung und Geschwindigkeit. Optimierte Antennenkonzepte sollen außerdem eine noch höhere Messgenauigkeit ermöglichen. Das System warne beispielsweise vor nachfolgenden Fahrzeugen beim Überholen oder bei Spurwechseln. Beim Rangieren registriere das Radar rückseitigen Querverkehr und verhindert Zusammenstöße.

Infineons neue Microwave Monolithic Integrated Circuits (MMICs) der Chipfamilie BGT24Axx tragen Angaben zufolge als Schlüsselkomponenten zur Effizienzsteigerung des Fahrassistenten bei. Sie verbessern das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SNR), sorgen also für eine höhere Genauigkeit bei der Erkennung und Anzeige von Objekten im toten Winkel, erklärt das Unternehmen. Als vollintegrierte Transceiver enthalten die Infineon-MMICs sämtliche Hochfrequenz-Komponenten wie Oszillator, Sendeverstärker und Empfangszweige mit rauscharmen Verstärkern und I/Q-Mischern. Das Radarsystem von Hella werde dadurch kleiner, günstiger und verbrauche weniger Strom. Infineons 24-GHz-Chipfamilie erlaube weiterhin eine passgenaue Konfiguration der Hardware je nach Systemumgebung und Einsatzbereich.

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