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22.05.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

BASF startet kommerzielle Produktion von LFP-Kathodenmaterial

Autor:
Angelina Hofacker

BASF startet die kommerzielle Produktion von LFP-Kathodenmaterialien, gab das Unternehmen Anfang dieser Woche bekannt. LFP (Lithium-Eisen-Phosphat) ist ein innovatives Kathodenmaterial für die Herstellung moderner Lithium-Ionen-Batterien, die auch in Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen. In Weimar betreibt das Chemieunternehmen eine Anlage mit einer Produktionskapazität von 3000 Tonnen pro Jahr.

Die LFP-Kathodenmaterialien, vom Hersteller als HED-LFP-Materialien bezeichnet, werden in einem BASF-eigenen Prozess hergestellt. Die Materialien sollen sich durch besondere Leistungs- und Sicherheitscharakteristika auszeichnen, zu denen unter anderen eine hohe Speicherkapazität und ein langer Lebenszyklus zählen. Deshalb seien sie gerade für den Einsatz im Automobilbereich ideal, erklären die Experten vom Unternehmensbereich Catalysts der BASF. Aber auch für den Einsatz im Bereich Consumer Electronics würden sie sich sehr gut eignen, heißt es aus Ludwigshafen.

Bei der Produktion in Weimar sollen LFP-Vorprodukte zum Einsatz kommen, die im BASF-Stammwerk in Ludwigshafen hergestellt werden. Die Produktion führt IBU-Tec, ein Spezialist für Drehrohrofentechnik und -systeme, durch - BASF zufolge unter der Leitung und der vollen operativen Kontrolle des Chemieunternehmens.

Die LFP-Materialien seien eine wichtige Ergänzung des BASF-Portfolios für Kathodenmaterialien, das auch NCM (Nickel-Cobalt-Mangan) beinhaltet und in Elyria im US-Bundesstaat Ohio von BASF produziert wird.

Das Chemieunternehmen hat eine langfristige Lizenz mit globalen Rechten für die Produktion und den Vertrieb der LFP-Batteriematerialtechnik von LiFePO4+C Licensing, einer Tochtergesellschaft von Clariant mit Sitz in Muttenz in der Schweiz, erworben. Darüber hinaus besitzt BASF eine Lizenz des Argonne National Laboratory für die Produktion und den Vertrieb moderner NCM-Materialien.

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