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18.07.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Basis MQB: der neue Seat Leon

Autor:
Katrin Pudenz

Der neue Seat Leon baut auf dem modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen Konzerns. Vorgestellt werden soll das neue Modell der Kompaktklasse in einer Weltpremiere im Herbst auf dem Pariser Autosalon, auf den deutschen Markt kommen soll es noch Ende dieses Jahres.

"Der Leon ist ein völlig neues Auto", erklärt Dr. Matthias Rabe, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Seat. "Der Leon wurde entwickelt auf der MQB-Architektur des Volkswagen Konzerns und profitiert von deren konsequentem Leichtbau. Damit bietet der Leon eine beeindruckende Dynamik ebenso wie niedrige CO2-Emissionen und Verbrauchswerte."

Der neue Kompaktwagen nutzt eine von Grund auf neu entwickelte Fahrzeugarchitektur. Damit waren die Entwickler in der Lage, die Vorderachse um 40 Millimeter nach vorne zu verlagern. Daraus resultieren ein langer Radstand und eine ausgewogene Verteilung der Achslasten. Mithilfe der modernen Konstruktionstechniken und des Einsatzes von Leichtbaumaterialien konnte das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 90 Kilogramm reduziert werden.

Mit 4,26 Meter ist der neue Leon rund fünf Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, dennoch ist der Radstand um fast sechs Zentimeter gewachsen. Das ermöglicht kurze Überhänge - das optimierte Package verbessert zudem die Platzverhältnisse im Innenraum und im Gepäckabteil. Der Gepäckraum fasst 380 Liter Volumen, rund 40 Liter mehr als beim Vorgängermodell.

Laut Alejandro Mesonero-Romanos, Leiter des Seat-Design besitzt der Leon ein gut proportioniertes Volumen. "Das optische Gewicht der Kabine ist leicht über die Hinterräder verschoben, zugleich haben wir einen sehr flüssigen Übergang von den vorderen Kotflügeln zur Kabine. Die Oberflächen sind rundum sehr skulpturhaft gestaltet, das verstärkt die Wirkung von Licht und Schatten und fördert den dreidimensionalen Eindruck. Seine Charakterlinien stehen für pure Durchsetzungskraft - beispielsweise die Form der Leuchten vorne wie hinten."

Zum ersten Mal in der Kompaktklasse sind laut spanischem Hersteller Voll-LED-Leuchten verfügbar. Die LED-Scheinwerfer sollen dem Gesicht des Leon einen unverwechselbaren Ausdruck verleihen, gerade auch durch das Tagfahrlicht.

Der Antrieb

Der neue Leon geht mit TDI- und TSI-Triebwerken von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum ins Rennen. Alle Motoren arbeiten mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Ausgelegt seien sie auf geringe innere Reibung und auf raschen Warmlauf. Im Vergleich zum jeweiligen Vorgängermodell ist ihr Verbrauch um bis zu 22 Prozent gesunken, nennt die Volkswagentochter Zahlen.

Der 1.6 TDI leistet 77 kW und erzeugt ein Drehmoment von 250 Nm. In der Ecomotive-Version mit Start-Stopp- und Rekuperationssystem verbraucht er im NEFZ-Zyklus 3,8 Liter Diesel pro 100 km, entsprechend 99 Gramm CO2 pro km. Der in weiten Bereichen neu entwickelte 2.0 TDI verbraucht in der Ecomotive-Ausführung auf 100 km im Schnitt mit 4,0 Liter Kraftstoff. Das Aggregat leistet 110 kW bei 320 Nm Drehmoment. Auch ein 1.4 TSI mit 90 kW Leistung soll wird zur Markteinführung des Fahrzeugs verfügbar sein.

Des Weiteren folgen in der Motorenpalette der 1.2 TSI in zwei Versionen mit 63 kW und 77 kW und als Topversion der Ottomotoren ein 1.8 TSI mit 132 kW und kombinierter Direkt- und Saugrohreinspritzung. Bei den Dieselmotoren ergänzen der 1.6 TDI mit 66 kW und der neue Top-TDI die Palette - dieser 2.0 TDI leistet 135 kW. Als maximales Drehmoment liefert er 380 Nm.

Bei der Kraftübertragung stehen je nach Motorisierung manuelle Fünf- oder Sechsganggetriebe sowie ein Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sechs beziehungsweise sieben Gängen zur Verfügung.

Das Infotainment

Grundlage für die Infotainmentlösungen in dem neuen Modell bildet das Bediensystem Easy Connect, bei dem die Funktionen für Entertainment und Kommunikation des Sound Systems, aber auch zahlreiche Fahrzeugfunktionen über einen berührungsempfindlichen Bildschirm im Cockpit gesteuert werden. Den Einstieg bildet das Media-System-Touch mit 5-Zoll-Monitor, CD-Radio mit Karten-Einschub und vier Lautsprechern. Es ist bei der Ausstattungslinie Reference an Bord. Beim Style und beim FR gehört das Media-System-Colour mit CD-Laufwerk und sechs Lautsprechern zum Serienumfang; es koppelt externe Geräte per Bluetooth, USB oder Aux-in an. Sein farbiger Touchscreen mit 5,0 Zoll Diagonale dient auch zur Steuerung von Fahrzeugfunktionen. Das Media-System-Plus besitzt einen 5,8 Zoll-Touchscreen mit dreidimensionaler Grafik, einem iPod-Anschluss sowie optional einen DAB-Tuner für digitale Rundfunkprogramme und eine Spracherkennung. Die Anlage verfügt über acht Lautsprecher. Die Top-Lösung integriert das Navigationssystem, zusätzlich zeigt es die Navigationsinformationen auch im Farbdisplay zwischen Tacho und Drehzahlmesser und kann sprachgesteuert werden.

Die Fahrerassistenzsysteme

Die Müdigkeitserkennung, eines der Fahrerassistenzsysteme im neuen Kompakten, registriert eine nachlassende Konzentration des Fahrers und schlägt ihm eine Pause vor. Ein Kamerasystem am Innenspiegel steuert den Fernlichtassistenten, der selbsttätig zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt, sowie den Spurhalteassistenten Heading Control. Er korrigiert die elektromechanische Servolenkung, bevor der Fahrer eine Begrenzungslinie auf der Straße überfährt.

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