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31.07.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Neuartiger Kathodenaufbau für leistungsfähigere Batterien

Autor:
Katrin Pudenz

Wissenschaftler haben an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen einen neuartigen Kathodenaufbau entwickelt. Der Einsatz des Konzeptes eignet sich sowohl für Lithium-Schwefel- also auch für Lithium-Ionen-Batterien.

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen wurde ein neuartiger Kathodenaufbau entwickelt. Dieses von Professor Dr. Timo Sörgel, Dr. Seniz Sörgel und Dr. Sandra Meinhard entwickelte Konzept eignet sich für Lithium-Schwefel-Batterien genauso wie für Lithium-Ionen-Batterien. Es erhöht nicht nur deren Kapazität, Energieeffizienz und Zyklenstabilität, sondern auch die Energiespeicherdichte. Zudem sind die Herstellungskosten der neuartigen Kathoden geringer als bei herkömmlichen Kathoden. Die Patentierung der Erfindung wird von dem Technologie-Lizenz-Büro (TLB) betreut, auch ist das TLB mit der Lizenzierung und Vermarktung der Innovation beauftragt, wie das TLB berichtet.

Die Forscher Timo Sörgel, Seniz Sörgel und Sandra Meinhard entwickelten ein Kathodenkonzept, das auf einem neuartigen Verbundmaterial basiert, und durch das die bauliche und stoffliche Trennung von Stromsammler und Kathodenmaterial entfällt, erläutern die Experten. Das Kathodenmaterial könne in einem einstufigen kontinuierlichen Herstellungsverfahren galvanogeformt oder in Bandgalvanikanlagen beschichtet werden. Durch den neu entwickelten Herstellungsprozess klasse sich der Anteil des Aktivmaterials in der Kathode erhöhen, da die Beimischung von Bindemitteln und elektrisch leitfähigen Füllpartikeln überflüssig sei.

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