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12.01.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

BMW erweitert Werk Spartanburg und kündigt X4 an

Autor:
Katrin Pudenz
1:30 Min. Lesedauer

BMW will die Kapazitäten im US-Werk in Spartanburg weiter ausbauen. Es sollen dort bis zum Jahr 2014 rund 900 Millionen US-Dollar - das sind etwa 702 Millionen Euro - investiert werden. Bis zum Ende des laufenden Jahres sollen zudem 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. "Mittel- bis langfristig können wir damit in Spartanburg rund 350.000 Fahrzeuge produzieren", erklärte Frank-Peter Arndt, BMW-Produktions­vorstand, am gestrigen Donnerstag, 12. Januar 2012, in Spartanburg. Zudem kündigte Arndt mit dem BMW X4 den Ausbau der X-Familie an. Zwischen 2008 und 2010 hat BMW bereits 750 Millionen US-Dollar (zirka 585 Millionen Euro) in die Erweiterung des Werks zur Produktion des neuen BMW X3 (Bild) investiert. "Damit reagieren wir auf die weltweit steigende Nachfrage nach unseren BMW-X-Modellen sowie auf die Erweiterung der BMW-X-Familie mit dem BMW X4", erläutert Arndt. Insgesamt hat das Unternehmen in South Carolina, wie es aus München heißt, damit fast sechs Milliarden US-Dollar (rund 4,7 Milliarden Euro) investiert.

Im Werk in Spartanburg wurden im vergangenen Jahr 276.065 Fahrzeuge für mehr als 130 Märkte weltweit produziert. Das entspreche einem Zuwachs von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu dieser Entwicklung habe auch wesentlich der X3 beigetragen. Der weltweite Absatz des Modells sei im Jahr 2011 um 156 Prozent auf 117.944 Fahrzeuge gestiegen.

Seit Eröffnung des Werks im Jahr 1994 wurde das Werk Spartanburg bereits vier Mal erweitert und produzierte sechs verschiedene BMW Modelle (318i, Z3, Z4, X5, X6, X3) in ihren verschiedenen Varianten. Die Zahl der Beschäftigten wuchs von anfangs 500 Mitarbeitern auf aktuell über 7000.

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