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20.03.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Delphi bringt Aluminium ins Bordnetz

Autor:
Caterina Schröder

Delphi stellt auf dem VDA Technik-Kongress (22. Bis 23. März 2012) in Sindelfingen Aluminium als Alternativ-Leiter für Autoleitungen vor. Im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln sollen sie fast um die Hälfte leichter sein und dennoch die ähnliche Leistungsfähigkeit wie Kupfer bieten. Noch dieses Jahr werden die ersten Automobile mit den Aluminiumkabeln in Serie gehen.

"Die elektrische und elektronische Architektur muss den Bedürfnissen vieler Fahrzeugsysteme Rechnung tragen und hat deshalb eine beachtliche Größe und Komplexität. In diesem System steckt noch jede Menge Einsparpotenzial bezüglich Masse und Bauraum", sagt Petra Bauer, seit 2011 Europa-Entwicklungsdirektorin für den Bereich Bordnetze beim Autozulieferer Delphi. Die Aluminiumkabel haben laut Delphi eine vergleichbare elektrische Leitfähigkeit wie Kupferkabel, wiegen aber je nach Anwendung bis zu 48 Prozent weniger. Dabei entsprechen sie allen üblichen Standards. Selbst mit der dünnwandigen Delphi-Isolierung sind die Aluminiumkabel immer noch äußerst widerstandsfähig gegen Abknicken und Abrieb, betont der Zulieferer. "Wir haben für die Ummantelung, die Abdichtung und den einen Crimpprozess spezielle Fertigungstechniken entwickelt, die einen hochwirksamen Schutz der Kabel vor Korrosion sicherstellen", erklärt Bauer.

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