Skip to main content
main-content

27.11.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Innovationspreis des Landes NRW für Karl Mayrhofer

Autor:
Katrin Pudenz

Dr. Karl Mayrhofer wurde am gestrigen Montag, 26. November 2012, mit dem Innovationspreis des Landes NRW in der Kategorie Nachwuchs ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

"Die Jury ist überzeugt, dass die Arbeit von Dr. Mayrhofer zur Analyse und Weiterentwicklung von Elektrokatalysatoren dazu beitragen wird, Materialkonzepte zu entwickeln, welche zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen werden und so von enormer Bedeutung für umweltverträgliche Energieumwandlung und -speicherung sind", betonte Schulze am Montag.

Das Arbeitsgebiet des 34-jährigen Chemikers und Leiters der Gruppe "Elektrokatalyse" am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) umfasst die Charakterisierung und Weiterentwicklung von Elektrokatalysatoren. Diese sind von entscheidender Bedeutung für die Energieumwandlung in Brennstoffzellen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt bereits Mayrhofers Projekt "ECCO2 - Kombinatorische elektrokatalytische CO2-Reduktion" mit über einer Million Euro. In einem neuen Versuchsaufbau sollen die Zusammenhänge zwischen Aktivität, Selektivität und Stabilität verschiedener Katalysatoren untersucht werden. Ziel ist, mithilfe von Katalysatoren, Kohlendioxid (CO2) zum Beispiel in Methanol umzuwandeln und dies in Direkt-Methanol-Brennstoffzellen zu verwenden. "Die Effizienz solcher Katalysatoren soll auch in Prototypen geprüft werden, um den gesamten Prozess für die Industrie interessant zu machen", so Mayrhofer. Geeignet seien die Katalysatoren, die derzeit in der Entwicklung sind, auch für Automobile, wie es aus Düsseldorf heißt.

Karl Mayrhofer, gebürtiger Österreicher, arbeitet seit 2010 am MPIE als Gruppenleiter in der Abteilung "Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik". Davor war er unter anderem an der Technischen Universität in München und am Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien/USA tätig.

Mit dem Innovationspreis würdigt das Wissenschaftsministerium herausragende Forschungsleistungen auf den Feldern der großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Professor Dr. Henning Kagermann, Präsident von acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), ist Vorsitzender der Jury. Die Kriterien für die Preisvergabe seien ein großes wissenschaftliches Potenzial, exzellente Forschungsarbeiten und ein konkreter Praxisbezug.

Weiterführende Themen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

Fahrzeuge der Zukunft: Weitere intelligente Lösungen von TE Connectivity (TE)

Wie unsere erprobte Technologie und Erfahrung das 48-V-Bordnetz noch attraktiver machen.
Vieles spricht dafür, den elektrischen Antriebsstrang eines Fahrzeugs mit einem zusätzlichen 48-Volt-System auszustatten: Die Energierückgewinnung (Rekuperation) bei fast 90% der Bremsvorgänge reduziert sowohl Kraftstoffverbrauch als auch CO2-Emissionen. Und  das von einem 48-Volt-Elektromotor bereitgestellte zusätzliche Drehmoment unterstützt einen kleineren Verbrennungsmotor in der Beschleunigungsphase. Mehr dazu erfahren Sie hier!

- ANZEIGE -

Nachhaltige 48V-Antriebslösungen entwickeln

Für die Entwicklung nachhaltiger 48-Volt-Antriebslösungen werden geeignete Tools für das Testen von Mikro- und Mildhybridystemen im Niedervoltbereich benötigt. Optimalerweise lassen sich diese Tools auf einfache Weise in vorhandene Prüfstände integrieren. Mehr dazu erfahren Sie hier!

Bildnachweise