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14.12.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

BTU-Forschungsprojekt "Virtuelles Triebwerk"

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Die Landesregierung Brandenburg hat die Förderung des Forschungsprojekts "Virtuelles Triebwerk" mit 2,9 Millionen Euro bewilligt. Betreut wird das Projekt gemeinsam von Rolls-Royce Deutschland und der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus, die seit April 2005 ein UTC (University Technology Center) des Triebwerksherstellers ist. Ziel des auf vier Jahre angelegten Forschungsprojekts ist es, durch die Zusammenarbeit vier verschiedener Lehrstühle mit dem Industriepartner Rolls Royce, Impulse für die Triebwerksforschung zu liefern.

Der Lehrstuhl Technische Mechanik und Fahrzeugdynamik (Prof. Dr.-Ing. Dieter Bestle) und der Lehrstuhl Strukturmechanik und Fahrzeugschwingungen (Prof. Dr.-Ing. Arnold Kühhorn) arbeiten an der Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Auslegungsprozesse für Triebwerkskomponenten. Die jetzige Forschung basiere auf erfolgreichen Entwurfsprozessen aus vorherigen Projekten und werde nun auf das Gesamttriebwerk erweitert. Der Lehrstuhl Industrielle Informationstechnik (Prof. Dr.-Ing. Uwe Meinberg) befasst sich mit dem Ausbau von Datenstrukturen und der Verbesserung des Datenmanagements. Der Lehrstuhl Medientechnik (Prof. Dr.-Ing. Christian Hentschel) entwickelt Methoden zur Visualisierung der Ergebnisse in einer Virtual-Reality-Umgebung. Das Ministerium für Wirtschaft und Entwicklung fördert das Forschungsprojekt mit 90 Prozent der Gesamtkosten, wovon 83 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert werden. Rolls-Royce Deutschland beteiligt sich mit zehn Prozent an der Förderung.

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