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05.07.2009 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

CANoe.IP als Entwicklungswerkzeug für Car2x-Anwendungen

Autor:
Caterina Schröder

Für die Analyse der Car2x-Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Infrastruktur unterstützt "CANoe.IP" von Vector nun auch die Funkschnittstelle IEEE 802.11p. Das Werkzeug simuliert Verkehrsszenarien mit Fahrzeugen und der Infrastruktur und soll das Entwickeln und Testen der Car2x-Kommunikation vereinfachen.

Zu den typischen Aufgaben im Rahmen von Car2x-Projekten gehören das Überwachen der Kommunikation, die Analyse der verwendeten Protokolle und die Darstellung von übertragenen Werten. Um mit CANoe.IP Simulationen von Road Side Units (RSU) oder Car Communication Units (CCU/OBU) zu erstellen, werden WLAN-Frames im "Ethernet Packet Builder" oder über die eingebaute CAPL-Programmiersprache gesendet. Durch die zeitsynchrone Unterstützung von Ethernet und Funkschnittstelle parallel zu CAN, LIN, FlexRay und MOST kann de Anwender auf reale oder simulierte fahrzeuginterne Busse und Steuergeräte zugreifen. Auch proprietäre Protokolle werden laut Vector unterstützt, wodurch herstellerspezifische Anwendungen über die Funkschnittstelle oder auch die Kommunikation zwischen fahrzeuginternen Applikationen und dem Kommunikationsmodul über Ethernet betrieben werden können.

Die Option GPS erweitert das Testwerkzeug um die Visualisierung der Fahrzeugposition auf einer elektronischen Landkarte. Aufwändige oder schwer reproduzierbare Fahrsituationen können simuliert im Labor durchfahren werden, um Algorithmen von Car2x-Funktionen zu testen und zu optimieren.

Als Kommunikationsmodul dienen "LinkBirds" der Firma NEC Electronics. Diese realisieren die Funkschnittstelle nach IEEE 802.11p mit einem implementierten Car2x-Stack nach den Vorgaben des "CAR 2 CAR Communication Consortium". Eine von Vector entwickelte Applikation sorgt für den Informations- und Kommandoaustausch zwischen LinkBird und CANoe.IP. Ebenso können Module anderer Hersteller eingebunden werden.

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