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07.11.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Clariant: Feinere und gleichförmigere Zellstruktur durch Treibmittel

Autor:
Katrin Pudenz

Eine feinere und langlebigere Zellstruktur: Dies ermöglichen die jüngsten chemischen Treibmittel der Clariant Business Unit Masterbatches - in Verbindung mit Fortschritten in der Verarbeitung. Das chemische Treibmittel namens Hydrocerol wird dem Kunststoff während des Verarbeitungsprozesses beigemischt. Es zerfällt und erzeugt Kohlendioxid. Dadurch werden in der Polymermatrix Blasen gebildet, wenn der Druck beim Eintreten der Schmelze in das Spritzgießwerkzeug beziehungsweise beim Verlassen der Extrusionsdüse verringert wird. Da das Gas das Polymer verdrängt, wird weniger Kunststoff benötigt, um ein bestimmtes Teil herzustellen. Eine Reduzierung des Materialverbrauchs um sieben Prozent ist in Spritzgießanwendungen nicht unüblich und bei bestimmten Extrusionsanwendungen werden von manchen Weiterverarbeitern sogar Einsparungen um bis zu 25 Prozent gemeldet, heißt es. Gleichzeitig wird der Kunststoff durch das Treibmittel in der Maschine weichgemacht, so dass weniger Hitze für das Aufschmelzen benötigt wird, was eine Energieeinsparung bedeute. In der Folge müsse auch weniger Wärme in der Kühlphase abgeführt werden, so dass auch die Zykluszeiten verkürzt werden könnten - nicht selten sogar um zehn bis 15 Prozent, erklärt das Unternehmen.

Mithilfe der verbesserten Treibmitteltechnologie in den neuen Hydrocerol Masterbatches soll es nun möglich sein, eine weitestgehend gleichförmige Zellstruktur zu erreichen, und dies bis zu einem Durchmesser von 20 bis 100 Mikrometer. Im Vergleich zu den üblichen 400 Mikrometer der ersten Schäume sei dies ein hervorragender Wert, erklärt das Unternehmen, der sogar die bis vor kurzem als gut bewerteten 200 Mikrometer übertrifft. Dies bedeute, dass es zwischen Strukturen mit Treibmittel und solchen ohne keinen nennenswerten Unterschied in der äußeren Erscheinung oder Leistungsfähigkeit gibt. Aber die Vorteile eines reduzierten Gewichts und niedrigerer Produktionskosten seien vorhanden.

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