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08.03.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Drive-E-Studienpreise 2013 verliehen

Autor:
Angelina Hofacker
2:30 Min. Lesedauer

Vier Studienarbeiten aus dem Bereich Elektromobilität wurden am Donnerstag, den 7. März 2013, mit dem Drive-E-Studienpreis ausgezeichnet. Die Nachwuchswissenschaftler haben sich in ihren prämierten Arbeiten mit neuen Verkehrs- und Mobilitätskonzepten, technischem Umweltschutz, elektrischem Antrieb und Konzepten für die Batterieentwicklung auseinandergesetzt. Die Studienpreise wurden von Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung bei der Fraunhofer-Gesellschaft, in Dresden verliehen.

Julian Timpner von der TU Braunschweig erhielt für sein Masterarbeit "Design, Implementation, and Evaluation of Central Components for the V-Charge System" den ersten Preis in der Kategorie Diplom- und Masterarbeiten. In seinem Verkehrskonzept werden Elektrofahrzeuge als Zubringer zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Kombination mit autonomem Parken und einer optimierten Ladestrategie während des Parkens eingesetzt. "Diese Kombination hat das Potential, zu einer großflächigen Markteinführung von Elektrofahrzeugen durch zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen beizutragen ", erläuterte Staatssekretär Schütte in seiner Laudatio. Den zweiten Preis in dieser Kategorie erhielt Morten Wetjen, der in seiner Masterarbeit verschiedene Forschungsansätze zur Verbesserung der Leistung von Batterien aus Lithium-Metall-Polymer (LMP) untersucht hat. Die Arbeit mit dem Titel "High Voltage Composite Cathodes For Lithium Metal Polymer Batterie" entstand an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster.

Für die Untersuchung der Nutzungskosten von konventionellen, Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen erhielt Stephan Leppler von der TU Berlin den ersten Preis in der Kategorie Studien-/ Projekt-/ Bachelorarbeiten. Die Arbeit mit dem Titel "Total Cost of Ownership-Vergleich von neuzugelassenen konventionellen und (teil-) elektrischen Fahrzeugen aus Nutzersicht" liefere wichtige Beiträge für die Etablierung umweltschonender elektrischer Antriebe. Arne Brix von der TU Dresden erhielt den zweiten Preis in dieser Kategorie. In seiner Studienarbeit "Energieoptimale Sollwertvorgabe für einen elektrischen Fahrantrieb mit hochsetzendem Antriebsumrichter" versucht er die Energieverluste im Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen - bestehend aus Batterie, Leistungselektronik und Elektromotor - zu minimieren.

Die Anzahl , Qualität und thematische Breite der eingereichten Arbeiten für den Drive-E-Studienpreis 2013 sei beeindruckend gewesen, lobte Staatssekretär Schütte die diesjährigen Bewerbungen. Der erste Preis der Kategorie Diplom- und Masterarbeiten ist mit 6000 Euro, der zweite mit 3000 Euro dotiert. In der Kategorie Studien- / Projekt- / Bachelorarbeiten erhält der Gewinner ein Preisgeld von 4000 Euro und der zweite Preisträger 2000 Euro.

Die Drive-E- Studienpreise wurden zum vierten Mal verliehen und sind Teil des Drive-E-Programms, das von BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft 2009 gemeinsam ins Leben gerufen wurde und den akademischen Nachwuchs für ein Engagement im Bereich der Elektromobilität begeistern will. Bewerben konnten sich Studierende deutscher Hochschulen mit ihren Arbeiten aus allen Bereichen der Elektromobilität.

Schlagworte: Drive-E-Studienpreis, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Fraunhofer Gesellschaft, Georg Schütte, Ulrich Buller, Julian Timpner, TU Braunschweig, Morten Wetjen, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Arne Brix, TU Dresden, Stephan Leppler, TU Berlin

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