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25.03.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Elektrischer 40-Tonner für Transporte im Stadtverkehr

Autor:
Katrin Pudenz

BMW und die Scherm Gruppe starten ein Pilotprojekt in München: Gemeinsam wollen die Partner ab diesem Sommer einen rein elektrisch betriebenen, 40 Tonnen schweren Lkw im Stadtgebiet einsetzen. Damit ist der Münchner Konzern laut Angaben der erste Automobilhersteller in Deutschland, der einen Elektro-Lkw dieser Größe für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr nutzt.

Das Zugfahrzeug mit Straßenzulassung soll ab Sommer für Just-in-Time-Materialtransporte im Kurzstreckenbereich zum Einsatz kommen. Achtmal täglich soll der Elektro-Lkw künftig zwischen dem Logistikunternehmen Scherm und dem BMW-Werk-München pendeln und dabei eine einfache Strecke von knapp zwei Kilometern bewältigen.

Ohne Feinstaubbelastung unterwegs

Durch den alternativen Antrieb ist der Lkw lokal CO2-frei im Verkehr, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt unterwegs, betonen die Experten. Das zeige sich auch in der Gesamtbilanz im Vergleich zu einem Lkw mit Dieselmotor: 11, 8 Tonnen CO2 werde der Laster jährlich einsparen. Das entspricht der Fahrstrecke eines BMW 320d Efficient Dynamics von nahezu drei Mal um die Welt, nennen die Konstrukteure einen Vergleich.

BMW und Scherm investieren einen sechsstelligen Betrag in das Pilotprojekt, das zunächst auf ein Jahr angelegt ist. Bewährt sich das Fahrzeug auch im Alltag, streben die beiden Partner an, das Projekt auszuweiten, heißt es aus München.

"Nach langer Suche haben wir nun eine Lösung für Elektromobilität im Transportbereich gefunden", sagt Rainer Zoellner, Projektleiter "eLKW" bei Scherm: "Wir sind uns sicher, dass wir zusammen mit BMW wertvolle Erfahrungen im Pilotprojekt sammeln werden."

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