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09.01.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Elektrobit und Universität von Sherbrooke präsentieren automatisiertes Elektrofahrzeug VUE

Autor:
Katrin Pudenz
1:30 Min. Lesedauer

Elektrobit (EB) und die kanadische Universität von Sherbrooke präsentieren im Rahmen der CES 2014 in Las Vegas das Konzeptfahrzeug VUE (Véhicule Urbain Électrique). Das Langzeitprojekt VUE, das auf einem Smart Fortwo Coupe Chassis des Jahres 2006 basiert, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h und bietet eine Reichweite von circa 64 km.

Das Fahrzeug ist mit Hindernis- und Verkehrszeichenerkennungssystemen ausgestattet und verfügt über eine webbasierte ferngesteuerte Kontrolle der Zubehörteile sowie eigens entwickelte Antriebs- und Batteriemanagementsysteme.

EB unterstützt die Universität von Sherbrooke in Quebec bei der Entwicklung des Elektrofahrzeugs. Es setzt Techniken für automatisiertes Fahrens ein. Bei der Konstruktion des Konzeptfahrzeugs spielte Software von EB eine wichtige Rolle, gibt das Unternehmen an. Denn mithilfe der Entwicklungsplattform EB Guide 5.5 habe das Projektteam, bestehend aus Elektronik- und Informatikstudenten, intuitive Benutzeroberflächen (Human Machine Interfaces; HMIs) in das Fahrzeug integriert. "Mit EB Guide 5.5 sind wir in der Lage, multimodale HMIs zu entwickeln, die auch Fahrerassistenzinformationen der Radar- und Verkehrszeichenerkennungssysteme des Fahrzeugs miteinschließen", erklärt Luc Maurais, Projektmanager für VUE. Software von EB wurde für die Entwicklung des digitalen Kombiinstrumentes, des Infotainmentsystems auf Grundlage des QNX Neutrino Echtzeitbetriebssytems sowie der Fahrzeugdiagnoseanzeigen eingesetzt, wie das Unternehmen mitteilt.

Seit dem Jahr 2011 haben über 35 Studenten am VUE-Programm teilgenommen. Die Arbeit an dem VUE-Projekt begann mit dem Umbau des Smart Fortwo Coupes in ein vollständig vernetztes, elektrisches Fahrzeug. Dabei lag der Fokus zunächst auf der Verbesserung der Zuverlässigkeit der Batterien, der Energieversorgung sowie den anderen elektrischen Systemen. Die nächste Entwicklungsstufe, die Anfang 2013 eingeleitet wurde, umfasste die Erweiterung der Fahrzeugintelligenz und die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit, einschließlich der Integration eines digitalen Kombiinstrumentes.

Für die Zukunft hat sich das Team vorgenommen, die Fahrerassistenzfunktionen für vollständig autonomes Fahren auszubauen und eine Sprachsteuerung einzubinden, die mit EB Guide Speech Target Framework (STF) entwickelt werden soll. Zudem sollen auch EB Navigationslösungen integriert werden.

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