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16.11.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Neuartige EMV-Messungen für Elektroautos

Autor:
Michael Reichenbach
1 Min. Lesedauer

Um die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) für Kraftfahrzeuge besser untersuchen zu können, nutzt Hörmann IMG ein neuartiges EMV-Messverfahren. Es misst die Magnetfeld-Störfestigkeit der 50-Hz-Frequenz des Stromnetzes in der Einheit Ampere pro Meter. Dieses Mess- und Prüfverfahren erfolgt auf Basis der Norm EN 61000-4-8:2010. Die Störfestigkeit wird mithilfe einer Helmholtzspule untersucht. Das Verfahren besteht aus einem Strom-Testgenerator, einer Induktionsspule, dem Prüfling (Equipment under Test, EUT), einer Erdung und einer 100 mm dicken Isolationsplatte.

Das EMV-Umwelt-Labor Hörmann IMG ist seit neun Jahren Projektpartner für Elektromobilität und Energiemanagement. Es ist auf ausgewählten Gebieten der Antriebstechnik, Fahrzeugtechnik, Elektronik/EMV sowie Entstörung tätig. Prüfungen zur Elektromobilität umfassen elektrische, EMV-, thermische, Feuchte- und mechanische Prüfungen auf dem Gebiet der Komponentenmessungen, aber auch Freifeld-EMV-Messungen am Gesamtfahrzeug sowie EMV-Komponenten-Messungen auf dem hauseigenen Motorenprüfstand bis 100 kW Last. Das EMV-Labor ist KBA-akkreditiert.

Neben Dienstleistung und Beratung rund um die EMV stellt das Unternehmen mit Sitz in Nordhausen auch einen Polymerverbundwerkstoff namens Emisonix her. Er hat eine Absorberwirkung von 10 MHz bis 100 GHz und wurde als EMV-Gehäusematerial entwickelt. Dadurch können elektromagnetische Störungen in den Gebieten Industrieelektronik, Medizintechnik, Sensortechnik und RFID (Radio-Frequency Identification) minimiert werden.

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