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31.08.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Projekt "E-Komfort" für thermische Behaglichkeit in Elektrofahrzeugen

Autor:
Katrin Pudenz

Ein Forschungskonsortium zur Bewertung von Klimatisierungs- und thermischen Komfortkonzepten in Elektrofahrzeugen hat nun seine Arbeit aufgenommen. Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegte, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von Volkswagen koordiniert.

Die Projektinitiative hat sich, wie der Wolfsburger Automobilkonzern erklärt, das Ziel gesetzt, neuartige Klimatisierungskonzepte mit speziellem Fokus auf die Energieeffizienz und die Reichweite des Fahrzeugs zu erforschen. "Der Klimatisierung der Fahrgastzelle als größter Nebenverbraucher kommt bei der Reichweitenoptimierung von Elektrofahrzeugen eine besonders große Bedeutung zu", erklärt Professor Dr. Jürgen Leohold (Bild), Leiter der Volkswagen Konzernforschung. "Denn für die Regulierung der Temperatur stehen weder die Abwärme eines Verbrennungsmotors, noch der mechanische Antrieb für Kompressoren zur Verfügung. Die Energie für die Klimatisierung muss allein die Batterie zur Verfügung stellen, was jedoch zu Lasten der Fahrzeugreichweite geht. Der Energieverbrauch kann aber gesenkt werden, wenn nicht die gesamte Fahrgastzelle klimatisiert wird, sondern die Passagiere nur dort Wärme oder Kühlung erfahren, wo es notwendig beziehungsweise ihnen angenehm ist."

Um jedoch heraus zu finden, wie sich die einzelnen Klimatisierungskonzepte auf das Wohlbefinden der Insassen und die Energieeffizienz auswirken, müsse mithilfe von Computermodellen nicht nur das Energiemanagement des gesamten Fahrzeugs, sondern auch das menschliche Temperatur- und Behaglichkeitsempfinden simuliert werden. Durch entsprechende Berechnungsmodelle sollen alle relevanten Energieflüsse im Fahrzeug erfasst werden können. Doch nicht nur die Theorie der neuen Konzepte wird in dem Projekt geprüft und weiterentwickelt: Probanden sollen zudem verschiedenen klimatischen Bedingungen ausgesetzt werden, um somit ein reales Behaglichkeitsmodell erstellen zu können.

Die Koordination des Projektes obliegt der Volkswagen Konzernforschung, weitere Partner im Konsortium sind das Fraunhofer Institut für Bauphysik und P+Z Engineering. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben mit einem Budget von 1,3 Millionen Euro.

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