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23.09.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Scooter E-Concept: Mini im Zweirad-Segment

Autor:
Katrin Pudenz

Auch Mini wagt einen Schritt ins Zweirad-Segment. Nachdem Smart dieser Tage das Debut des E-Scooters (http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/12438/E-Scooter-Elektro-Smart-auf-zwei-Raedern.html) bekannt gegeben hat, zieht Mini nun nach und kündigt die Weltpremiere des "MINI Scooter E Concept" auf dem Automobilsalon in Paris an. Das Scooter E-Concept wird von einem ins Hinterrad integrierten Elektromotor angetrieben. Über ein mitgeführtes Ladekabel kann der Lithium-Ionen-Akku des Rollers an jeglicher Steckdose mit Energie versorgt werden.

Bei der Fahrt mit der Studie lassen sich kürzere Pausen nutzen, um den bordeigenen Energiespeicher aufzufrischen. Der Elektroantrieb, der unter einer Kappe verborgen im Inneren des Hinterrades untergebracht ist, wird von einem Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt. Neben dem kompakten Energiespeicher sind auch ein Aufladesystem und das dazugehörige Verbindungskabel kompakt im Heck des Elektro-Rollers integriert. Das Ladekabel ist mit einem Stecker ausgerüstet, der mit jeder konventionellen Haushaltssteckdose verbunden werden kann. Daher ist zum Auffüllen des Energievorrats keine spezifische Ladestation nötig.

Stecker und Kabel sind hinter einer Abdeckung untergebracht, die einer runden Tankklappe ähnelt. Nach dem Öffnen der beleuchteten Klappe können der Anschlussstecker und mit ihm das Ladekabel auf einer Länge von bis zu fünf Metern herausgezogen und mit dem Stromnetz verbunden werden. Im Anschluss an den Ladevorgang sorgt ein Federmechanismus dafür, dass das Kabel auf Knopfdruck wieder eingezogen und platzsparend aufgerollt wird.

Zum Antrieb, zur Leistung sowie zur Batteriekapazität der Konzeptstudie wurden allerdings noch keine weiteren Angaben gemacht.

Das Cockpit der Konzeptstudie besteht aus einem kreisrunden Zentralinstrument, in dessen Mitte ein Smartphone integriert ist. Die umlaufende Geschwindigkeitsanzeige ist in der Form einer mit Flüssigkeit gefüllten Röhre dargestellt, deren Inhalt sich - ähnlich wie bei einem Thermometer - je nach Fahrtempo ausdehnt. Im unteren Bereich des Zentralinstruments informiert eine Batterieladestandsanzeige über die aktuell verfügbare Reichweite.

Das Innere des Rundinstruments besteht aus einem Snap-In-Adapter für ein Smartphone, das gleichzeitig als Fahrzeugschlüssel, Display und zentrales Bedienelement dient. Sobald der Fahrer sein Mobiltelefon dort eingeklinkt und eingeschaltet hat, ist das Fahrzeug startbereit. Aus dieser Konfiguration ergeben sich im Rahmen des Scooter E-Concept neuartige Ansätze für die Integration von Infotainment-, Kommunikations- und Navigationsfunktionen bei einem Zweirad. Während der Fahrt wäre ein Smartphone in diesem Fall je nach Bedarf als Navigationssystem, Musikplayer oder auch als Telefon nutzbar. Über eine drahtlose Bluetooth-Schnittstelle kann es mit einem Helm verbunden werden. Dieser ist mit einem Mikrophon und Kopfhörern ausgestattet, sodass der Fahrer unterwegs die Telefonfunktion nutzen oder auf seine Musiksammlung zugreifen kann.

Die durch das Bedienkonzept realisierbare Vernetzung - zwischen Fahrer, Fahrzeug und Umgebung - ebnet den Weg zu zahlreichen neuen interaktiven Funktionen. Anknüpfend an die bereits in den aktuellen Serienfahrzeugen zur Verfügung stehenden Dienste von Mini Connected können durch zusätzliche Applikationen für ein Smartphone spezifische Anwendungen umgesetzt werden. So kann beispielsweise die Navigationsfunktion um eine spezielle Kartendarstellung bei Google Maps ergänzt werden, die dem Fahrer die aktuelle Position weiterer Scooter der Marke in seiner unmittelbaren Umgebung anzeigt. Dabei können - ähnlich wie in sozialen Netzwerken im Internet - befreundete Fahrer identifiziert und auf Knopfdruck zu einem spontanen Treffen eingeladen werden. Um den Community-Gedanken weiter zu stärken und zugleich den freundlich-aufgeschlossenen Charakter des Fahrzeugs zu betonen, wurde für die Konzeptstudie außerdem eine Begrüßungsfunktion entwickelt. Automatisches Aufblenden der Scheinwerfer bei der Begegnung zweier Fahrzeuge stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

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