Skip to main content
main-content

11.08.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Toyota: Feldversuch mit Brennstoffzellenbus

Autor:
Katrin Pudenz
1 Min. Lesedauer

Der Toyota-Brennstoffzellen-Omnibus hat in den belebten Straßen Tokios einen Praxistest absolviert. Rund eine Woche pendelte das wasserstoffbetriebene Fahrzeug Ende Juli probeweise im Nahverkehr der japanischen Hauptstadt. Entwickelt wurde der Bus, der über 26 Sitz- und 50 Stehplätze verfügt, von Toyota und Konzerntochter Hino.

Verantwortlich für den umweltverträglichen Transport mit dem Brennstoffzellen-Omnibus ist jene Technik, die auch im Toyota Mirai zum Einsatz kommt: Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, als Emission entsteht dabei Wasserdampf. Im Gegensatz zur viersitzigen Limousine, die im kommenden Monat auch auf den deutschen Markt kommen soll, verfügt der 10,50 Meter lange Bus jedoch gleich über acht 480-Liter-Wasserstofftanks und zwei Brennstoffzellen-Stacks, erläutern die Techniker des japanischen Herstellers. Sie treiben wiederum zwei 110 kW starke Elektromotoren an.

Gleichzeitig können die beiden E-Motoren auch als externes Notstrom-Aggregat eingesetzt werden und nach einem Stromausfall beispielsweise Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen mehrere Tage lang mit Energie versorgen, ergänzen die Ingenieure. Im Rahmen des von der Stadtverwaltung Tokio unterstützten Feldversuchs sei dies ebenfalls getestet worden. Ziel des Busprojekts ist es, die Alltagstauglichkeit und Effizienz des Fahrzeugs im normalen Betrieb zu testen und die weitere Forschung und Entwicklung voranzutreiben.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2013 | Buch

Brennstoffzellentechnik

Grundlagen, Komponenten, Systeme, Anwendungen

Premium Partner

    Bildnachweise