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22.01.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Neues Labor von Continental zur Erforschung eines effizienteren Kraftstoffeinsatzes

Autor:
Katrin Pudenz

Um zu erforschen, wie sich die Eigenschaften unterschiedlichster Kraftstoffe auf Motorkomponenten und -funktionen auswirken, hat der internationale Automobilzulieferer Continental am Standort Regensburg ein neues Kraftstofflabor in Betrieb genommen. In der neuen Einrichtung soll ermittelt werden, wie das Potenzial von Kraftstoffen besser ausgeschöpft und Emissionen damit weiter reduziert werden können.

"Der Kraftstoff rückt als Parameter für die Entwicklung emissionsarmer Motoren immer stärker in den Fokus. Damit wir hier unseren Technologievorsprung wahren können, sind genaue Kenntnisse über die Qualität von Kraftstoffen für uns entscheidend", erläutert Wolfgang Breuer, Leiter des Bereichs Engine Systems, Division Powertrain bei der Einweihung des Labors. "Der Verbrennungsmotor wird noch für viele Jahre der dominierende Fahrzeugantrieb bleiben. Umso wichtiger ist es, in allen Bereichen mit neuesten Technologien daran zu arbeiten, die Motoreneffizienz zu steigern."

Die Mitarbeiter des Labors analysieren Betriebsstoffe wie Diesel, Benzin, Biokraftstoffe, Mineralöle und Additive, um Abweichungen von Spezifikationen oder Verunreinigungen zu bestimmen. "Das Kraftstofflabor ist als erste Einrichtung des Geschäftsbereichs Engine Systems darauf spezialisiert, die Wechselwirkungen zwischen Kraftstoffen und den Materialien und Komponenten von Verbrennungsmotoren zu untersuchen. Wir erhoffen uns zum Beispiel Aufschluss darüber, inwieweit sich Funktionsausfälle bei Motoren auf die Zusammensetzung von Treibstoffen oder auf deren Qualität zurückführen lassen", berichtet Dr. Detlev Schöppe, Leiter Engineering im Bereich Engine Systems. "Ganz generell wird uns das Labor ermöglichen, unsere Kompetenz für Kraftstoffe zu erweitern und dank des hochmodernen Equipments schneller als bisher Lösungen für treibstoffbezogene Problemstellungen zu finden."

Continental hat laut Angaben eine halbe Million Euro in das neue Labor investiert, das nicht nur Engine Systems, sondern auch anderen Geschäftsbereichen des Konzerns zur Verfügung stehen soll. Mit dem Kraftstofflabor erweitert der Zulieferer Continental das Spektrum seines Regensburger Testzentrums, das neben zahlreichen Motor- und Rollenprüfständen unter anderem einen 1,3 Kilometer langen Systemprüfkurs für Testfahrzeuge sowie eine Abteilung für die Konstruktion von Testfahrzeugen umfasst.

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