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16.08.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Bosch trimmt ESP 9 auf moderne Assistenz- und Sicherheitssysteme

Autor:
Andreas Burkert

Bosch stattet sein aktuelles Bremsregelsystem ESP mit einer besonders leistungsfähigen Rückförderpumpe aus, die den Bremsdruck sehr schnell und nahezu vibrationsfrei aufbauen kann. Und das bei sowohl hohen als auch niedrigen Drücken. Während herkömmliche Bremsregelsysteme mit zwei Pumpelementen arbeiten, sind im ESP 9 premium insgesamt sechs Kolben integriert. Die ESP-Version der Generation 9 eignet sich daher besonders für den Einsatz moderner Fahrerassistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Notbremsassistent, intelligenter Tempomat. Aber auch für fahrdynamische Funktionen wie eine radindividuelle Drehmomentverteilung und das sogenannte Torque Vectoring wurde das System optimiert.

Zwei zusätzliche Drucksensoren, die im Hydraulikaggregat untergebracht sind, ermöglichen einerseits einen schnellen Bremseingriff, zum anderen sanfte Eingriffe, wie sie für eine automatische Trockenbremsung oder eine adaptive Geschwindigkeits- und Abstandskontrolle mit Stop-and-go-Funktion nötig sind. Aufgrund des ruhigen Laufs der Pumpe übertragen sich zudem weniger Vibrationen auf die Karosserie; störende Geräusche und Vibrationen im Bremspedal können so kaum noch entstehen.

Bosch hat zudem die Hard- und Software in weiten Teilen modular aufgebaut. Während die Basisversion für kritische Fahrsituationen geeignet ist, erlaubt die ESP 9 plus-Variante bereits eine Vielzahl gängiger Assistenzfunktionen von der Berganfahrhilfe "Hill Hold Control" bis zur Adaptive Cruise Control (ACC) mit Stop-and-go-Funktion. Das neue Bremsregelsystem ist kleiner und 800 Gramm leichter als sein Vorläufer.

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