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19.06.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Daimler baut neues Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit

Autor:
Katrin Pudenz
1:30 Min. Lesedauer

Automobilkonzern Daimler plant für Juli 2013 in Sindelfingen den Baubeginn eines neuen Technologiezentrums für Fahrsicherheit. Neben dem Schwerpunkt der Passiven Sicherheit sollen dort zukünftig auch in besonderem Maße solche Anforderungen berücksichtigt werden, die neue alternative Antriebs- und Fahrzeugtechnikkonzepte stellen. Zudem ist vorgesehen, im neuen Zentrum die Potenziale von Pre-Safe und Assistenzsystemen in der Vorunfall- und Crashphase weiter zu erforschen und zu entwickeln.

Mit der konsequenten Erweiterung der nationalen RD-Standorte und dem gleichzeitigen Ausbau des internationalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks stärkt das Unternehmen seine Entwicklungskompetenz, wie es aus Sindelfingen heißt, und investiert damit in die Zukunft des Automobils. Vor zwei Jahren nahmen im Mercedes-Benz Technology Center Sindelfingen der neue Klima-Kanal, gefolgt vom neuen Fahrsimulator-Zentrum ihren Betrieb auf. Dieses Jahr folgte der neue Aeroakustik-Windkanal.

Die Erdarbeiten im Areal Schoss beginnen laut Plan des Unternehmens im Juli 2013 beginnen. Rund 150.000 Kubikmeter Boden sollen bis November 2013 abgetragen und in Abstimmung mit dem Landratsamt Böblingen einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Ab April 2014 sind die Gründungsarbeiten und der Erdaushub für das Gebäude geplant. Dabei werden nochmals rund 80.000 Kubikmeter Erde bewegt. Bis Mitte 2016 soll ein 273 Meter langes, 172 Meter breites und bis zu 23 Meter hohes Gebäude errichtet werden. Insgesamt soll das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit über eine Geschossfläche von 55.000 Quadratmeter und eine 8100 Quadratmeter große Versuchshalle verfügen.

Das Unternehmen investiert für die gesamte Baumaßnahme einen dreistelligen Millionenbetrag. Das neue Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit am Standort Sindelfingen soll künftig eine noch engere Verzahnung zwischen Forschung, Entwicklung, Planung und Produktion ermöglichen.

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