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19.01.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Proreta 3: Ein Fahrerassistenzsystem für den Stadtverkehr

Autor:
Katrin Pudenz

Das Projekt Proreta geht in die dritte Runde: Innerhalb von dreieinhalb Jahren soll ein Integralkonzept für ein Fahrsicherheits- und Fahrerassistenzsystem zur Vermeidung von Unfällen oder zur Unfallfolgenreduzierung in Stadtverkehrsszenarien entwickelt werden. Dieses System gilt es dann in ein Forschungsfahrzeug des Zulieferers Continental zu integrieren. Für Runde drei haben nun Zulieferer Continental und die Technische Universität (TU) Darmstadt einen Vertrag für gemeinsame Forschungsarbeiten an einem Fahrerassistenzsystem für den Stadtverkehr unterzeichnet. Die Entwicklungsziele des Projektes hat der Zulieferer zusammen mit den Instituten für Fahrzeugtechnik, Arbeitswissenschaft, Regelungstheorie und Robotik, Regelungstechnik und Mechatronik der TU Darmstadt definiert.

Auf die Fragestellung "Wie muss ein Sicherheitssystem beschaffen sein, das ein Hindernis oder eine plötzlich auftauchende Gefahr erkennt und aktive Assistenzmaßnahmen wie Lenk- und/oder Bremseingriffe vornimmt, so dass es vom Fahrer akzeptiert wird?" fokussiert sich das Proreta-3-Projekt. Diese nun dritte Staffel soll Möglichkeiten der Fahrerassistenz in anspruchsvollen Stadtverkehrsszenarien untersuchen, die durch hohe Komplexität bei relativ moderaten Geschwindigkeiten gekennzeichnet sind. Dazu benötigt das zu entwickelnde System eine leistungsgesteigerte Umfelderfassung und Szeneninterpretation, aber auch eine deutlich komplexere Mensch-Maschine-Interaktion, die auf hohe Akzeptanz des Fahrers ausgerichtet ist und so die Ergebnisse von Proreta 1 und 2 nochmals erweitert, erklären die Entwicklungspartner. Die erste Proreta- Forschungskooperation (2002-2006) befasste sich mit der Notbrems- und Notausweich-Assistenz auf vorausfahrenden oder stehenden Verkehr. Im Folgeprojekt wurde die Überholassistenz (Bild) zur Vermeidung von Unfällen mit entgegenkommendem Verkehr untersucht.

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