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26.11.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Forscher arbeiten an effizienteren und stabileren organischen Photovoltaik-Materialien

Autor:
Katrin Pudenz

Wissenschaftler wollen im Rahmen des Forschungsprojekts Popup (Printed Organic Photovoltaic UPscale) effizientere und stabilere OPV-Materialien (OPV steht für Organische Photovoltaik) für kostengünstige industriell anwendbare Druck- und Beschichtungsverfahren entwickeln. Die Arbeit an dem Projekt wurde etwa Mitte November 2013 aufgenommen, koordiniert wird das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt von Merck.

Das Konsortium besteht aus zehn Partnern, die Erfahrungen auf dem Gebiet der organischen Photovoltaik besitzen. Automobilzulieferer Webasto beispielsweise bringt Solardach-Expertise in das Projekt mit ein.

Neben der Entwicklung der effizienteren und stabileren OPV-Materialien, will das Konsortium neue Device-Architekturen für flexible und starre, semitransparente und lichtundurchlässige Module entwickeln, die mittel- bis langfristig in konkurrenzfähigen Massenproduktionsverfahren hergestellt werden sollen. Angedacht sind laut Webasto unter anderem Lösungen für die Stromversorgung der Bordelektronik in Fahrzeugen, zur Energieversorgung von alleinstehenden Gebäuden und Geräten, für Notfallsysteme, Verkehrs- und Navigationshilfen, zur netzunabhängigen Stromversorgung im Freizeitbereich oder zum Laden mobiler Verbraucher-Geräte.

"Flexible Solarzellen, die anstelle von Silizium auf leitfähige Kunststoffe setzen, eröffnen neue Perspektiven dabei, Sonnenlicht zur Stromgewinnung zu nutzen", erklärt Dr. Jörg Löffler, Vice President Product Group Efficiency Technologies von Webasto. Für Webasto seien leistungsfähige organische Solarzellen äußerst interessant. "Damit ließen sich vielfältigere Einsatzmöglichkeiten im Fahrzeug realisieren", ergänzt Löffler.

Für das insgesamt drei Jahre laufende Projekt beläuft sich das Gesamtbudget auf 16 Millionen Euro. Das BMBF stellt dem Konsortium einen Förderbetrag von 8,2 Millionen Euro zur Verfügung, der Rest wird durch die am Projekt teilnehmenden Unternehmen getragen. Der Verbund Popup umfasst die folgenden zehn Partner: Merck, Darmstadt; Zentrum für Angewandte Energiesysteme, Erlangen; PolyIC, Fürth; Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe; Leonhard Kurz Stiftung, Fürth; Belectric OPV, Nürnberg; Webasto Gruppe, Stockdorf; Siemens, Erlangen; Centrosolar Glas, Fürth; Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, Stuttgart. Die Unternehmen, Hochschulen und Institute kooperieren in einer arbeitsteiligen, branchenübergreifenden und multidisziplinären Wertschöpfungskette.

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